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Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1.3, Universitaet Siegen, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Hausarbeit soll vor dem Hintergrund der US-Serie "The Sopranos" untersucht werden, welche Mittel der Inszenierung von den Serienschoepfern benutzt werden, die letztendlich den Zuschauer zu seiner Theoriebildung fuehren. Dem voraus geht eine detaillierte Sequenzanalyse, die sich aus den Elementen des Visuellen, des Auditiven und des Narrativen zusammensetzt. Grundlegende Begriffe, die fuer die Analyse und Beantwortung der Frage von Bedeutung sind, werden ebenfalls im Vorfeld definiert, damit eine klare Terminologie zugrunde liegt. Dabei ist nicht nur die finale Sequenz der letzten Episode von besonderer Relevanz, sondern werden Ausschnitte aus den Episoden "Johnny Cakes" (dt.: "Die Zeiten aendern sich"), "Soprano Home Movies" und "Stage 5" (dt.: "Goodbye Johnny") ebenfalls zur Exemplifizierung genutzt. Als Abschluss der Arbeit dienen dann drei ausgewaehlte Beispiele, an denen verdeutlicht werden soll, wie die inszenatorischen Mittel eingesetzt werden, damit der Zuschauer sie erkennt, ihnen eine Bedeutung zuschreibt und die Annahme von der Ermordung Tonys entsteht (Theorie A). Als am 10. Juni 2007 die letzte Episode der TV-Serie "The Sopranos" ueber die US-amerikanischen Bildschirme flimmerte, dachte ein Grossteil der Zuschauer nach den 60 Minuten Laufzeit zunaechst, dass ihr Fernseher eine Signalstoerung habe. Der Grund dafuer war die einzigartige Inszenierung der finalen Sequenz. Mit einem abrupten Schnitt ins Schwarze erschuf Creator und Showrunner David Chase eines der denkwuerdigsten und meist umstrittensten Enden der Fernsehgeschichte und aeusserte sich nur zurueckhaltend zu den finalen Interpretationen der Fans. "There?s more than one way of looking at the end. That?s all I?ll say." Mit diesen Worten sorgte Chase viel weniger fuer Evidenz unter den Zuschauern, sondern potenzierte die existierende Diskrepanz im Hinbli
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Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1.3, Universitaet Siegen, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Hausarbeit soll vor dem Hintergrund der US-Serie "The Sopranos" untersucht werden, welche Mittel der Inszenierung von den Serienschoepfern benutzt werden, die letztendlich den Zuschauer zu seiner Theoriebildung fuehren. Dem voraus geht eine detaillierte Sequenzanalyse, die sich aus den Elementen des Visuellen, des Auditiven und des Narrativen zusammensetzt. Grundlegende Begriffe, die fuer die Analyse und Beantwortung der Frage von Bedeutung sind, werden ebenfalls im Vorfeld definiert, damit eine klare Terminologie zugrunde liegt. Dabei ist nicht nur die finale Sequenz der letzten Episode von besonderer Relevanz, sondern werden Ausschnitte aus den Episoden "Johnny Cakes" (dt.: "Die Zeiten aendern sich"), "Soprano Home Movies" und "Stage 5" (dt.: "Goodbye Johnny") ebenfalls zur Exemplifizierung genutzt. Als Abschluss der Arbeit dienen dann drei ausgewaehlte Beispiele, an denen verdeutlicht werden soll, wie die inszenatorischen Mittel eingesetzt werden, damit der Zuschauer sie erkennt, ihnen eine Bedeutung zuschreibt und die Annahme von der Ermordung Tonys entsteht (Theorie A). Als am 10. Juni 2007 die letzte Episode der TV-Serie "The Sopranos" ueber die US-amerikanischen Bildschirme flimmerte, dachte ein Grossteil der Zuschauer nach den 60 Minuten Laufzeit zunaechst, dass ihr Fernseher eine Signalstoerung habe. Der Grund dafuer war die einzigartige Inszenierung der finalen Sequenz. Mit einem abrupten Schnitt ins Schwarze erschuf Creator und Showrunner David Chase eines der denkwuerdigsten und meist umstrittensten Enden der Fernsehgeschichte und aeusserte sich nur zurueckhaltend zu den finalen Interpretationen der Fans. "There?s more than one way of looking at the end. That?s all I?ll say." Mit diesen Worten sorgte Chase viel weniger fuer Evidenz unter den Zuschauern, sondern potenzierte die existierende Diskrepanz im Hinbli