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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
In der Metallographie werden die verschiedenen Gefugebestandteile eines Metalls durch spezifische AEtzverfahren sichtbar gemacht. Das Agens, das auf die polierte Metalloberflache einwirkt, loest verschiedene Phasen un- terschiedlich, und es entsteht ein Gefugerelief, bei dem die schwerer loes- lichen Bestandteile hervorstehen. A b b i 1 dun g 1 Gefugerelief eines langzeitig gegluhten technischen Stahles a) Aufsicht b) Sicht in der Schliffebene Abbildung 1 zeigt das am Beispiel eines langzeitig gegluhten technischen Stahles, dessen Gefuge, Abbildung 1a, im wesentlichen aus ot-Eisen- Mischkristallen, dem sog. Ferrit (1), und Mischkristallen des rhombi- schen Eisenkarbids (Fe, Me)3C, dem sog. Zementit (2), besteht (Me = Legierungsmetall). Durch das AEtzen erfolgt, Abbildung lb, ein gewisses Freilegen der Zementitteilchen. Denkt man sich diesen Vorgang konse- quent weitergefuhrt bis zum voelligen Aufloesen des Ferrits und voelligen Freilegen der Zementitkristalle, so kommt man zu einer Isolierung des Zementits. Gelingt eine Isolierung, so erhalt man die freigelegten Teilchen, das
Iso 1 a t , in Form eines feinen Kristallpulvers. Man kann es dann einer eingehenden analytischen und strukturanalytischen Untersuchung zufuhren und auch viele weitere Eigenschaften, magnetische und optische, Dichte und chemische Eigenschaften leichter daran studieren, als das im Stahlgefuge moeglich ist.
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In der Metallographie werden die verschiedenen Gefugebestandteile eines Metalls durch spezifische AEtzverfahren sichtbar gemacht. Das Agens, das auf die polierte Metalloberflache einwirkt, loest verschiedene Phasen un- terschiedlich, und es entsteht ein Gefugerelief, bei dem die schwerer loes- lichen Bestandteile hervorstehen. A b b i 1 dun g 1 Gefugerelief eines langzeitig gegluhten technischen Stahles a) Aufsicht b) Sicht in der Schliffebene Abbildung 1 zeigt das am Beispiel eines langzeitig gegluhten technischen Stahles, dessen Gefuge, Abbildung 1a, im wesentlichen aus ot-Eisen- Mischkristallen, dem sog. Ferrit (1), und Mischkristallen des rhombi- schen Eisenkarbids (Fe, Me)3C, dem sog. Zementit (2), besteht (Me = Legierungsmetall). Durch das AEtzen erfolgt, Abbildung lb, ein gewisses Freilegen der Zementitteilchen. Denkt man sich diesen Vorgang konse- quent weitergefuhrt bis zum voelligen Aufloesen des Ferrits und voelligen Freilegen der Zementitkristalle, so kommt man zu einer Isolierung des Zementits. Gelingt eine Isolierung, so erhalt man die freigelegten Teilchen, das
Iso 1 a t , in Form eines feinen Kristallpulvers. Man kann es dann einer eingehenden analytischen und strukturanalytischen Untersuchung zufuhren und auch viele weitere Eigenschaften, magnetische und optische, Dichte und chemische Eigenschaften leichter daran studieren, als das im Stahlgefuge moeglich ist.