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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachuebergreifend), Note: 1,2, Universitaet Leipzig (Geisteswissenschaftliches Institut), Veranstaltung: Historische Varietaeten des Deutschen, Sprache: Deutsch, Abstract: Latein ist die Sprache der Gelehrten, das Deutsche ist fuer das Volk. Weit ueber die Zeit des Mittelalters hinaus hatte diese Unterscheidung allgemeine Gueltigkeit und entsprach ausnahmslos allen wissenschaftlichen Disziplinen. Insbesondere die deutsche Sprache tat sich schwer mit der Etablierung als Fachsprache und erst zum Ende des 14. Jahrhunderts wurden vermehrt wissenschaftliche Beitraege auch in deutscher Sprache verfasst oder uebersetzt. Dabei stellten sich vor allem Handwerker, Mediziner und Handelsleute als Pioniere heraus, die abseits vom Elfenbeinturm der hoeheren Wissenschaften tagtaeglich mit dem einfachen Volk zu tun hatten und eine gute Verstaendigung die Basis ihrer Arbeit bedeutete. Erst die Errungenschaften des 15. Jahrhunderts brachten einen flaechendeckenden Entwicklungsschritt fuer die deutsche Fachsprache. Mit der Erfindung der ersten Druckerpresse konnten Fachtexte schnell und grossraeumig verbreitet und somit auch besser etabliert werden. Doch trotz der weitaus verbesserten Logistik zur Verbreitung deutschsprachiger Texte, fanden sich vor allem in den Disziplinen Mathematik, Astronomie oder Physik nur wenige, die sich der Sprache des Volkes annehmen wollten. Im Rahmen dieser Arbeit soll die Etablierung einer ersten astronomischen Fachsprache durch den Wissenschaftler Johannes Kepler untersucht werden. In diesem Zusammenhang moechte ich zunaechst kurz auf das Leben und das Werk Keplers eingehen, bevor ich konkret auf die Besonderheiten seiner deutschen Schriften eingehen moechte. Im Anschluss daran werde ich den astronomischen Fachtext "Von einem ungewohnlichen Newen Stern wellicher im Octobris diss 1604. Jahres erstmahlen erschienen" hinsichtlich der zuvor beschriebenen Erkenntnisse genauer untersuchen. Da
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachuebergreifend), Note: 1,2, Universitaet Leipzig (Geisteswissenschaftliches Institut), Veranstaltung: Historische Varietaeten des Deutschen, Sprache: Deutsch, Abstract: Latein ist die Sprache der Gelehrten, das Deutsche ist fuer das Volk. Weit ueber die Zeit des Mittelalters hinaus hatte diese Unterscheidung allgemeine Gueltigkeit und entsprach ausnahmslos allen wissenschaftlichen Disziplinen. Insbesondere die deutsche Sprache tat sich schwer mit der Etablierung als Fachsprache und erst zum Ende des 14. Jahrhunderts wurden vermehrt wissenschaftliche Beitraege auch in deutscher Sprache verfasst oder uebersetzt. Dabei stellten sich vor allem Handwerker, Mediziner und Handelsleute als Pioniere heraus, die abseits vom Elfenbeinturm der hoeheren Wissenschaften tagtaeglich mit dem einfachen Volk zu tun hatten und eine gute Verstaendigung die Basis ihrer Arbeit bedeutete. Erst die Errungenschaften des 15. Jahrhunderts brachten einen flaechendeckenden Entwicklungsschritt fuer die deutsche Fachsprache. Mit der Erfindung der ersten Druckerpresse konnten Fachtexte schnell und grossraeumig verbreitet und somit auch besser etabliert werden. Doch trotz der weitaus verbesserten Logistik zur Verbreitung deutschsprachiger Texte, fanden sich vor allem in den Disziplinen Mathematik, Astronomie oder Physik nur wenige, die sich der Sprache des Volkes annehmen wollten. Im Rahmen dieser Arbeit soll die Etablierung einer ersten astronomischen Fachsprache durch den Wissenschaftler Johannes Kepler untersucht werden. In diesem Zusammenhang moechte ich zunaechst kurz auf das Leben und das Werk Keplers eingehen, bevor ich konkret auf die Besonderheiten seiner deutschen Schriften eingehen moechte. Im Anschluss daran werde ich den astronomischen Fachtext "Von einem ungewohnlichen Newen Stern wellicher im Octobris diss 1604. Jahres erstmahlen erschienen" hinsichtlich der zuvor beschriebenen Erkenntnisse genauer untersuchen. Da