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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Emotionen sind standige Begleiter unseres Lebens, denen wir bewusst oder unbewusst gewahr werden. Sie dienen der Kommunikation und der sozialen Interaktion und helfen uns, das eigene Verhalten schnell und flexibel an Situationen anzupassen. Ein Beispiel: Ein Freund von Ihnen rennt mit einem wutenden Gesicht auf Sie zu. Sie sehen seinen Gesichtsausdruck und interpretieren ihn als AErger oder Wut . Ihr Verhalten in dieser Situation wird sich sehr wahrscheinlich von dem unterscheiden, welches Sie zeigen wurden, wenn Ihr Freund mit einem lachenden Gesicht auf Sie zukommt. Eine adaquate Reaktion in einer sozialen Situation setzt die korrekte Interpretation des emotionalen Ausdrucks voraus. Emotionen dienen aber nicht nur der Kommunikation, sondern sie koennen auch Einfluss auf die Gedachtnisleistungen eines Individuums nehmen. Als eine zentrale Struktur fur die Emotionsverarbeitung und fur emotionale Gedachtnisprozesse wird die Amygdala angesehen. Diese spielt insbesondere in Gefahrensituationen eine ausserordentliche Rolle: Sie wird als das Zentrum angesehen, das eine Information als Gefahr interpretiert und entsprechende Handlungsanweisungen an andere Abteilungen im Gehirn sendet, wodurch die UEberlebenschancen eines Individuums in einer tatsachlichen Gefahrensituation enorm gesteigert werden. Dies setzt aber voraus, dass ein Stimulus, der auf eine Gefahr hindeutet, sehr schnell verarbeitet wird. In der vorliegenden Arbeit wird an Jugendlichen in der spaten Adoleszenz uberpruft, ob Stimuli, die auf eine Gefahr hindeuten, tatsachlich schneller verarbeitet werden als Stimuli, die auf keine Gefahr schliessen lassen. Als Stimuli werden dabei negative, argerliche und positive, freudige Gesichtsausdrucke eingesetzt, die es zu erkennen gilt. Die Verarbeitungszeit selbst wird in Form von Reaktionszeiten festgehalten und uberpruft. Im Theorieteil dieser Arbeit betrachte ich folglich zuerst allgemeine Emotionstheorien, um dann meinen Schwerpunkt auf neuere neurowissenschaftliche E
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Emotionen sind standige Begleiter unseres Lebens, denen wir bewusst oder unbewusst gewahr werden. Sie dienen der Kommunikation und der sozialen Interaktion und helfen uns, das eigene Verhalten schnell und flexibel an Situationen anzupassen. Ein Beispiel: Ein Freund von Ihnen rennt mit einem wutenden Gesicht auf Sie zu. Sie sehen seinen Gesichtsausdruck und interpretieren ihn als AErger oder Wut . Ihr Verhalten in dieser Situation wird sich sehr wahrscheinlich von dem unterscheiden, welches Sie zeigen wurden, wenn Ihr Freund mit einem lachenden Gesicht auf Sie zukommt. Eine adaquate Reaktion in einer sozialen Situation setzt die korrekte Interpretation des emotionalen Ausdrucks voraus. Emotionen dienen aber nicht nur der Kommunikation, sondern sie koennen auch Einfluss auf die Gedachtnisleistungen eines Individuums nehmen. Als eine zentrale Struktur fur die Emotionsverarbeitung und fur emotionale Gedachtnisprozesse wird die Amygdala angesehen. Diese spielt insbesondere in Gefahrensituationen eine ausserordentliche Rolle: Sie wird als das Zentrum angesehen, das eine Information als Gefahr interpretiert und entsprechende Handlungsanweisungen an andere Abteilungen im Gehirn sendet, wodurch die UEberlebenschancen eines Individuums in einer tatsachlichen Gefahrensituation enorm gesteigert werden. Dies setzt aber voraus, dass ein Stimulus, der auf eine Gefahr hindeutet, sehr schnell verarbeitet wird. In der vorliegenden Arbeit wird an Jugendlichen in der spaten Adoleszenz uberpruft, ob Stimuli, die auf eine Gefahr hindeuten, tatsachlich schneller verarbeitet werden als Stimuli, die auf keine Gefahr schliessen lassen. Als Stimuli werden dabei negative, argerliche und positive, freudige Gesichtsausdrucke eingesetzt, die es zu erkennen gilt. Die Verarbeitungszeit selbst wird in Form von Reaktionszeiten festgehalten und uberpruft. Im Theorieteil dieser Arbeit betrachte ich folglich zuerst allgemeine Emotionstheorien, um dann meinen Schwerpunkt auf neuere neurowissenschaftliche E