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Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Lateinamerika, Note: 2,0, Universitaet des Saarlandes (Romanistik), Veranstaltung: Traum und Reise in der Erzaehlliteratur Argentiniens des 19. und 20. Jahrhunderts, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Traeume galten als ein Medium zwischen Mikro- und Makrokosmos, als "Manifestation des Goettlichen" oder des Daemonischen, welche mittels eines Raetsels sprechen. Der Traum wird von der traeumenden Instanz auch als Realitaet erfahren. Jeder, der schon getraeumt hat weiss, dass Traeume im Nachhinein meistens komplett chaotisch und unlogisch aufgebaut sind, beim Versuch der verbalen Reproduktion durch das Wachbewusstsein, obwohl im Traum alles logisch und selbstverstaendlich ist. Oft faengt der Traum aber auch an unmittelbar nach dem Aufwachen an zu 'zerrinnen' laut Freud und man erinnert sich nicht mehr genau an das Handlungsgeschehen. Das Bewusstsein, das UEber-Ich, tendiert dazu das noch in Erinnerung gebliebene Geschehen zu 'logisieren' und chronologisch zu ordnen. Auch hat jeder schon etwas in der Wachwelt erlebt, was er vorher schon irgendwie getraeumt oder anders erlebt hat. Oder, dass man im Traum das Geschehen emotional miterlebt. Sogar so emotional, dass die Traumstimmung bzw. das Gefuehl, mit dem man aufwacht den ganzen Tag an einem haftet (laut Freud). Der Unterschied zwischen einem authentischen und einem literarisch verarbeitetem Traum ist, dass der reale Traum unbewusst und dessen Verarbeitung in die Literatur bewusst stattfindet. Da gilt es die Diskrepanz aufzuheben und den Traum so real wie moeglich darzustellen. Oft wird der Traum jedoch instrumentalisiert aus diversen Gruenden und auf eine symbolische Ebene gehoben. Im folgenden werde ich erst Angaben ueber den Autor und die Epoche machen, als Hintergrundwissen, um moeglichst alle Details in den Texten analysieren zu koennen. Als naechstes folgen traumspezifische Merkmale und Darstellungsweisen, zunaechst allgemein aus dem deutschsprachigen Raum und zule
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Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Lateinamerika, Note: 2,0, Universitaet des Saarlandes (Romanistik), Veranstaltung: Traum und Reise in der Erzaehlliteratur Argentiniens des 19. und 20. Jahrhunderts, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Traeume galten als ein Medium zwischen Mikro- und Makrokosmos, als "Manifestation des Goettlichen" oder des Daemonischen, welche mittels eines Raetsels sprechen. Der Traum wird von der traeumenden Instanz auch als Realitaet erfahren. Jeder, der schon getraeumt hat weiss, dass Traeume im Nachhinein meistens komplett chaotisch und unlogisch aufgebaut sind, beim Versuch der verbalen Reproduktion durch das Wachbewusstsein, obwohl im Traum alles logisch und selbstverstaendlich ist. Oft faengt der Traum aber auch an unmittelbar nach dem Aufwachen an zu 'zerrinnen' laut Freud und man erinnert sich nicht mehr genau an das Handlungsgeschehen. Das Bewusstsein, das UEber-Ich, tendiert dazu das noch in Erinnerung gebliebene Geschehen zu 'logisieren' und chronologisch zu ordnen. Auch hat jeder schon etwas in der Wachwelt erlebt, was er vorher schon irgendwie getraeumt oder anders erlebt hat. Oder, dass man im Traum das Geschehen emotional miterlebt. Sogar so emotional, dass die Traumstimmung bzw. das Gefuehl, mit dem man aufwacht den ganzen Tag an einem haftet (laut Freud). Der Unterschied zwischen einem authentischen und einem literarisch verarbeitetem Traum ist, dass der reale Traum unbewusst und dessen Verarbeitung in die Literatur bewusst stattfindet. Da gilt es die Diskrepanz aufzuheben und den Traum so real wie moeglich darzustellen. Oft wird der Traum jedoch instrumentalisiert aus diversen Gruenden und auf eine symbolische Ebene gehoben. Im folgenden werde ich erst Angaben ueber den Autor und die Epoche machen, als Hintergrundwissen, um moeglichst alle Details in den Texten analysieren zu koennen. Als naechstes folgen traumspezifische Merkmale und Darstellungsweisen, zunaechst allgemein aus dem deutschsprachigen Raum und zule