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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Ein Blick in die jugendpadagogische und sozialwissenschaftliche Lite- ratur dieses Jahrhunderts zeigt, dass es einen bunten Strauss von Ge- sellungsformen und Gleichaltrigenkulturen von Jungen und Madchen ge- geben hat und weiterhin gibt. Sie reichen von engen Freundschaftsbezie- hungen, uberschaubaren Cliquen und Kulturen bis hin zu sogenannten Gangs oder breiten Jugendbewegungen; deren Strukturen und Merkmale koennen als eher formell oder informell charakterisiert werden. Die Ursachen fur die historisch sich immer wieder neu herausbildenden Gruppierungs- und Gesellungsfonnen sind in den jeweiligen zeitbezogenen Lebens- verhaltnissen und Bedingungen des Aufwachsens begrundet und motiviert. Sie entstehen in lebensweltlichen Zusammenhangen, reflektieren die All- tagserfahrungen von Jungen und Madchen und geben in ihren vielfaltigen Formen deren Lebensgefuhl und Befindlichkeiten einen spezifischen Aus- druck. Von Bedeutung ist deren vorubergehende oder auch langjahrige pra- gende Kraft im Prozess des Erwachsenwerdens, in der Entwicklung von Ge- schlechtsidentitat, in der Bewaltigung und Aneignung von Realitat. In der neueren Literatur sind Gesellungsformen wiederholt als stilbildende, krea- tive Jugendkulturen, -bewegungen vorgestellt und vor allem in ihrer selbstorganisierten Produktivitat gewurdigt worden. Die derzeitigen gesell- schaftlichen Beschleunigungen und sich verandernden Lebensbedingungen haben den Prozessen des Erwachsenwerdens-und dem Generationenver- haltnis aber eine neue kulturelle und geschlechtsspezifische Dynamik ver- liehen. Dies hat Folgen fur die Mentalitaten, fur alltagskulturelle Verhal- tensweisen und Lebensentwurfe von Jungen und Madchen wie auch fur die Entwicklung von Gesellschaft und Kultur. Dieser Zusammenhang ist bisher in seiner Bedeutung und Tragweite kaum reflektiert und mit seinen Wir- kungen begriffen worden.
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Ein Blick in die jugendpadagogische und sozialwissenschaftliche Lite- ratur dieses Jahrhunderts zeigt, dass es einen bunten Strauss von Ge- sellungsformen und Gleichaltrigenkulturen von Jungen und Madchen ge- geben hat und weiterhin gibt. Sie reichen von engen Freundschaftsbezie- hungen, uberschaubaren Cliquen und Kulturen bis hin zu sogenannten Gangs oder breiten Jugendbewegungen; deren Strukturen und Merkmale koennen als eher formell oder informell charakterisiert werden. Die Ursachen fur die historisch sich immer wieder neu herausbildenden Gruppierungs- und Gesellungsfonnen sind in den jeweiligen zeitbezogenen Lebens- verhaltnissen und Bedingungen des Aufwachsens begrundet und motiviert. Sie entstehen in lebensweltlichen Zusammenhangen, reflektieren die All- tagserfahrungen von Jungen und Madchen und geben in ihren vielfaltigen Formen deren Lebensgefuhl und Befindlichkeiten einen spezifischen Aus- druck. Von Bedeutung ist deren vorubergehende oder auch langjahrige pra- gende Kraft im Prozess des Erwachsenwerdens, in der Entwicklung von Ge- schlechtsidentitat, in der Bewaltigung und Aneignung von Realitat. In der neueren Literatur sind Gesellungsformen wiederholt als stilbildende, krea- tive Jugendkulturen, -bewegungen vorgestellt und vor allem in ihrer selbstorganisierten Produktivitat gewurdigt worden. Die derzeitigen gesell- schaftlichen Beschleunigungen und sich verandernden Lebensbedingungen haben den Prozessen des Erwachsenwerdens-und dem Generationenver- haltnis aber eine neue kulturelle und geschlechtsspezifische Dynamik ver- liehen. Dies hat Folgen fur die Mentalitaten, fur alltagskulturelle Verhal- tensweisen und Lebensentwurfe von Jungen und Madchen wie auch fur die Entwicklung von Gesellschaft und Kultur. Dieser Zusammenhang ist bisher in seiner Bedeutung und Tragweite kaum reflektiert und mit seinen Wir- kungen begriffen worden.