Readings Newsletter
Become a Readings Member to make your shopping experience even easier.
Sign in or sign up for free!
You’re not far away from qualifying for FREE standard shipping within Australia
You’ve qualified for FREE standard shipping within Australia
The cart is loading…
This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Wohlfahrtsverbande sind ein schillerndes Phanomen und bislang wohl star- ker im bundesdeutschen Alltag durch Essen auf Radern oder Aufrufen zur Blutspende als in der Politikwissenschaft prasent. Gleichwohl werden mit der folgenden Arbeit weder praktische noch karitative Ambitionen ver- folgt. Im Gegenteil, das Anliegen ist primar ein politiktheoretisch-verglei- chendes und lasst sich zuspitzen auf die Ausgangsfragen: Warum gibt es in Deutschland Wohlfahrtsverbande und in anderen Landern nicht? Und wel- che Folgen hat dies fur die Struktur und Funktion des jeweiligen Wohl- fahrtsstaates? Die Beschaftigung mit dem Thema Wohlfahrtsverbande geht zuruck bis in die Endphase meines Studiums. Nicht, dass das Feld der Wohlfahrtsverbande nun uber zehn Jahre lang intensiv bearbeitet worden ware; sowohl die ausse- ren Verhaltnisse als auch die eigenen Interessen standen dem entgegen. Was sich in dieser Zeit aber vollzogen hat, war eine Verschiebung der analyti- schen Perspektiven und Gewichte sowie eine Prazisierung der Fragestellung: von der empirischen Organisations- und Korporatismusforschung uber die Analyse der Sozialpolitik und parastaatlichen Verwaltung hin zur Theorie und Methodik einer vergleichenden Wohlfahrtsstaats- und Verbandeforschung. In der vorliegende Untersuchung, die im Sommersemester 1995 von der Fakultat fiir Sozialwissenschaft als Habilitationsschrift angenommen worden ist, soll ein vermeintlich peripheres, aber im Grunde jedoch nur vernachlas- sigtes Phanomen wie die Wohlfahrtsverbande mit zentralen Themen des Fachs verbunden werden. Sie beansprucht, einen Beitrag zur Forschung so- wohl uber Verbande als auch uber Wohlfahrtsstaaten im Vergleich abzuge- ben und durch die Kombination beider Perspektiven eine Forschungslucke ein Stuck weit zu schliessen.
$9.00 standard shipping within Australia
FREE standard shipping within Australia for orders over $100.00
Express & International shipping calculated at checkout
This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Wohlfahrtsverbande sind ein schillerndes Phanomen und bislang wohl star- ker im bundesdeutschen Alltag durch Essen auf Radern oder Aufrufen zur Blutspende als in der Politikwissenschaft prasent. Gleichwohl werden mit der folgenden Arbeit weder praktische noch karitative Ambitionen ver- folgt. Im Gegenteil, das Anliegen ist primar ein politiktheoretisch-verglei- chendes und lasst sich zuspitzen auf die Ausgangsfragen: Warum gibt es in Deutschland Wohlfahrtsverbande und in anderen Landern nicht? Und wel- che Folgen hat dies fur die Struktur und Funktion des jeweiligen Wohl- fahrtsstaates? Die Beschaftigung mit dem Thema Wohlfahrtsverbande geht zuruck bis in die Endphase meines Studiums. Nicht, dass das Feld der Wohlfahrtsverbande nun uber zehn Jahre lang intensiv bearbeitet worden ware; sowohl die ausse- ren Verhaltnisse als auch die eigenen Interessen standen dem entgegen. Was sich in dieser Zeit aber vollzogen hat, war eine Verschiebung der analyti- schen Perspektiven und Gewichte sowie eine Prazisierung der Fragestellung: von der empirischen Organisations- und Korporatismusforschung uber die Analyse der Sozialpolitik und parastaatlichen Verwaltung hin zur Theorie und Methodik einer vergleichenden Wohlfahrtsstaats- und Verbandeforschung. In der vorliegende Untersuchung, die im Sommersemester 1995 von der Fakultat fiir Sozialwissenschaft als Habilitationsschrift angenommen worden ist, soll ein vermeintlich peripheres, aber im Grunde jedoch nur vernachlas- sigtes Phanomen wie die Wohlfahrtsverbande mit zentralen Themen des Fachs verbunden werden. Sie beansprucht, einen Beitrag zur Forschung so- wohl uber Verbande als auch uber Wohlfahrtsstaaten im Vergleich abzuge- ben und durch die Kombination beider Perspektiven eine Forschungslucke ein Stuck weit zu schliessen.