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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Carl Spitteler (1845-1924) war ein Schweizer Dichter und Schriftsteller, Kritiker und Essayist. 1919 erhielt er den Nobelpreis f r Literatur. Aus dem Buch: …Sie lehnte sich bes nftigend an ihn. Du solltest mit dem Vater ein bi chen mehr Geduld haben, Conrad, schmeichelte sie. Da brauste er auf. Wenn ich nicht Geduld h tte, viel Geduld, sehr, sehr viel Geduld, meinst, ich w re nicht l ngst schon dreingefahren? Und wie! brigens handelt es sich keineswegs blo um Geduld oder nicht Geduld. Ich bin vierundzwanzigj hrig, stimmf hig, Milit r und sogar Offizier, au erdem Kommandant der Feuerwehr. Meine Kameraden haben ihre Freiheit, ihren Willen, ihre selbst ndige T tigkeit, einige sogar Amt und Familie. Ich dagegen werde von meinem Alten wie ein Bube geschurigelt. Wer aber im eigenen Hause nichts gilt, der ist auch in der Gemeinde nichts wert. Das ist’s, was mich wurmt, das ist’s, was ich nicht verwinde. Sie schwieg ein Weilchen, die Augen niederschlagend, w hrend sie zerstreut mit den Schellen eines Pferdekumts t ndelte. Endlich, nach langem Z gern, warf sie halblaut hin: Wer wei denn, wie lange er berhaupt noch lebt.
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Carl Spitteler (1845-1924) war ein Schweizer Dichter und Schriftsteller, Kritiker und Essayist. 1919 erhielt er den Nobelpreis f r Literatur. Aus dem Buch: …Sie lehnte sich bes nftigend an ihn. Du solltest mit dem Vater ein bi chen mehr Geduld haben, Conrad, schmeichelte sie. Da brauste er auf. Wenn ich nicht Geduld h tte, viel Geduld, sehr, sehr viel Geduld, meinst, ich w re nicht l ngst schon dreingefahren? Und wie! brigens handelt es sich keineswegs blo um Geduld oder nicht Geduld. Ich bin vierundzwanzigj hrig, stimmf hig, Milit r und sogar Offizier, au erdem Kommandant der Feuerwehr. Meine Kameraden haben ihre Freiheit, ihren Willen, ihre selbst ndige T tigkeit, einige sogar Amt und Familie. Ich dagegen werde von meinem Alten wie ein Bube geschurigelt. Wer aber im eigenen Hause nichts gilt, der ist auch in der Gemeinde nichts wert. Das ist’s, was mich wurmt, das ist’s, was ich nicht verwinde. Sie schwieg ein Weilchen, die Augen niederschlagend, w hrend sie zerstreut mit den Schellen eines Pferdekumts t ndelte. Endlich, nach langem Z gern, warf sie halblaut hin: Wer wei denn, wie lange er berhaupt noch lebt.