Readings Newsletter
Become a Readings Member to make your shopping experience even easier.
Sign in or sign up for free!
You’re not far away from qualifying for FREE standard shipping within Australia
You’ve qualified for FREE standard shipping within Australia
The cart is loading…
This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Inhaltsangabe: Einleitung: Books are different lautet der vielfach zitierte Satz des englischen Richters Buchley in der Diskussion um das Gut Buch, in der versucht wird zu bestimmen, ob das Buch ein Wirtschaftsgut oder ein Geistes- und Kulturgut ist. In der Tat scheint eine eindeutige Zuordnung kaum moeglich, da sowohl kulturelle auch als wirtschaftliche Argumente ins Feld gefuhrt werden koennen, wenn es darum geht, sich fur oder gegen die Buchpreisbindung auszusprechen. Landerubergreifend diskutieren Befurworter und Kritiker der Preisbindung, ob diese Effekte auf das Preisniveau hat. Zudem wird daruber debattiert, ob die kartellartige Festlegung eines Ladenpreises mit einer wettbewerbsorientierten Wirtschaftspolitik vereinbar ist. Einerseits fordern Kartellrechtskritiker eine wettbewerbsrechtliche Gleichbehandlung des Wirtschaftsgutes Buch mit anderen Wirtschaftsgutern und stellen sich damit auf die Seite eines freien (Preis-)Wettbewerbs. Andererseits fuhren Verleger und Buchhandler Argumente wie Titelvielfalt und Foerderung von Klein- und Mittelstand pro Buchpreisbindung an. Daruber hinaus wird ins Feld gefuhrt, dass die ohnehin zunehmende Konzentration auf dem gesamten Buchmarkt sich ohne Preisbindung weiter verscharfen wurde. Insbesondere kleinere Verlage und Buchhandler sehen diese als wachsende Gefahr fur ihre eigene Existenz an. Als weitere, in der Diskussion um die Buchpreisbindung haufig vernachlassigte, Interessengruppe ist die der Konsumenten zu erwahnen. Insbesondere diese haben die Konsequenzen der Buchpreisbindung oder ihrer Abschaffung zu tragen, da sie als Konsumenten den Preis zu bezahlen haben. Zielsetzung dieser Arbeit ist es daher, das Buchpreisbindungssystem der Bundesrepublik Deutschland darzustellen und vor dem Hintergrund der skizzierten Debatte die Wirkung der Buchpreisbindung auf den Wettbewerb des Buchmarktes zu untersuchen. Im zweiten Kapitel wird zunachst die Entstehungsgeschichte der Buchpreisbindung bis hin zum aktuellen System beschr
$9.00 standard shipping within Australia
FREE standard shipping within Australia for orders over $100.00
Express & International shipping calculated at checkout
This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Inhaltsangabe: Einleitung: Books are different lautet der vielfach zitierte Satz des englischen Richters Buchley in der Diskussion um das Gut Buch, in der versucht wird zu bestimmen, ob das Buch ein Wirtschaftsgut oder ein Geistes- und Kulturgut ist. In der Tat scheint eine eindeutige Zuordnung kaum moeglich, da sowohl kulturelle auch als wirtschaftliche Argumente ins Feld gefuhrt werden koennen, wenn es darum geht, sich fur oder gegen die Buchpreisbindung auszusprechen. Landerubergreifend diskutieren Befurworter und Kritiker der Preisbindung, ob diese Effekte auf das Preisniveau hat. Zudem wird daruber debattiert, ob die kartellartige Festlegung eines Ladenpreises mit einer wettbewerbsorientierten Wirtschaftspolitik vereinbar ist. Einerseits fordern Kartellrechtskritiker eine wettbewerbsrechtliche Gleichbehandlung des Wirtschaftsgutes Buch mit anderen Wirtschaftsgutern und stellen sich damit auf die Seite eines freien (Preis-)Wettbewerbs. Andererseits fuhren Verleger und Buchhandler Argumente wie Titelvielfalt und Foerderung von Klein- und Mittelstand pro Buchpreisbindung an. Daruber hinaus wird ins Feld gefuhrt, dass die ohnehin zunehmende Konzentration auf dem gesamten Buchmarkt sich ohne Preisbindung weiter verscharfen wurde. Insbesondere kleinere Verlage und Buchhandler sehen diese als wachsende Gefahr fur ihre eigene Existenz an. Als weitere, in der Diskussion um die Buchpreisbindung haufig vernachlassigte, Interessengruppe ist die der Konsumenten zu erwahnen. Insbesondere diese haben die Konsequenzen der Buchpreisbindung oder ihrer Abschaffung zu tragen, da sie als Konsumenten den Preis zu bezahlen haben. Zielsetzung dieser Arbeit ist es daher, das Buchpreisbindungssystem der Bundesrepublik Deutschland darzustellen und vor dem Hintergrund der skizzierten Debatte die Wirkung der Buchpreisbindung auf den Wettbewerb des Buchmarktes zu untersuchen. Im zweiten Kapitel wird zunachst die Entstehungsgeschichte der Buchpreisbindung bis hin zum aktuellen System beschr