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Eu-Beitritt: Verheissung Oder Bedrohung?: Die Perspektive Der Mittel- Und Osteuropaischen Kandidatenlander
Paperback

Eu-Beitritt: Verheissung Oder Bedrohung?: Die Perspektive Der Mittel- Und Osteuropaischen Kandidatenlander

$130.99
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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.

Durch eine relativ problematische wirtschaftliche Beziehung zwischen der EU und den ost mitteleuropaischen Staaten ergibt sich eine zusatzliche Fokusverlagerung hin zum Identi tatsaspekt 2 Diese Zielvorgabe ist damit nicht allein normativ in einem weitgehend abstrakten Sinne, sondern gleichzeitig durchaus praxisbezogen. 3 Die Unterscheidung von vorpolitischen und politischen Bindungen beruht auf einer Diffe renzierung von Ethnos und Demos nach E. Francis (vgl. Francis 1965). Sie hat einen grundlegenden, idealtypischen Dualismus von Partikularismus und Universalismus zum In halt. Demnach definieren sich auf dem Ethnos basierende Nationen als primordiale, also, ursprungliche’ Gemeinschaften anhand als objektiv aufgefasster Kriterien. Die Mitglieder der durch den Demos charakterisierten, also dezidiert politischen Nation dagegen definie ren sich und andere subjektivistisch politisch Ober einen rechtlichen Status. 4 Gegen den Eindruck, dass Habermas ausschliesslich verfassungspatriotische Identitatsele mente zulassen mochte, wendet B. Wcstle ein: Die Definition der konventionellen Identitat als, vorreflexiv geteilte’ wandte sich ja nicht generell gegen jedes Element einer tradierten Identitat, sondern ausschliesslich gegen solche Elemente, die unhinterfragt ubernommen werden und mit verfassungspatriotisch/universalen Uberzeugungen inkompatibel sind. Inso fern kann Verfassungspatriotismus durchaus als fortsetzungsfahig erkannte Traditionsele mente nationaler Identitat einschliessen, muss aber per dcfinitionem mit konventioneller na tionaler Identitat inkompatibel sein (Westle 1999: 63f.). Um diese Differenzierung leisten zu konnen, mUsste zuvor wohl eine sehr weitgehende innere Ablosung von samtlichen Ele menten nationaler Identitat stattgefunden haben.

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Format
Paperback
Publisher
Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
Country
Germany
Date
22 July 2014
Pages
279
ISBN
9783810035837

This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.

Durch eine relativ problematische wirtschaftliche Beziehung zwischen der EU und den ost mitteleuropaischen Staaten ergibt sich eine zusatzliche Fokusverlagerung hin zum Identi tatsaspekt 2 Diese Zielvorgabe ist damit nicht allein normativ in einem weitgehend abstrakten Sinne, sondern gleichzeitig durchaus praxisbezogen. 3 Die Unterscheidung von vorpolitischen und politischen Bindungen beruht auf einer Diffe renzierung von Ethnos und Demos nach E. Francis (vgl. Francis 1965). Sie hat einen grundlegenden, idealtypischen Dualismus von Partikularismus und Universalismus zum In halt. Demnach definieren sich auf dem Ethnos basierende Nationen als primordiale, also, ursprungliche’ Gemeinschaften anhand als objektiv aufgefasster Kriterien. Die Mitglieder der durch den Demos charakterisierten, also dezidiert politischen Nation dagegen definie ren sich und andere subjektivistisch politisch Ober einen rechtlichen Status. 4 Gegen den Eindruck, dass Habermas ausschliesslich verfassungspatriotische Identitatsele mente zulassen mochte, wendet B. Wcstle ein: Die Definition der konventionellen Identitat als, vorreflexiv geteilte’ wandte sich ja nicht generell gegen jedes Element einer tradierten Identitat, sondern ausschliesslich gegen solche Elemente, die unhinterfragt ubernommen werden und mit verfassungspatriotisch/universalen Uberzeugungen inkompatibel sind. Inso fern kann Verfassungspatriotismus durchaus als fortsetzungsfahig erkannte Traditionsele mente nationaler Identitat einschliessen, muss aber per dcfinitionem mit konventioneller na tionaler Identitat inkompatibel sein (Westle 1999: 63f.). Um diese Differenzierung leisten zu konnen, mUsste zuvor wohl eine sehr weitgehende innere Ablosung von samtlichen Ele menten nationaler Identitat stattgefunden haben.

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Germany
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22 July 2014
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9783810035837