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Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,0, Europa-Universitaet Viadrina Frankfurt (Oder), Sprache: Deutsch, Abstract: Es faellt Heine-Forscher_innen heute schwer, ein eindeutiges Bild von Heines Person, aber ebenso von seinem Werk zu zeichnen. Umso mehr kann es aus heutiger Sicht erst einmal verwundern, dass sich die Heine-Veroeffentlichungen kurz nach der Gruendung der DDR rasant vermehrten und er dort als literarisches "Erbe" neben Autoren wie Goethe oder Schiller herangezogen wurde. Publikationen wie "Unser Heine" von Werner Ilberg oder die diversen Ausgaben vom "Heine-Lesebuch" von Walther Victor, aber auch das feierlich begangene Heine-Jubilaeum 1956 zeugen von der Begeisterung und positiven Wertung, die Heines Werken in der DDR zuteil wurde. Warum gerade Heine in der DDR wieder verstaerkt rezipiert wurde, soll im ersten Kapitel dieser Arbeit dargestellt werden. Im zweiten Teil der Arbeit soll weitergehend behandelt werden, in welche Richtung eine Beschaeftigung mit Heine nach der Staatsgruendung der DDR 1949 lief. Es gilt dabei, verschiedene Forschungslinien und Arbeitsweisen der dort arbeitenden Germanist_innen aufzuzeigen und zu erkaeren, was das Konzept von einem literarischen "Erbe" Heines fuer die DDR konkret bedeutete. Dabei ist abschliessend auf die Darstellung der Heine-Marx-Beziehung in der DDR-Sekundaerliteratur zu Heine einzugehen, da diese das naechstliegende Argument fuer eine Rezeption Heines in der DDR darstellte. Die Begruendung fuer die Rezeption eines Schriftstellers in der DDR jedoch lediglich im "Marxkonformen Spannungsfeld", wie Andreas Heyer es 2016 bezeichnet hat, zu suchen, und den DDR-Germanist*innen eine grundsaetzliche politische Voreingenommenheit zu unterstellen, wuerde einer wissenschaftlichen Analyse nicht gerecht werden. Methodisch soll in dieser Arbeit daher immer wieder das Spannungsverhaeltnis zwischen Heine, seinen Werken, der historischen sowie politischen Situ
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Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,0, Europa-Universitaet Viadrina Frankfurt (Oder), Sprache: Deutsch, Abstract: Es faellt Heine-Forscher_innen heute schwer, ein eindeutiges Bild von Heines Person, aber ebenso von seinem Werk zu zeichnen. Umso mehr kann es aus heutiger Sicht erst einmal verwundern, dass sich die Heine-Veroeffentlichungen kurz nach der Gruendung der DDR rasant vermehrten und er dort als literarisches "Erbe" neben Autoren wie Goethe oder Schiller herangezogen wurde. Publikationen wie "Unser Heine" von Werner Ilberg oder die diversen Ausgaben vom "Heine-Lesebuch" von Walther Victor, aber auch das feierlich begangene Heine-Jubilaeum 1956 zeugen von der Begeisterung und positiven Wertung, die Heines Werken in der DDR zuteil wurde. Warum gerade Heine in der DDR wieder verstaerkt rezipiert wurde, soll im ersten Kapitel dieser Arbeit dargestellt werden. Im zweiten Teil der Arbeit soll weitergehend behandelt werden, in welche Richtung eine Beschaeftigung mit Heine nach der Staatsgruendung der DDR 1949 lief. Es gilt dabei, verschiedene Forschungslinien und Arbeitsweisen der dort arbeitenden Germanist_innen aufzuzeigen und zu erkaeren, was das Konzept von einem literarischen "Erbe" Heines fuer die DDR konkret bedeutete. Dabei ist abschliessend auf die Darstellung der Heine-Marx-Beziehung in der DDR-Sekundaerliteratur zu Heine einzugehen, da diese das naechstliegende Argument fuer eine Rezeption Heines in der DDR darstellte. Die Begruendung fuer die Rezeption eines Schriftstellers in der DDR jedoch lediglich im "Marxkonformen Spannungsfeld", wie Andreas Heyer es 2016 bezeichnet hat, zu suchen, und den DDR-Germanist*innen eine grundsaetzliche politische Voreingenommenheit zu unterstellen, wuerde einer wissenschaftlichen Analyse nicht gerecht werden. Methodisch soll in dieser Arbeit daher immer wieder das Spannungsverhaeltnis zwischen Heine, seinen Werken, der historischen sowie politischen Situ