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Die Studie zum Thema Die Entstehung des Erziehungsdenkens bei Schleiermacher nimmt die ideologischen, biografischen und historischen Hintergrunde Schleiermachers padagogischen Oeuvres in Augenschein und deckt die faktische Motivation zur Reflexion padagogisch relevanter Fragen auf. Aus einem religiosen, dem Herrnhuter Pietismus angelehnten Beziehungsgefuge wird entwicklungsgeschichtlich das korrespondierende Verhaltnis von Gesinnungsbildung und Erziehung herauskristallisiert und fortfuhrend in den padagogischen Vorlesungen identifiziert. Im Einzelnen avancieren folgende, im religios-theologischen Kontext generierte Maximen zu strukturbestimmenden Grundsatzen der Erziehungstheorie: ein subjektives Bildungsideal, das sich zum realen Bewusstsein steigert, die belebende Sphare einer Interessengemeinschaft und die darin verankerten Faktoren der Liebe und des Verstehens, das Mittlerprinzip sowie die kommunikative und handelnde Darstellung. In Anbetracht Schleiermachers idealistischer und christlich fundierter Variante padagogischer Theoriebildung, die kaum dem pluralistischen erziehungstheoretischen Anspruch genugen kann, stellt sich die Frage nach der Stichhaltigkeit des zur Allgemeingultigkeit erhobenen geisteswissenschaftlichen Postulats hinsichtlich Schleiermachers Pionierrolle bei der Begrundung einer sakularen wissenschaftlichen Padagogik.
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Die Studie zum Thema Die Entstehung des Erziehungsdenkens bei Schleiermacher nimmt die ideologischen, biografischen und historischen Hintergrunde Schleiermachers padagogischen Oeuvres in Augenschein und deckt die faktische Motivation zur Reflexion padagogisch relevanter Fragen auf. Aus einem religiosen, dem Herrnhuter Pietismus angelehnten Beziehungsgefuge wird entwicklungsgeschichtlich das korrespondierende Verhaltnis von Gesinnungsbildung und Erziehung herauskristallisiert und fortfuhrend in den padagogischen Vorlesungen identifiziert. Im Einzelnen avancieren folgende, im religios-theologischen Kontext generierte Maximen zu strukturbestimmenden Grundsatzen der Erziehungstheorie: ein subjektives Bildungsideal, das sich zum realen Bewusstsein steigert, die belebende Sphare einer Interessengemeinschaft und die darin verankerten Faktoren der Liebe und des Verstehens, das Mittlerprinzip sowie die kommunikative und handelnde Darstellung. In Anbetracht Schleiermachers idealistischer und christlich fundierter Variante padagogischer Theoriebildung, die kaum dem pluralistischen erziehungstheoretischen Anspruch genugen kann, stellt sich die Frage nach der Stichhaltigkeit des zur Allgemeingultigkeit erhobenen geisteswissenschaftlichen Postulats hinsichtlich Schleiermachers Pionierrolle bei der Begrundung einer sakularen wissenschaftlichen Padagogik.