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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, AEsthetik, Kultur, Natur, Recht, …), Note: 1,3, Friedrich-Schiller-Universitat Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Thomas Hobbes untersucht in seinem Werk Leviathan die Grundlagen der politischen Verpflichtung. Hobbes macht die Legitimation des Staates nicht mehr auf Grundlage eines goettlichen sondern auf dem Willen der einzelnen Burger fest. Er geht von einem Naturzustand aus, in dem weder ein Staat, noch eine damit verbundene politische Verpflichtung existiert. Im Naturzustand, in dem jeder bezuglich seiner Macht Mensch gleichgestellt ist und einem jeden das Recht auf alles zusteht, wurden Menschen in einen Kampf aller gegen alle verfallen, um ihren Leidenschaften nachzukommen und ihre Bedurfnisse zu befriedigen. Zur UEberwindung des benannten Kriegszustandes bietet Hobbes die Grundung eines Staates/ eines Leviathans an, dem sich die Menschen durch zwei Mittel, Vertrage und Autorisation, unterwerfen und damit eine Ordnung geschaffen wird, die Frieden und Sicherheit unter den Menschen gewahrleisten soll. Die Menschen vollfuhren eine Metamorphose hin zum Burger, vom leidenschafts- und trieborientierten Wesen hin zum vernunftigen, kontrollierbaren Gesellschaftsmitglied. Dieser Wandel erfolgt eigens aus der Liebe zu sich selbst, dem tiefsten Bedurfnis, welches dem Menschen innewohnt, der Erhaltung seiner Selbst, das Streben nach Leben. Da in Hobbes’ Leviathan diese Gewinnung von Sicherheit bezuglich des eigenen UEberlebens eng verknupft ist mit der Aufgabe seiner selbst, stellt sich mir die Frage, inwieweit eine Verpflichtung fur den Staat eine freiwillige ist. Hobbes Auffassung von politischer Verpflichtung beinhaltet daher den Verzicht auf die eigenen Freiheitsrechte und die Pflicht zum Gehorsam. Kernfrage meiner Untersuchung ist, ob die politische Verpflichtung der Menschen durch freies Handeln erklart werden kann. Um diese Frage zu beantworten, werde ich zunachst klaren, was Hob
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, AEsthetik, Kultur, Natur, Recht, …), Note: 1,3, Friedrich-Schiller-Universitat Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Thomas Hobbes untersucht in seinem Werk Leviathan die Grundlagen der politischen Verpflichtung. Hobbes macht die Legitimation des Staates nicht mehr auf Grundlage eines goettlichen sondern auf dem Willen der einzelnen Burger fest. Er geht von einem Naturzustand aus, in dem weder ein Staat, noch eine damit verbundene politische Verpflichtung existiert. Im Naturzustand, in dem jeder bezuglich seiner Macht Mensch gleichgestellt ist und einem jeden das Recht auf alles zusteht, wurden Menschen in einen Kampf aller gegen alle verfallen, um ihren Leidenschaften nachzukommen und ihre Bedurfnisse zu befriedigen. Zur UEberwindung des benannten Kriegszustandes bietet Hobbes die Grundung eines Staates/ eines Leviathans an, dem sich die Menschen durch zwei Mittel, Vertrage und Autorisation, unterwerfen und damit eine Ordnung geschaffen wird, die Frieden und Sicherheit unter den Menschen gewahrleisten soll. Die Menschen vollfuhren eine Metamorphose hin zum Burger, vom leidenschafts- und trieborientierten Wesen hin zum vernunftigen, kontrollierbaren Gesellschaftsmitglied. Dieser Wandel erfolgt eigens aus der Liebe zu sich selbst, dem tiefsten Bedurfnis, welches dem Menschen innewohnt, der Erhaltung seiner Selbst, das Streben nach Leben. Da in Hobbes’ Leviathan diese Gewinnung von Sicherheit bezuglich des eigenen UEberlebens eng verknupft ist mit der Aufgabe seiner selbst, stellt sich mir die Frage, inwieweit eine Verpflichtung fur den Staat eine freiwillige ist. Hobbes Auffassung von politischer Verpflichtung beinhaltet daher den Verzicht auf die eigenen Freiheitsrechte und die Pflicht zum Gehorsam. Kernfrage meiner Untersuchung ist, ob die politische Verpflichtung der Menschen durch freies Handeln erklart werden kann. Um diese Frage zu beantworten, werde ich zunachst klaren, was Hob