Readings Newsletter
Become a Readings Member to make your shopping experience even easier.
Sign in or sign up for free!
You’re not far away from qualifying for FREE standard shipping within Australia
You’ve qualified for FREE standard shipping within Australia
The cart is loading…
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Archaeologie, Note: 1, Universitaet Salzburg (FB Altertumswissenschaften), Veranstaltung: Werkstoffe in der Mittelalterarchaeologie: Holz, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wird anhand archaeologischen Befunden die Baustruktur und den dazu noetigen Bautechniken der mittelalterlichen Holzburgen nachgegangen. Je nach Burgtyp wurden individuelle Fundorte herausgesucht, um damit einen moeglichst breiten UEberblick ueber die verschiedenen Typen veranschaulichen zu koennen. Um einen moeglichst konkreten UEberblick zu ermoeglichen, wurde die Untersuchung regional auf die heutige Bundesrepublik Deutschland eingegrenzt. Holzburgen waren ein fortifikatorisches Phaenomen, welche laut neuesten Erkenntnissen ab dem 11. Jahrhundert erbaut und genutzt wurden. Im Laufe des Mittelalters entwickelten sich dabei verschiedene Formen der Baugestaltung, die den lokalen geologischen Gegebenheiten angepasst waren. Diese reichen von den typischen Motte- und Turmburgkonstruktionen im flachen oder leicht huegeligen Gelaende bis hin zur Wasserburg in seichten Gegenden. Mit der unterschiedlichen Baugestalt einher ging die ebenso verschiedenartige Nutzung im weiteren Kontext von Holzburgen. Einerseits dienten sie als Wohnstaette des Adels, sprich als Herrenhof samt wehrhaften Turm, wie im Fall der im folgenden besprochenen Burg Husterknupp sehr gut belegt wurde. So ist mittlerweile bekannt, dass das erwaehnten Anwesen der mittelalterliche Stammsitz eines Grafengeschlechts von Hochstaden war. Andererseits koennen Holzburgen auch zum Schutz eines rein auf Produktion ausgerichteten Wirtschaftskomplexes gedient haben, wie Archaeologen im franzoesischen Colleti?re an den Ufern des Lac de Paladru feststellen konnten. Colleti?re ist damit ein gutes aber in dieser Arbeit nicht naeher besprochenes Beispiel fuer den hauptsaechlich wirtschaftlichen Nutzen einer Siedlung in Verbindung mit einer hoelzernen Wehrburg. Um das eingangs skizzierte Forschungsziel eines Kurz
$9.00 standard shipping within Australia
FREE standard shipping within Australia for orders over $100.00
Express & International shipping calculated at checkout
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Archaeologie, Note: 1, Universitaet Salzburg (FB Altertumswissenschaften), Veranstaltung: Werkstoffe in der Mittelalterarchaeologie: Holz, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wird anhand archaeologischen Befunden die Baustruktur und den dazu noetigen Bautechniken der mittelalterlichen Holzburgen nachgegangen. Je nach Burgtyp wurden individuelle Fundorte herausgesucht, um damit einen moeglichst breiten UEberblick ueber die verschiedenen Typen veranschaulichen zu koennen. Um einen moeglichst konkreten UEberblick zu ermoeglichen, wurde die Untersuchung regional auf die heutige Bundesrepublik Deutschland eingegrenzt. Holzburgen waren ein fortifikatorisches Phaenomen, welche laut neuesten Erkenntnissen ab dem 11. Jahrhundert erbaut und genutzt wurden. Im Laufe des Mittelalters entwickelten sich dabei verschiedene Formen der Baugestaltung, die den lokalen geologischen Gegebenheiten angepasst waren. Diese reichen von den typischen Motte- und Turmburgkonstruktionen im flachen oder leicht huegeligen Gelaende bis hin zur Wasserburg in seichten Gegenden. Mit der unterschiedlichen Baugestalt einher ging die ebenso verschiedenartige Nutzung im weiteren Kontext von Holzburgen. Einerseits dienten sie als Wohnstaette des Adels, sprich als Herrenhof samt wehrhaften Turm, wie im Fall der im folgenden besprochenen Burg Husterknupp sehr gut belegt wurde. So ist mittlerweile bekannt, dass das erwaehnten Anwesen der mittelalterliche Stammsitz eines Grafengeschlechts von Hochstaden war. Andererseits koennen Holzburgen auch zum Schutz eines rein auf Produktion ausgerichteten Wirtschaftskomplexes gedient haben, wie Archaeologen im franzoesischen Colleti?re an den Ufern des Lac de Paladru feststellen konnten. Colleti?re ist damit ein gutes aber in dieser Arbeit nicht naeher besprochenes Beispiel fuer den hauptsaechlich wirtschaftlichen Nutzen einer Siedlung in Verbindung mit einer hoelzernen Wehrburg. Um das eingangs skizzierte Forschungsziel eines Kurz