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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Manner, Sexualitat, Geschlechter, Note: 1,3, Universitat Bielefeld (Fakultat fur Soziologie), Veranstaltung: Mode, Markte, Grenzen und Identitaten, Sprache: Deutsch, Abstract: Inwiefern Cross-Dressing die Geschlechterdifferenz verstarken kann, soll im Laufe dieser Arbeit nachgegangen werden. Wenn wir auf die Strasse gehen und eine Person mit einem Kleid sehen, assoziieren wir sofort eine Frau damit. Aber woher kommt das? In dem Kleid koennte doch auch ein Mann stecken. Inzwischen gibt es auch einige Manner, die Frauenkleidung tragen, und vor allem aus den Kreisen der Transvestiten und Transsexuellen stammen: die sogenannten Cross-Dresser. Dennoch wird heutzutage ein Kleid in unserer Kultur immer noch dem weiblichen Geschlecht zugeschrieben. Eines Tages koennte es jedoch moeglicherweise beiden Geschlechtern zugeordnet werden, oder vielleicht auch nur noch dem mannlichen Geschlecht. Denn im Laufe der Zeit andern sich die Bedeutungen, was als mannlich und was als weiblich gilt. So war z.B. die Farbe Pink, welche man heutzutage zumeist mit kleinen Madchen assoziiert, um die Wende zum 20. Jahrhundert herum fur Jungen privilegiert, da sie Aggressivitat ausstrahlen wurde (Lehnert 1997: 27). Laut Valerie Steele sind modische Entwicklungen Ausdruckspotential der Kleidung. Kleidung kann gleichgesetzt werden mit Verkleidung, mit der wir uns selbst konstruieren (Lehnert 1997: 31ff.). Wenn jegliche Kleidung von uns nun lediglich Verkleidung ist, dann ist mannliche oder weibliche Kleidung auch nur Maskerade. So nehmen es zumindest einige Theoretikerinnen - wie Judith Butler oder Marjorie Garber - an. Deutlich machen sie es anhand der Cross-Dresser, welche durch das Tragen der Kleidung des jeweils anderen Geschlechts die Geschlechterdifferenz verwirren. Sie gehen sogar davon aus, dass die Cross-Dresser die bipolare Geschlechterordnung ausser Kraft setzen koennen. Wenn es moeglich ware, dass Cross-Dresser diese
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Manner, Sexualitat, Geschlechter, Note: 1,3, Universitat Bielefeld (Fakultat fur Soziologie), Veranstaltung: Mode, Markte, Grenzen und Identitaten, Sprache: Deutsch, Abstract: Inwiefern Cross-Dressing die Geschlechterdifferenz verstarken kann, soll im Laufe dieser Arbeit nachgegangen werden. Wenn wir auf die Strasse gehen und eine Person mit einem Kleid sehen, assoziieren wir sofort eine Frau damit. Aber woher kommt das? In dem Kleid koennte doch auch ein Mann stecken. Inzwischen gibt es auch einige Manner, die Frauenkleidung tragen, und vor allem aus den Kreisen der Transvestiten und Transsexuellen stammen: die sogenannten Cross-Dresser. Dennoch wird heutzutage ein Kleid in unserer Kultur immer noch dem weiblichen Geschlecht zugeschrieben. Eines Tages koennte es jedoch moeglicherweise beiden Geschlechtern zugeordnet werden, oder vielleicht auch nur noch dem mannlichen Geschlecht. Denn im Laufe der Zeit andern sich die Bedeutungen, was als mannlich und was als weiblich gilt. So war z.B. die Farbe Pink, welche man heutzutage zumeist mit kleinen Madchen assoziiert, um die Wende zum 20. Jahrhundert herum fur Jungen privilegiert, da sie Aggressivitat ausstrahlen wurde (Lehnert 1997: 27). Laut Valerie Steele sind modische Entwicklungen Ausdruckspotential der Kleidung. Kleidung kann gleichgesetzt werden mit Verkleidung, mit der wir uns selbst konstruieren (Lehnert 1997: 31ff.). Wenn jegliche Kleidung von uns nun lediglich Verkleidung ist, dann ist mannliche oder weibliche Kleidung auch nur Maskerade. So nehmen es zumindest einige Theoretikerinnen - wie Judith Butler oder Marjorie Garber - an. Deutlich machen sie es anhand der Cross-Dresser, welche durch das Tragen der Kleidung des jeweils anderen Geschlechts die Geschlechterdifferenz verwirren. Sie gehen sogar davon aus, dass die Cross-Dresser die bipolare Geschlechterordnung ausser Kraft setzen koennen. Wenn es moeglich ware, dass Cross-Dresser diese