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Textmaschinenkoerper ist ein Neologismus, aufgebaut aus drei Lexemen, die, auf unterschiedliche Weise zu Neukombinationen verbunden - Textmaschine, Maschinenkoerper, Textkoerper -, jeweils das Sprachliche, Mechanische oder Leibliche betonen. Das Hyperonym der einzelnen Woerter ist indes Konstruktion: Texte, Maschinen und Koerper sind Artefakte, deren Herstellungsgeschichte und Wirkung zwar sehr unterschiedlich sein kann, aber deren Signum der menschlichen Konstruktion sie jeweils zu Elementen der Kulturpraxis im weitesten Sinn macht und deren Bedeutung immer wieder neu erfasst werden muss. Die unter dem Titel "Textmaschinenkoerper" gesammelten Aufsatze befassen sich mit der Darstellung des Maschinenkoerpers in literarischen, filmischen und digitalen Texten. Sie analysieren Koerper-, Geschlechter- und Menschenkonstruktionen, die auf einer Skala von Medien, vom schriftlich fixierten literarischen Text bis zur digitalen Vorstellung im Computerspiel, reprasentiert und thematisiert werden. Der Band prasentiert erstmals dezidiert genderorientierte Analysen zum Motiv des kunstlichen Menschen vor allem zur deutschsprachigen Literatur - von Automaten in der Dichtung des Mittelalters uber Marionetten, Puppen und Automaten in der Romantik und in der Literatur des fin de siecle bis hin zu aktuellen Reflexionen uber Koerper, Technik und Reproduktion - und zur Variation des Motivs im Film des 20. Jahrhunderts - von Metropolis bis Matrix.
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Textmaschinenkoerper ist ein Neologismus, aufgebaut aus drei Lexemen, die, auf unterschiedliche Weise zu Neukombinationen verbunden - Textmaschine, Maschinenkoerper, Textkoerper -, jeweils das Sprachliche, Mechanische oder Leibliche betonen. Das Hyperonym der einzelnen Woerter ist indes Konstruktion: Texte, Maschinen und Koerper sind Artefakte, deren Herstellungsgeschichte und Wirkung zwar sehr unterschiedlich sein kann, aber deren Signum der menschlichen Konstruktion sie jeweils zu Elementen der Kulturpraxis im weitesten Sinn macht und deren Bedeutung immer wieder neu erfasst werden muss. Die unter dem Titel "Textmaschinenkoerper" gesammelten Aufsatze befassen sich mit der Darstellung des Maschinenkoerpers in literarischen, filmischen und digitalen Texten. Sie analysieren Koerper-, Geschlechter- und Menschenkonstruktionen, die auf einer Skala von Medien, vom schriftlich fixierten literarischen Text bis zur digitalen Vorstellung im Computerspiel, reprasentiert und thematisiert werden. Der Band prasentiert erstmals dezidiert genderorientierte Analysen zum Motiv des kunstlichen Menschen vor allem zur deutschsprachigen Literatur - von Automaten in der Dichtung des Mittelalters uber Marionetten, Puppen und Automaten in der Romantik und in der Literatur des fin de siecle bis hin zu aktuellen Reflexionen uber Koerper, Technik und Reproduktion - und zur Variation des Motivs im Film des 20. Jahrhunderts - von Metropolis bis Matrix.