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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Der Prozess der Aufwertung innenstadtnaher Wohngebiete (Gentrification) ist nun schon seit einigen Jahren eines der dominierenden Themen der Stadtso- ziologie. Wie so haufig, begann die Erforschung des Phanomens in Nord- amerika. Schon Ende der 70er Jahre erschienen die ersten Arbeiten uber die Ursachen und den Ablauf des Prozesses (vgl. u. a. Clay, 1979; Gale, 1979; Smith, 1979). Erst sehr viel spater wurde der Prozess auch in den Stadten Eu- ropas beobachtet, so stammt beispielsweise die erste deutsche Studie aus dem Jahr 1988 (Dangschat und Friedrichs, 1988), fand dann aber sehr schnell Ein- gang in die deutsche stadtsoziologische Forschung. Dementsprechend nahm auch die Anzahl der Publikationen sehr schnell zu. Einen guten UEberblick uber den Forschungsstand und die einzelnen Forschungsfragen nordamerika- nischer und europaischer Studien geben die Sammelbande von Laska und Spain (1980), Palen und London (1984), Smith und Williams (1986) und Weesep und Musterd (1991). Speziell auf die Entwicklungen in deutschen Stadten beziehen sich die Beitrage in Blasius und Dangschat (1990) und in Dangschat und Blasius (1994). Betrachtet man die vorliegenden Forschungsergebnisse wird man schnell feststellen, dass sie trotz ihrer Fulle eine Reihe von grundlegenden Lucken aufweisen. Sowohl auf einer theoretisch erklarenden Ebene als auch auf einer empirisch deskriptiven Ebene weist der Forschungsstand teilweise erhebliche Defizite auf. Das wird besonders deutlich, wenn es darum geht, Prozesse der Gentrification in ostdeutschen Stadten zu prognostizieren. Auf die methodologischen Probleme der Gentrification-Forschung rich- tet sich der Beitrag von Friedrichs.
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Der Prozess der Aufwertung innenstadtnaher Wohngebiete (Gentrification) ist nun schon seit einigen Jahren eines der dominierenden Themen der Stadtso- ziologie. Wie so haufig, begann die Erforschung des Phanomens in Nord- amerika. Schon Ende der 70er Jahre erschienen die ersten Arbeiten uber die Ursachen und den Ablauf des Prozesses (vgl. u. a. Clay, 1979; Gale, 1979; Smith, 1979). Erst sehr viel spater wurde der Prozess auch in den Stadten Eu- ropas beobachtet, so stammt beispielsweise die erste deutsche Studie aus dem Jahr 1988 (Dangschat und Friedrichs, 1988), fand dann aber sehr schnell Ein- gang in die deutsche stadtsoziologische Forschung. Dementsprechend nahm auch die Anzahl der Publikationen sehr schnell zu. Einen guten UEberblick uber den Forschungsstand und die einzelnen Forschungsfragen nordamerika- nischer und europaischer Studien geben die Sammelbande von Laska und Spain (1980), Palen und London (1984), Smith und Williams (1986) und Weesep und Musterd (1991). Speziell auf die Entwicklungen in deutschen Stadten beziehen sich die Beitrage in Blasius und Dangschat (1990) und in Dangschat und Blasius (1994). Betrachtet man die vorliegenden Forschungsergebnisse wird man schnell feststellen, dass sie trotz ihrer Fulle eine Reihe von grundlegenden Lucken aufweisen. Sowohl auf einer theoretisch erklarenden Ebene als auch auf einer empirisch deskriptiven Ebene weist der Forschungsstand teilweise erhebliche Defizite auf. Das wird besonders deutlich, wenn es darum geht, Prozesse der Gentrification in ostdeutschen Stadten zu prognostizieren. Auf die methodologischen Probleme der Gentrification-Forschung rich- tet sich der Beitrag von Friedrichs.