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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, Note: 1,3, University of South Africa, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Bemuhen um eine der Bibel adaquate Hermeneutik, die sowohl um die historische Erhellung der biblischen Botschaft einerseits sowie um ihre relevante Kontextualisierung ins soziokulturelle Umfeld hinein andererseits, befleiigt ist, beschaftigt die (kirchliche) Schriftauslegung nicht erst seit der Aufklarung. Vielmehr berechtigt das Studium der Theologiegeschichte zur Ansicht, dass sich die Kirche der Herausforderung um eine ordnungsgemae Schriftinterpretation von ihren fruhesten Tagen an gestellt hat. Was in jenen ersten Jahrzehnten und Jahrhunderten sorgfaltig, aber auch sehr bestimmt konstituiert wurde, blieb bis zum Anbruch der Neuzeit kirchliche Auslegungspraxis. Die Basis hatte Philo von Alexandrien gelegt, fur die Weiterentwicklung sorgte die Alexandrinische Schule, namentlich Origenes. Uber letzteren ging der Weg dieser Interpretationsweise weiter in den Westen, besonders uber die geniale Gestalt Augustins . Bekannt geworden ist diese Art der Schriftinterpretation als eine von einem mehrfachen - je nach Auspragung: doppelten, dreifachen oder vierfachen - Schriftsinn ausgehende Bibelexegese, die durch das ganze Mittelalter hindurch unangefochtene Geltung hatte. Dieser mittelalterlichen, langst nicht mehr als ‘barbarisch’ verschrienen - wie neuere Untersuchungen eindeutig aufzeigen -, sondern wenn auch in festen Bahnen verlaufenden, deshalb aber nicht undifferenziert ausgestalteten Schriftinterpretation, sondern geistreichen Form der Exegese gilt die Aufmerksamkeit der vorliegenden Arbeit.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, Note: 1,3, University of South Africa, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Bemuhen um eine der Bibel adaquate Hermeneutik, die sowohl um die historische Erhellung der biblischen Botschaft einerseits sowie um ihre relevante Kontextualisierung ins soziokulturelle Umfeld hinein andererseits, befleiigt ist, beschaftigt die (kirchliche) Schriftauslegung nicht erst seit der Aufklarung. Vielmehr berechtigt das Studium der Theologiegeschichte zur Ansicht, dass sich die Kirche der Herausforderung um eine ordnungsgemae Schriftinterpretation von ihren fruhesten Tagen an gestellt hat. Was in jenen ersten Jahrzehnten und Jahrhunderten sorgfaltig, aber auch sehr bestimmt konstituiert wurde, blieb bis zum Anbruch der Neuzeit kirchliche Auslegungspraxis. Die Basis hatte Philo von Alexandrien gelegt, fur die Weiterentwicklung sorgte die Alexandrinische Schule, namentlich Origenes. Uber letzteren ging der Weg dieser Interpretationsweise weiter in den Westen, besonders uber die geniale Gestalt Augustins . Bekannt geworden ist diese Art der Schriftinterpretation als eine von einem mehrfachen - je nach Auspragung: doppelten, dreifachen oder vierfachen - Schriftsinn ausgehende Bibelexegese, die durch das ganze Mittelalter hindurch unangefochtene Geltung hatte. Dieser mittelalterlichen, langst nicht mehr als ‘barbarisch’ verschrienen - wie neuere Untersuchungen eindeutig aufzeigen -, sondern wenn auch in festen Bahnen verlaufenden, deshalb aber nicht undifferenziert ausgestalteten Schriftinterpretation, sondern geistreichen Form der Exegese gilt die Aufmerksamkeit der vorliegenden Arbeit.