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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Die Horizonte der Verlasslichkeit hatten sich verkurzt, zu turbulent war das Geschehen in Nachkriegszeiten des Wiederaufbaus.. Auch wo sich das Umfeld als prinzipiell nicht vorhersagbar prasentierte, musste Zukunft gestaltet werden. Dabei war schnelles Handeln nicht immer und jederzeit die beste Antwort auf neue Verhaltnisse. Denn in einem turbulenten Umfeld waren es manchmal gerade die schnellen Entschlusse, die sich im Nachhinein als ubereilt und womoeglich irreversibel erwiesen. Eine nachhaltige Orientierung musste auch mit ploetzlich auftauchenden Irritationen fertig werden. Schwierig, d.h. komplex wurde es vor allem durch Vernetzung von oekonomischen, sozialen und bildungstechnischen Zusammenhangen. Komplexitat entspricht einem Zustand, der sich in standiger Veranderung auf das Ganze bezieht und es nach eigenen Kriterien pragt. Erst mit viel Einsatz liessen sich die Herausforderungen solcher Komplexitat nachhaltig meistern. Denn die Angst vor Komplexitat erzeugt oft Gefuhle der der Unsicherheit und damit einhergehend Gefuhle von Ohnmacht und Unkontrollierbarkeit. Was ist es aber, was eine Situation komplex machte oder sie so zumindest empfinden liess? Komplex ist etwas vor allem dann, wenn es unuberschaubar, vernetzt, eigendynamisch, undurchsichtig, wahrscheinlichkeitsabhangig oder einfach nur instabil ist. In Situationen, in denen viele Einflussfaktoren miteinander vernetzt sind, musste stets damit gerechnet werden, dass Handlungen jenseits der beabsichtigten Wirkungen noch weitere Konsequenzen haben konnten, mit Nebenwirkungen, Spatfolgen oder Ruckkoppelungen. Alles dies kennzeichnete die Situation der Schulen in Nachkriegszeiten.
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Die Horizonte der Verlasslichkeit hatten sich verkurzt, zu turbulent war das Geschehen in Nachkriegszeiten des Wiederaufbaus.. Auch wo sich das Umfeld als prinzipiell nicht vorhersagbar prasentierte, musste Zukunft gestaltet werden. Dabei war schnelles Handeln nicht immer und jederzeit die beste Antwort auf neue Verhaltnisse. Denn in einem turbulenten Umfeld waren es manchmal gerade die schnellen Entschlusse, die sich im Nachhinein als ubereilt und womoeglich irreversibel erwiesen. Eine nachhaltige Orientierung musste auch mit ploetzlich auftauchenden Irritationen fertig werden. Schwierig, d.h. komplex wurde es vor allem durch Vernetzung von oekonomischen, sozialen und bildungstechnischen Zusammenhangen. Komplexitat entspricht einem Zustand, der sich in standiger Veranderung auf das Ganze bezieht und es nach eigenen Kriterien pragt. Erst mit viel Einsatz liessen sich die Herausforderungen solcher Komplexitat nachhaltig meistern. Denn die Angst vor Komplexitat erzeugt oft Gefuhle der der Unsicherheit und damit einhergehend Gefuhle von Ohnmacht und Unkontrollierbarkeit. Was ist es aber, was eine Situation komplex machte oder sie so zumindest empfinden liess? Komplex ist etwas vor allem dann, wenn es unuberschaubar, vernetzt, eigendynamisch, undurchsichtig, wahrscheinlichkeitsabhangig oder einfach nur instabil ist. In Situationen, in denen viele Einflussfaktoren miteinander vernetzt sind, musste stets damit gerechnet werden, dass Handlungen jenseits der beabsichtigten Wirkungen noch weitere Konsequenzen haben konnten, mit Nebenwirkungen, Spatfolgen oder Ruckkoppelungen. Alles dies kennzeichnete die Situation der Schulen in Nachkriegszeiten.