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Die Beschreibungen von Stadten in mittelalterlichen Quellen sind bisher kaum untersucht worden. Hier werden die Kreuzzugsgeschichte von Wilhelm v. Tyrus, dort im 12. Jahrhundert Erzbischof und somit Zeitgenosse der von ihm beschriebenen Kreuzzuge, und die Weltbeschreibung von Marco Polo, venezianischer Kaufmann auf Orientreisen im 13. Jahrhundert, auf die Beschreibungen von Stadten hin untersucht und verglichen. Zunachst werden beide Quellen kritisch vorgestellt, danach die Definition von Stadt herausgearbeitet und die Beschreibungen erlauternd kommentiert. Die Ergebnisse fur beide Werke werden dann an einzelnen Stadten uberpruft. Hierzu werden andere zeitgenossische Quellen zum Vergleich herangezogen. Danach wird anhand moderner Charakterisierungen von Stadtlandschaften uberpruft, inwieweit die mittelalterlichen Autoren nach moderner Einschatzung den typischen Erscheinungen der vorderasiatisch-islamischen, der persischen und der chinesischen Stadt gerecht geworden sind. Als besonders sprechend erwiesen sich dabei Jerusalem einerseits und Hangzhou andererseits. Beide Autoren zeigen nach moderner Einschatzung nur zum kleinen Teil dem Stadttyp angemessene Beschreibungen. Die Abweichungen sind aber unterschiedlich erklarbar: Wilhelm v. Tyrus ist eher dem spatantiken christlichen Stadtelob verpflichtet, Marco Polo hingegen trifft den chinesischen Stadttyp durchaus, da er sehr modern anmutende funktionale Wesenszuge fur eine Stadt formuliert und sich damit deutlich von spatantik-mittelalterlichen Bindungen absetzt.
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Die Beschreibungen von Stadten in mittelalterlichen Quellen sind bisher kaum untersucht worden. Hier werden die Kreuzzugsgeschichte von Wilhelm v. Tyrus, dort im 12. Jahrhundert Erzbischof und somit Zeitgenosse der von ihm beschriebenen Kreuzzuge, und die Weltbeschreibung von Marco Polo, venezianischer Kaufmann auf Orientreisen im 13. Jahrhundert, auf die Beschreibungen von Stadten hin untersucht und verglichen. Zunachst werden beide Quellen kritisch vorgestellt, danach die Definition von Stadt herausgearbeitet und die Beschreibungen erlauternd kommentiert. Die Ergebnisse fur beide Werke werden dann an einzelnen Stadten uberpruft. Hierzu werden andere zeitgenossische Quellen zum Vergleich herangezogen. Danach wird anhand moderner Charakterisierungen von Stadtlandschaften uberpruft, inwieweit die mittelalterlichen Autoren nach moderner Einschatzung den typischen Erscheinungen der vorderasiatisch-islamischen, der persischen und der chinesischen Stadt gerecht geworden sind. Als besonders sprechend erwiesen sich dabei Jerusalem einerseits und Hangzhou andererseits. Beide Autoren zeigen nach moderner Einschatzung nur zum kleinen Teil dem Stadttyp angemessene Beschreibungen. Die Abweichungen sind aber unterschiedlich erklarbar: Wilhelm v. Tyrus ist eher dem spatantiken christlichen Stadtelob verpflichtet, Marco Polo hingegen trifft den chinesischen Stadttyp durchaus, da er sehr modern anmutende funktionale Wesenszuge fur eine Stadt formuliert und sich damit deutlich von spatantik-mittelalterlichen Bindungen absetzt.