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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Der Liberalismus identifiziert Interessen als determinierende Faktoren fur jegliches Verhalten von Individuen oder Gruppen. Fur die Richtungsbestimmung der Aussenpolitik eines Staates sind demzufolge die Interessen von denjenigen Akteuren entscheidend, welche mittels finanzieller oder struktureller UEberlegenheit oder aufgrund anderer Vorteile ihr Nutzen maximierendes Interesse gegenuber anderen im Gesellschaftssystem existierenden Positionen durchsetzen koennen. Vorliegende Arbeit verfolgt die These, dass sich der liberale Ansatz am besten dazu eignet, um die Gestaltung der US-amerikanischen Aussenpolitik im Allgemeinen, und im Speziellen die Weigerung des amtierenden Prasidenten George W. Bush, das Zusatzprotokoll von Kyoto mit dem Ziel der Verringerung der globalen THG-Emissionen zur Ratifizierung im Senat vorzulegen, zu erklaren. Im Unterschied zu Theorien, in welchen allgemeine gesellschaftliche Wertvorstellungen und Normen im Mittelpunkt stehen, berucksichtigt der Liberalismus die Gegebenheit, dass nur die strukturell machtigsten organisierten Interessensgruppen ihre Vorstellungen in der Gestaltung der Umweltaussenpolitik durchzusetzen vermoegen, wohingegen andere, weniger stark organisierte Gruppen keinen nachhaltigen Einfluss ausuben koennen. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt daher auf der Bestimmung der relevanten Akteure und ihrer grundsatzlichen Positionen. Zur Untermauerung der Anwendbarkeit der liberalen Theorie und zum generellen Verstandnis des Zustandekommens der US-amerikanischen Umweltaussenpolitik werden die verschiedenen Massnahmen des Kyoto-Protokolls erlautert, ebenso wie die Haltung der USA zu den jeweils daraus resultierenden nationalen Auflagen, welche auf der Basis der Klimarahmenkonvention von Rio de Janeiro zur Eindammung der weltweiten Emissionen von CO2 und anderer THG entwickelt wurden. Anhand einer interpretierenden Auswertung von Stellungnahmen der in die Klimaschutzverhandlungen involvierten Akteure, ihrer vorrangigen Ziele sowie ihrem jew
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Der Liberalismus identifiziert Interessen als determinierende Faktoren fur jegliches Verhalten von Individuen oder Gruppen. Fur die Richtungsbestimmung der Aussenpolitik eines Staates sind demzufolge die Interessen von denjenigen Akteuren entscheidend, welche mittels finanzieller oder struktureller UEberlegenheit oder aufgrund anderer Vorteile ihr Nutzen maximierendes Interesse gegenuber anderen im Gesellschaftssystem existierenden Positionen durchsetzen koennen. Vorliegende Arbeit verfolgt die These, dass sich der liberale Ansatz am besten dazu eignet, um die Gestaltung der US-amerikanischen Aussenpolitik im Allgemeinen, und im Speziellen die Weigerung des amtierenden Prasidenten George W. Bush, das Zusatzprotokoll von Kyoto mit dem Ziel der Verringerung der globalen THG-Emissionen zur Ratifizierung im Senat vorzulegen, zu erklaren. Im Unterschied zu Theorien, in welchen allgemeine gesellschaftliche Wertvorstellungen und Normen im Mittelpunkt stehen, berucksichtigt der Liberalismus die Gegebenheit, dass nur die strukturell machtigsten organisierten Interessensgruppen ihre Vorstellungen in der Gestaltung der Umweltaussenpolitik durchzusetzen vermoegen, wohingegen andere, weniger stark organisierte Gruppen keinen nachhaltigen Einfluss ausuben koennen. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt daher auf der Bestimmung der relevanten Akteure und ihrer grundsatzlichen Positionen. Zur Untermauerung der Anwendbarkeit der liberalen Theorie und zum generellen Verstandnis des Zustandekommens der US-amerikanischen Umweltaussenpolitik werden die verschiedenen Massnahmen des Kyoto-Protokolls erlautert, ebenso wie die Haltung der USA zu den jeweils daraus resultierenden nationalen Auflagen, welche auf der Basis der Klimarahmenkonvention von Rio de Janeiro zur Eindammung der weltweiten Emissionen von CO2 und anderer THG entwickelt wurden. Anhand einer interpretierenden Auswertung von Stellungnahmen der in die Klimaschutzverhandlungen involvierten Akteure, ihrer vorrangigen Ziele sowie ihrem jew