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Parteien in der Region: Eine Zusammenhangsanalyse von lokaler Mitgliederprasenz, Wahlergebnis und Sozialstruktur
Paperback

Parteien in der Region: Eine Zusammenhangsanalyse von lokaler Mitgliederprasenz, Wahlergebnis und Sozialstruktur

$138.99
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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.

AlfMintzel Die strukturelle Hegemonie der CSU in Bayern und die Asymmetrie der bayerischen Parteikonstellation fanden als bayerisches Phlinomen immer hohe Aufmerksarnkeit. Die vorliegende Studie deckt auf der Mikro-und Mesoebene der regionalen Parteienkonstellation interessante Zusam- menhange auf. 1m politischen Kraftespiel der alten Bundesrepublik hatte sich die CSU einen festen, kalkulierbaren Platz erstritten. Seit mehr als einer Genera- tion hatte sie als absolute Mehrheitspartei in Bayern allein regiert. In der Aktionsgemeinschaft mit den Unionsparteien hatte sie durch ihren insti- tutionellen Sonderstatus als bayerische Bundespartei eine strategisch-of- fensive Schliisselstellung inne. Aus den Bundestagswahlen ging sie lange Zeit als dritte Kraft in Bonn hervor. Mit dem Wildbad Kreuther BeschluB von 1976 die Fraktionsgemeinschaft mit der CDU aufzukiindigen, hatte sie der CDU die politische Paritat als gleichberechtigter Partner abge- trotzt. Die CSU hatte in hohem MaBe von der charismatischen Fiihrerfi- gur und der Integrationskraft ihres ehemaligen Vorsitzenden Franz Josef StrauB profitiert. Unter ihrer Regierung entwickelte sich Bayern rapide zu einer modernen Industriegesellschaft. Das Zusarnmenspiel vieler Wirkfaktoren hatte in Bayern der SPD lange eine Verlierer-Rolle zugewlesen. Mit der deutschen Vereinigung von 1990 veranderten sich die politi- schen Parameter. 1m neuen politischen Kraftespiel nimmt die CSU eine erheblich schwachere Position ein, ihre Ubermacht scheint gebrochen oder zumindest im Schwinden begriffen zu sein. Die neue gesamtdeut- sche Arithmetik brachte ihr in den bundesdeutschen politischen Institu- tionen einen Gewichtsverlust: im Bundestag, Bundesparlament und im Bundesrat.

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Format
Paperback
Publisher
Springer Fachmedien Wiesbaden
Country
Germany
Date
31 January 1994
Pages
317
ISBN
9783810011572

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AlfMintzel Die strukturelle Hegemonie der CSU in Bayern und die Asymmetrie der bayerischen Parteikonstellation fanden als bayerisches Phlinomen immer hohe Aufmerksarnkeit. Die vorliegende Studie deckt auf der Mikro-und Mesoebene der regionalen Parteienkonstellation interessante Zusam- menhange auf. 1m politischen Kraftespiel der alten Bundesrepublik hatte sich die CSU einen festen, kalkulierbaren Platz erstritten. Seit mehr als einer Genera- tion hatte sie als absolute Mehrheitspartei in Bayern allein regiert. In der Aktionsgemeinschaft mit den Unionsparteien hatte sie durch ihren insti- tutionellen Sonderstatus als bayerische Bundespartei eine strategisch-of- fensive Schliisselstellung inne. Aus den Bundestagswahlen ging sie lange Zeit als dritte Kraft in Bonn hervor. Mit dem Wildbad Kreuther BeschluB von 1976 die Fraktionsgemeinschaft mit der CDU aufzukiindigen, hatte sie der CDU die politische Paritat als gleichberechtigter Partner abge- trotzt. Die CSU hatte in hohem MaBe von der charismatischen Fiihrerfi- gur und der Integrationskraft ihres ehemaligen Vorsitzenden Franz Josef StrauB profitiert. Unter ihrer Regierung entwickelte sich Bayern rapide zu einer modernen Industriegesellschaft. Das Zusarnmenspiel vieler Wirkfaktoren hatte in Bayern der SPD lange eine Verlierer-Rolle zugewlesen. Mit der deutschen Vereinigung von 1990 veranderten sich die politi- schen Parameter. 1m neuen politischen Kraftespiel nimmt die CSU eine erheblich schwachere Position ein, ihre Ubermacht scheint gebrochen oder zumindest im Schwinden begriffen zu sein. Die neue gesamtdeut- sche Arithmetik brachte ihr in den bundesdeutschen politischen Institu- tionen einen Gewichtsverlust: im Bundestag, Bundesparlament und im Bundesrat.

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Springer Fachmedien Wiesbaden
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31 January 1994
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9783810011572