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Mit diesem Band 1 der Serie ‘The Yamnaya Impact on Prehistoric Europe’ werden die Ergebnisse der Rettungsgrabungen von Ilija Iliev und Stefan Bakardziev vom Historischen Museum in Jambol in funf bronzezeitlichen Kurganen dieser Region im Sudosten Bulgariens vorgestellt. Diese Kurgane nahe den Ortschaften Mogila, Drazevo, Irecekovo und Bojanovo (zwei Hugel) wurden zwischen 2004 und 2010 ausgegraben. Insgesamt enthielten sie mehr als 40 bronzezeitliche Graber, die hier ausfuhrlich in Text, Katalog und Abbildungen beschrieben werden. Die fruhesten, wie in Mogila und Bojanovo Hugel 1 vorliegend, stammen vom Ende des 4. Jahrtausends v. Chr. Die nachste Phase, von ca. 3000 bis zur Mitte des 3. Jahrtausends v. Chr. datierend, ist mit Jamnaja-Bevoelkerungen verbunden. 16 ihrer typischen Graber wurden ebenfalls in Mogila und Bojanovo Hugel 1 gefunden. Die mit Matten und Holzbalken abgedeckten Grabgruben und ihre mit Ocker bestreuten Verstorbenen in Ruckenlage mit erhobenen Knien liegend, machen sie leicht erkennbar. Andere zeitgenoessische Hugelbestattungen zeigen eine Mischung aus lokalen Ezero-Traditionen der bulgarischen Fruhbronzezeit II und Steppenelementen, wie in Grabern aus Drazevo belegt. Spater, in der mittleren und spaten Bronzezeit des 2. Jahrtausends v. Chr., wurden etwa 11 Graber als sekundare oder tertiare Nachbestattungen in Mogila und Bojanovo Hugel 1 eingebracht. Jedoch wurden in der Mittelbronzezeit auch weiterhin neue Hugel errichtet, wie Irecekovo und Bojanovo Hugel 3 mit jeweils drei Grabern zeigen. Der jungste Bestattungshorizont besteht aus christlichen Bestattungen aus der Spatantike und dem Mittelalter, die allerdings nicht mehr in diesem Buch beschrieben werden.
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Mit diesem Band 1 der Serie ‘The Yamnaya Impact on Prehistoric Europe’ werden die Ergebnisse der Rettungsgrabungen von Ilija Iliev und Stefan Bakardziev vom Historischen Museum in Jambol in funf bronzezeitlichen Kurganen dieser Region im Sudosten Bulgariens vorgestellt. Diese Kurgane nahe den Ortschaften Mogila, Drazevo, Irecekovo und Bojanovo (zwei Hugel) wurden zwischen 2004 und 2010 ausgegraben. Insgesamt enthielten sie mehr als 40 bronzezeitliche Graber, die hier ausfuhrlich in Text, Katalog und Abbildungen beschrieben werden. Die fruhesten, wie in Mogila und Bojanovo Hugel 1 vorliegend, stammen vom Ende des 4. Jahrtausends v. Chr. Die nachste Phase, von ca. 3000 bis zur Mitte des 3. Jahrtausends v. Chr. datierend, ist mit Jamnaja-Bevoelkerungen verbunden. 16 ihrer typischen Graber wurden ebenfalls in Mogila und Bojanovo Hugel 1 gefunden. Die mit Matten und Holzbalken abgedeckten Grabgruben und ihre mit Ocker bestreuten Verstorbenen in Ruckenlage mit erhobenen Knien liegend, machen sie leicht erkennbar. Andere zeitgenoessische Hugelbestattungen zeigen eine Mischung aus lokalen Ezero-Traditionen der bulgarischen Fruhbronzezeit II und Steppenelementen, wie in Grabern aus Drazevo belegt. Spater, in der mittleren und spaten Bronzezeit des 2. Jahrtausends v. Chr., wurden etwa 11 Graber als sekundare oder tertiare Nachbestattungen in Mogila und Bojanovo Hugel 1 eingebracht. Jedoch wurden in der Mittelbronzezeit auch weiterhin neue Hugel errichtet, wie Irecekovo und Bojanovo Hugel 3 mit jeweils drei Grabern zeigen. Der jungste Bestattungshorizont besteht aus christlichen Bestattungen aus der Spatantike und dem Mittelalter, die allerdings nicht mehr in diesem Buch beschrieben werden.