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Mit dem ersten Band der sechsten Abteilung der Kritischen Robert Walser-Ausgabe beginnt eine neue Erschlieaung des mikrographischen Nachlasses von Robert Walser. Das Konvolut der Mikrogramme umfasst 526 lose Blatter unterschiedlichen Formats, die aus Walsers Schaffensphase von 1924 bis 1933 stammen. Ein groaer Teil seines Spatwerks wurde hier entworfen, aber nur etwas mehr als die Halfte der mikrographischen Entwurfe hat der Autor selber weiterverwertet. Die legendaren und immer wieder mystifizierten Mikrogramme, die in einer schwer zu lesenden Kleinstschrift notiert sind, werden hier erstmals vollstandig faksimiliert, transkribiert und ediert. Editorische Einheit ist das nach einer vermuteten Entstehungschronologie eingeordnete einzelne Blatt (oder der entsprechende Blattverbund). Die Faksimiles in Originalgroae werden zunachst in einer Umschrift zuganglich gemacht, welche die topographischen Verhaltnisse der Textverteilung auf dem Blatt anschaulich wiedergibt. In ihr wird die ursprungliche Konstellation der Aufzeichnungen auf dem Blatt fur den Leser unmittelbar sichtbar. In einem zweiten editorischen Schritt werden die verschiedenen Aufzeichnungen aus dem Blattkontext gelost und als Einzeltexte dargeboten, welche die Entwurfe in ihrem chronologischen Textverlauf und im originalen Zeichenbestand lesbar machen. Dieser Teil der Edition wird in den Marginalien philologisch kommentiert. Die einzelnen Aufzeichnungen sind mit den edierten Reinschriften und Erstdrucken in den andern Abteilungen der Kritischen Ausgabe verknupft. In der komplementaren elektronischen Edition liegen die Faksimiles in hochaufgelosten, d.h. stark vergrosserbaren Scans vor, die durchgehend mit den Transkriptionen verknupft sind. Sie ermoglichen so ein tiefergehendes Text- und Handschriftenstudium. Mit der hier begonnenen Neuedition der Mikrogramme wird die konsequente Arbeitstechnik Walsers sowie seine stilistisch und poetologisch singulare Schreibweise am konkreten Material evident. Die Edition ladt dazu ein, den Kosmos des Walserschen Spatwerks neu zu entdecken und zu erforschen
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Mit dem ersten Band der sechsten Abteilung der Kritischen Robert Walser-Ausgabe beginnt eine neue Erschlieaung des mikrographischen Nachlasses von Robert Walser. Das Konvolut der Mikrogramme umfasst 526 lose Blatter unterschiedlichen Formats, die aus Walsers Schaffensphase von 1924 bis 1933 stammen. Ein groaer Teil seines Spatwerks wurde hier entworfen, aber nur etwas mehr als die Halfte der mikrographischen Entwurfe hat der Autor selber weiterverwertet. Die legendaren und immer wieder mystifizierten Mikrogramme, die in einer schwer zu lesenden Kleinstschrift notiert sind, werden hier erstmals vollstandig faksimiliert, transkribiert und ediert. Editorische Einheit ist das nach einer vermuteten Entstehungschronologie eingeordnete einzelne Blatt (oder der entsprechende Blattverbund). Die Faksimiles in Originalgroae werden zunachst in einer Umschrift zuganglich gemacht, welche die topographischen Verhaltnisse der Textverteilung auf dem Blatt anschaulich wiedergibt. In ihr wird die ursprungliche Konstellation der Aufzeichnungen auf dem Blatt fur den Leser unmittelbar sichtbar. In einem zweiten editorischen Schritt werden die verschiedenen Aufzeichnungen aus dem Blattkontext gelost und als Einzeltexte dargeboten, welche die Entwurfe in ihrem chronologischen Textverlauf und im originalen Zeichenbestand lesbar machen. Dieser Teil der Edition wird in den Marginalien philologisch kommentiert. Die einzelnen Aufzeichnungen sind mit den edierten Reinschriften und Erstdrucken in den andern Abteilungen der Kritischen Ausgabe verknupft. In der komplementaren elektronischen Edition liegen die Faksimiles in hochaufgelosten, d.h. stark vergrosserbaren Scans vor, die durchgehend mit den Transkriptionen verknupft sind. Sie ermoglichen so ein tiefergehendes Text- und Handschriftenstudium. Mit der hier begonnenen Neuedition der Mikrogramme wird die konsequente Arbeitstechnik Walsers sowie seine stilistisch und poetologisch singulare Schreibweise am konkreten Material evident. Die Edition ladt dazu ein, den Kosmos des Walserschen Spatwerks neu zu entdecken und zu erforschen