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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Kaum eine gesellschaftliche Einrichtung in der Bundesrepublik ist gegenwartig mehr der Kritik ausgesetzt als das Schulwesen. AusmaB und Intensitat der Klagen und Anklagen aller schulrelevanten Gruppie- rungen deuten auf eine tiefgreifende Krise der Schule hin. Die Lehrer beschweren sich iiber die mangelnde Motivation und zunehmende Dis- ziplinlosigkeit der SchUler. Auch die Schiiler seIber erfahren immer mehr die Entfremdung in und von der Schule. Sie entwickeln Formen der kalkulierten Leistungsbereitschaft, aber auch solche der Verweige- rung, angefangen von der einfachen Regelverletzung bis hin zu aggres- sivem Verhalten und zur Schulflucht. Ein Anliegen dieser Arbeit ist es, den vielfaltigen Ursachen fUr diese Probleme in der unterrichtlichen Praxis und der Schule auf die Spur zu kommen. Erste Anregungen fUr die kritische Bedingungsanalyse kon- nten wir den Arbeiten etwa von Groddeck und Combe entnehmen, die vor all em versucht haben, die Phanomene der schulischen Motiva- tionskrise gesamtgesellschaftIich zu erklaren. 1m VerIaufe unserer Auseinandersetzung mit dem Problemkomplex der Schulkrise gewan- nen wir indes zunehmend den Eindruck, daB diese Arbeiten in ihrer Analyse nicht differenziert genug vorgehen. Das noch entscheidendere Defizit dieser Untersuchungen besteht jedoch darin, daB sie im Bereich der Ursachenforschung steckenbleiben und Fragen nach moglichen Auswegen aus der aktuellen Krisensituation allenfalls in Randbemer- kungen stell en. 1m Gegensatz dazu liegt der Hauptakzent unserer Studie auf dem Versuch, ausgehend von der kritischen Analyse der unterrichtlichen Praxis Perspektiven fiir einen die Motivation der SchUler fordernden Unterricht unter Beriicksichtigung seiner Realisierungsbedingungen zu entwickeln, die in dem Obertitel dieser Arbeit ‘Lernen und Erfahrung’ programmatisch angedeutet sind.
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Kaum eine gesellschaftliche Einrichtung in der Bundesrepublik ist gegenwartig mehr der Kritik ausgesetzt als das Schulwesen. AusmaB und Intensitat der Klagen und Anklagen aller schulrelevanten Gruppie- rungen deuten auf eine tiefgreifende Krise der Schule hin. Die Lehrer beschweren sich iiber die mangelnde Motivation und zunehmende Dis- ziplinlosigkeit der SchUler. Auch die Schiiler seIber erfahren immer mehr die Entfremdung in und von der Schule. Sie entwickeln Formen der kalkulierten Leistungsbereitschaft, aber auch solche der Verweige- rung, angefangen von der einfachen Regelverletzung bis hin zu aggres- sivem Verhalten und zur Schulflucht. Ein Anliegen dieser Arbeit ist es, den vielfaltigen Ursachen fUr diese Probleme in der unterrichtlichen Praxis und der Schule auf die Spur zu kommen. Erste Anregungen fUr die kritische Bedingungsanalyse kon- nten wir den Arbeiten etwa von Groddeck und Combe entnehmen, die vor all em versucht haben, die Phanomene der schulischen Motiva- tionskrise gesamtgesellschaftIich zu erklaren. 1m VerIaufe unserer Auseinandersetzung mit dem Problemkomplex der Schulkrise gewan- nen wir indes zunehmend den Eindruck, daB diese Arbeiten in ihrer Analyse nicht differenziert genug vorgehen. Das noch entscheidendere Defizit dieser Untersuchungen besteht jedoch darin, daB sie im Bereich der Ursachenforschung steckenbleiben und Fragen nach moglichen Auswegen aus der aktuellen Krisensituation allenfalls in Randbemer- kungen stell en. 1m Gegensatz dazu liegt der Hauptakzent unserer Studie auf dem Versuch, ausgehend von der kritischen Analyse der unterrichtlichen Praxis Perspektiven fiir einen die Motivation der SchUler fordernden Unterricht unter Beriicksichtigung seiner Realisierungsbedingungen zu entwickeln, die in dem Obertitel dieser Arbeit ‘Lernen und Erfahrung’ programmatisch angedeutet sind.