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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Unter Kernreaktoren versteht man Anlagen, in denen kontrollierte Atom- kernspaltungen ablaufen. Dabei wird zwischen Forschungs- und Leistungs- reaktoren unterschieden. Bei Forschungsreaktoren verwendet man die bei der Kernspaltung freiwerdenden Strahlen fur medizinische, naturwissen- schaftliche und technische Untersuchungen, wahrend die freiwerdende Warme ein lastiges Nebenprodukt darstellt. Solche Forschungsreaktoren wurden in Deutschland u.a. in Berlin, Frankfurt, Geesthacht, Karlsruhe, Munchen und Stetternich errichtet oder sind im Bau. Bei Leistungsreak- toren wandelt man die bei der Spaltung freiwerdende Warme in elektrische Energie um und trachtet danach, die unerwunschte Strahlung ebenfalls in nutzbringende Warme umzuformen. Bisher wurde in Deutschland nur ein kleineres Versuchskraftwerk in Kahl am Main errichtet; weitere groessere Werke sind geplant. Bei allen Reaktortypen treten verschiedenartige kernphysikalische Strah- len auf, die von einer gewissen Intensitat an jeden Organismus schadigen oder sogar vernichten. Man muss daher um jeden Reaktor einen biologischen Schutzschild errichten, um das Bedienungspersonal und die Umwelt vor diesen Strahlen zu schutzen. Bemessen wird der biologische Schutzschild im allgemeinen auf die v-Strahlung und den Neutronenfluss, weil diese beiden Strahlenarten das groesste Durchdringungsvermoegen haben. Damit wird auch ein Schutz gegenuber anderen Strahlenarten, z.B. - und ss-Strah- len erreicht. Im folgenden werden die Anforderungen, die an Beton als Strahlenschutz fur Reaktoren gestellt werden, kurz umrissen. Anschliessend wird ausfuhr- licher auf die beton- und bautechnischen Massnahmen eingegangen, die zur zielsicheren Herstellung der geforderten Eigenschaften notwendig sind.
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Unter Kernreaktoren versteht man Anlagen, in denen kontrollierte Atom- kernspaltungen ablaufen. Dabei wird zwischen Forschungs- und Leistungs- reaktoren unterschieden. Bei Forschungsreaktoren verwendet man die bei der Kernspaltung freiwerdenden Strahlen fur medizinische, naturwissen- schaftliche und technische Untersuchungen, wahrend die freiwerdende Warme ein lastiges Nebenprodukt darstellt. Solche Forschungsreaktoren wurden in Deutschland u.a. in Berlin, Frankfurt, Geesthacht, Karlsruhe, Munchen und Stetternich errichtet oder sind im Bau. Bei Leistungsreak- toren wandelt man die bei der Spaltung freiwerdende Warme in elektrische Energie um und trachtet danach, die unerwunschte Strahlung ebenfalls in nutzbringende Warme umzuformen. Bisher wurde in Deutschland nur ein kleineres Versuchskraftwerk in Kahl am Main errichtet; weitere groessere Werke sind geplant. Bei allen Reaktortypen treten verschiedenartige kernphysikalische Strah- len auf, die von einer gewissen Intensitat an jeden Organismus schadigen oder sogar vernichten. Man muss daher um jeden Reaktor einen biologischen Schutzschild errichten, um das Bedienungspersonal und die Umwelt vor diesen Strahlen zu schutzen. Bemessen wird der biologische Schutzschild im allgemeinen auf die v-Strahlung und den Neutronenfluss, weil diese beiden Strahlenarten das groesste Durchdringungsvermoegen haben. Damit wird auch ein Schutz gegenuber anderen Strahlenarten, z.B. - und ss-Strah- len erreicht. Im folgenden werden die Anforderungen, die an Beton als Strahlenschutz fur Reaktoren gestellt werden, kurz umrissen. Anschliessend wird ausfuhr- licher auf die beton- und bautechnischen Massnahmen eingegangen, die zur zielsicheren Herstellung der geforderten Eigenschaften notwendig sind.