Readings Newsletter
Become a Readings Member to make your shopping experience even easier.
Sign in or sign up for free!
You’re not far away from qualifying for FREE standard shipping within Australia
You’ve qualified for FREE standard shipping within Australia
The cart is loading…
This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Luneburger Heide, April 1945. Einige Familien packten eilig ihr wichtigstes Hab und Gut auf Pferdefuhrwerke, verschlossen ihre Hauser und machten sich auf den Weg. Sie beabsichtigten jedoch nicht, vor dem herannahenden Kriegsgegner ihre Heimat zu verlassen, sondern suchten einen sicheren Schutz vor den Bombardements und Tieffliegerangriffen der Alliierten, die mittlerweile auch den dunnbesiedelten Landkreis Celle ins Visier nahmen. Ziel der Familien war ein Wald in der Nahe des Konzentrationslagers Bergen-Belsen, denn, wie ein Burger aus dem kleinen Nachbarort Walle einige Jahre nach Kriegsende berichtete, da schossen sie nicht hin. Das 1940 zunachst als Kriegsgefangenenlager eingerichtete Bergen-Belsen lag zwar einige Kilometer von den umliegenden Ortschaften entfernt in einem dichten Waldgebiet, war aber, wie das Beispiel zeigt, keineswegs dem Wahrnehmungshorizont der Bevoelkerung entschwunden. Auf der Grundlage von Tagebuchaufzeichnungen, Interviews und administrativen Dokumenten zeichnet Steffen Meyer die vielfaltigen Beruhrungspunkte zwischen Bevoelkerung und Lager nach und verweist dabei insbesondere auf Handlungsspielraume, die es auch im nationalsozialistischen Unterdruckungssystem gab. Untersucht wird u.a., wie ein Lager in der Groessenordnung Bergen-Belsens - insgesamt waren dort mehr als 100.000 Menschen inhaftiert - versorgt wurde und wie die Lagerverwaltung die Arbeitseinsatze der Kriegsgefangenen und KZ-Haftlinge organisierte und zum grossen Teil in unmittelbarer Nahe des Lagers durchfuhren liess. Abschliessend beschreibt Steffen Meyer die ersten Monate nach der Befreiung des Lagers und wendet sich nicht zuletzt dem Umgang mit der Vergangenheit in den letzten 50 Jahren zu.
$9.00 standard shipping within Australia
FREE standard shipping within Australia for orders over $100.00
Express & International shipping calculated at checkout
This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Luneburger Heide, April 1945. Einige Familien packten eilig ihr wichtigstes Hab und Gut auf Pferdefuhrwerke, verschlossen ihre Hauser und machten sich auf den Weg. Sie beabsichtigten jedoch nicht, vor dem herannahenden Kriegsgegner ihre Heimat zu verlassen, sondern suchten einen sicheren Schutz vor den Bombardements und Tieffliegerangriffen der Alliierten, die mittlerweile auch den dunnbesiedelten Landkreis Celle ins Visier nahmen. Ziel der Familien war ein Wald in der Nahe des Konzentrationslagers Bergen-Belsen, denn, wie ein Burger aus dem kleinen Nachbarort Walle einige Jahre nach Kriegsende berichtete, da schossen sie nicht hin. Das 1940 zunachst als Kriegsgefangenenlager eingerichtete Bergen-Belsen lag zwar einige Kilometer von den umliegenden Ortschaften entfernt in einem dichten Waldgebiet, war aber, wie das Beispiel zeigt, keineswegs dem Wahrnehmungshorizont der Bevoelkerung entschwunden. Auf der Grundlage von Tagebuchaufzeichnungen, Interviews und administrativen Dokumenten zeichnet Steffen Meyer die vielfaltigen Beruhrungspunkte zwischen Bevoelkerung und Lager nach und verweist dabei insbesondere auf Handlungsspielraume, die es auch im nationalsozialistischen Unterdruckungssystem gab. Untersucht wird u.a., wie ein Lager in der Groessenordnung Bergen-Belsens - insgesamt waren dort mehr als 100.000 Menschen inhaftiert - versorgt wurde und wie die Lagerverwaltung die Arbeitseinsatze der Kriegsgefangenen und KZ-Haftlinge organisierte und zum grossen Teil in unmittelbarer Nahe des Lagers durchfuhren liess. Abschliessend beschreibt Steffen Meyer die ersten Monate nach der Befreiung des Lagers und wendet sich nicht zuletzt dem Umgang mit der Vergangenheit in den letzten 50 Jahren zu.