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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Einige Probleme der klinischen Beurteilung gestagener Substanzen wurden diskutiert. Da keine dieser Verbindungen alle bekannten Eigenschaften des Progesterons besitzt, und da die Einzelwirkungen im allgemeinen in unterschied- lichem Grade vorhanden sind, wird eine Reihe verschiedener charakteristischer Merkmale zum Vergleich der Wirkungsstarke vorgeschlagen. Die in Frage kom- menden Kriterien sind: l. Bildung subnuclearer Vacuolen im Endometrium Oestrogen-vorbehandelter Frauen mit sekundarer Amenorrhoe oder nach Kastra- tion, die nach einer 5tagigen Behandlung mit Gestagenen auftritt; 2. die Aus- bildung einer mittleren oder spaten Sekretionsphase des Endometriums bei ahnlich vorbehandelten Frauen nach einer lOtagigen Anwendung von Gestagenen. Bei den beiden genannten Versuchen wurden vorher zwei ahnliche Behandlungs- kurse mit Oestrogenen und Gestagenen durchgefuhrt, um das Endometrium zu sensitivieren; 3. eine Abbruchblutung, die einer 5tagigen Behandlung mit Progesteron bei Frauen mit sekundarer Amenorrhoe folgt; 4. Menstruations- verschiebung bei normalen Frauen, die 20 Tage lang, beginnend am 20. Tag des Cyclus, Gestagene erhielten; 5. Unterdruckung des Karyopyknose-Index im Vaginalabstrich; 6. Hemmung der durch Oestrogene verursachten Veranderungen des Cervicalschleims solcher Patientinnen, wie sie unter l. genannt sind (ein- schliesslich Farnkrautphanomen) und 7. Ovulationsunterdruckung durch Gestagen- gaben vom 5. -25. Tag des Cyclus, um eine schmerzlose Periode bei essentieller Dysmenorrhoe zu erreichen. Zur Durchfuhrung vergleichender Untersuchungen werden einige Hinweise gegeben, und dabei wird auf die komplizierenden Faktoren bei solchen Untersuchungen aufmerksam gemacht. Um zu einer genauen Beurtei- lung der klinischen Bedeutung der Gestagene zu kommen, werden Kontrollblind- versuche gefordert, da die Beurteilung auf Grund von Eindrucken und allgemeinen Erfahrungen kritischen Betrachtungen nicht standhalten kann.
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Einige Probleme der klinischen Beurteilung gestagener Substanzen wurden diskutiert. Da keine dieser Verbindungen alle bekannten Eigenschaften des Progesterons besitzt, und da die Einzelwirkungen im allgemeinen in unterschied- lichem Grade vorhanden sind, wird eine Reihe verschiedener charakteristischer Merkmale zum Vergleich der Wirkungsstarke vorgeschlagen. Die in Frage kom- menden Kriterien sind: l. Bildung subnuclearer Vacuolen im Endometrium Oestrogen-vorbehandelter Frauen mit sekundarer Amenorrhoe oder nach Kastra- tion, die nach einer 5tagigen Behandlung mit Gestagenen auftritt; 2. die Aus- bildung einer mittleren oder spaten Sekretionsphase des Endometriums bei ahnlich vorbehandelten Frauen nach einer lOtagigen Anwendung von Gestagenen. Bei den beiden genannten Versuchen wurden vorher zwei ahnliche Behandlungs- kurse mit Oestrogenen und Gestagenen durchgefuhrt, um das Endometrium zu sensitivieren; 3. eine Abbruchblutung, die einer 5tagigen Behandlung mit Progesteron bei Frauen mit sekundarer Amenorrhoe folgt; 4. Menstruations- verschiebung bei normalen Frauen, die 20 Tage lang, beginnend am 20. Tag des Cyclus, Gestagene erhielten; 5. Unterdruckung des Karyopyknose-Index im Vaginalabstrich; 6. Hemmung der durch Oestrogene verursachten Veranderungen des Cervicalschleims solcher Patientinnen, wie sie unter l. genannt sind (ein- schliesslich Farnkrautphanomen) und 7. Ovulationsunterdruckung durch Gestagen- gaben vom 5. -25. Tag des Cyclus, um eine schmerzlose Periode bei essentieller Dysmenorrhoe zu erreichen. Zur Durchfuhrung vergleichender Untersuchungen werden einige Hinweise gegeben, und dabei wird auf die komplizierenden Faktoren bei solchen Untersuchungen aufmerksam gemacht. Um zu einer genauen Beurtei- lung der klinischen Bedeutung der Gestagene zu kommen, werden Kontrollblind- versuche gefordert, da die Beurteilung auf Grund von Eindrucken und allgemeinen Erfahrungen kritischen Betrachtungen nicht standhalten kann.