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Warten: Eine Annaherung
Paperback

Warten: Eine Annaherung

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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.

Inhaltsangabe: Einleitung: Wenn wir erwarten, warten wir. Das Erwartete tritt nicht ein. Die Zeit vergeht. Das Erwartete tritt nicht ein. Wurden wir nicht erwarten, wir wurden nicht warten. Das Erwartete tritt nicht ein. Wurden wir nicht warten, wir wurden nicht bleiben. Das Erwartete tritt nicht ein. Wir bleiben und langweilen uns. Das Erwartete tritt nicht ein. Wir langweilen uns und vertreiben die Zeit. Das Erwartete tritt nicht ein. Der Zeitvertreib wird zur Gewohnheit. Das Erwartete tritt nicht ein. Das Warten wird zur Gewohnheit. Das Erwartete tritt nicht ein. Die Gewohnheit verzerrt unsere Wahrnehmung. Das Erwartete tritt nicht ein. Wir werden der Gewoehnung mude. Das Erwartete tritt nicht ein. Die Mudigkeit verzehrt die Erwartung. Das Erwartete tritt nicht ein. Wir vergessen, was wir erwarten. Das Erwartete tritt ein. Wir warten, also sind wir. Das Erwartete tritt nicht ein. Weil wir sein wollen, bleiben wir. Das Erwartete tritt nicht ein. Am Anfang steht eine Ahnung, dass der Mensch in einem tiefen Sinn, ob gewollt oder ungewollt, Wartender ist und Wartender bleiben wird. Eine Behauptung, die dem allgemeinen Streben widerspricht, das Warten an sich abschaffen zu koennen, zu mussen oder zu wollen. Ich werde erfragen, was und wo Warten ist und ob im Warten Quellen der Kreativitat zu entdecken sein koennten. Ein Versuch. Schon bei den ersten Gedanken uber das Warten erschlagt mich das Wort durch seine Unfassbarkeit; ein Wort, dass viele Befindlichkeiten abdeckt und doch nicht mehr als ein Platzhalter fur eine Beschreibung eines zustandlichen Verhaltens ist. Die deutsche Grammatik ordnet Warten den intransitiven Verben zu, also einem nicht zielgerichteten Tun. Warten ist fur uns primar eine Geste der Unterwerfung, der Bescheidung, des Verzichts, des Aufschubs. Durch prapositionale Erganzungen erst bekommt Warten eine prozesshafte Richtung, die des Wartens auf etwas. Dadurch gerat es in einen zielgerichteten Bereich, den des Er-wartens

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Format
Paperback
Publisher
Diplom.de
Date
20 January 2003
Pages
64
ISBN
9783838663258

This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.

Inhaltsangabe: Einleitung: Wenn wir erwarten, warten wir. Das Erwartete tritt nicht ein. Die Zeit vergeht. Das Erwartete tritt nicht ein. Wurden wir nicht erwarten, wir wurden nicht warten. Das Erwartete tritt nicht ein. Wurden wir nicht warten, wir wurden nicht bleiben. Das Erwartete tritt nicht ein. Wir bleiben und langweilen uns. Das Erwartete tritt nicht ein. Wir langweilen uns und vertreiben die Zeit. Das Erwartete tritt nicht ein. Der Zeitvertreib wird zur Gewohnheit. Das Erwartete tritt nicht ein. Das Warten wird zur Gewohnheit. Das Erwartete tritt nicht ein. Die Gewohnheit verzerrt unsere Wahrnehmung. Das Erwartete tritt nicht ein. Wir werden der Gewoehnung mude. Das Erwartete tritt nicht ein. Die Mudigkeit verzehrt die Erwartung. Das Erwartete tritt nicht ein. Wir vergessen, was wir erwarten. Das Erwartete tritt ein. Wir warten, also sind wir. Das Erwartete tritt nicht ein. Weil wir sein wollen, bleiben wir. Das Erwartete tritt nicht ein. Am Anfang steht eine Ahnung, dass der Mensch in einem tiefen Sinn, ob gewollt oder ungewollt, Wartender ist und Wartender bleiben wird. Eine Behauptung, die dem allgemeinen Streben widerspricht, das Warten an sich abschaffen zu koennen, zu mussen oder zu wollen. Ich werde erfragen, was und wo Warten ist und ob im Warten Quellen der Kreativitat zu entdecken sein koennten. Ein Versuch. Schon bei den ersten Gedanken uber das Warten erschlagt mich das Wort durch seine Unfassbarkeit; ein Wort, dass viele Befindlichkeiten abdeckt und doch nicht mehr als ein Platzhalter fur eine Beschreibung eines zustandlichen Verhaltens ist. Die deutsche Grammatik ordnet Warten den intransitiven Verben zu, also einem nicht zielgerichteten Tun. Warten ist fur uns primar eine Geste der Unterwerfung, der Bescheidung, des Verzichts, des Aufschubs. Durch prapositionale Erganzungen erst bekommt Warten eine prozesshafte Richtung, die des Wartens auf etwas. Dadurch gerat es in einen zielgerichteten Bereich, den des Er-wartens

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Paperback
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Diplom.de
Date
20 January 2003
Pages
64
ISBN
9783838663258