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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, Note: 1,3, Universitat Augsburg (Katholisch-Theologische Fakultat), Veranstaltung: Dogmatik-Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Perikope vom Abendmahl ist in die UEberlieferung der drei Synoptiker eingegangen. Allen drei Versionen ist der Kontext von Vorbereitung auf das Passamahl und die darauffolgende Verhaftung gemeinsam. Nach Mk 14,17 ist das Abendmahl auch ein Passamahl, da es in der Nacht des vierzehnten auf den funfzehnten Nissan stattfindet. Bei Johannes - der als einziger der Evangelisten das Abendmahl nicht naher beschreibt - findet Jesu Kreuzigung am Rusttag statt, das ist der 14. Nissan; sein Abendmahl findet einen Tag vorher statt, ist also kein Passamahl. Die Synoptiker betten das Abendmahl in den Feiertag ein, Johannes hingegen tut das nicht. Dass es sich um ein Paschamahl gehandelt hat, wie es die Synoptiker benennen, machen mehrere Aspekte deutlich. UEbereinstimmend wird berichtet, dass Jesus in Jerusalem geblieben ist; das ist nicht selbstverstandlich, weil die Stadt von Pilgern voellig uberfullt war, ergibt aber Sinn, wenn man die rituellen Vorschriften beachtet: Das Passalamm darf nur innerhalb der Mauern geopfert und gegessen werden. Des Weiteren findet die Mahlzeit des Nachts statt, obwohl zur damaligen Zeit die Arbeiter Israels nur zweimal am Tag Nahrung zu sich nahmen, namlich vormittags und nachmittags. Das Passamahl wird immer als Nachtmahl gefeiert; so wird es auch vom letzten Abendmahl berichtet. Rituelle Gebote fur ein Paschamahl sind ausserdem, dass der Kreis der Gemeinde auf durchschnittlich zehn Personen beschrankt sein soll, Anwesenden zu Tisch liegen durfen und Wein getrunken wird, der zur damaligen Zeit ein Luxusgut ist - all diese Rahmenbedingungen sind bei der Zusammenkunft der Junger und Jesus gegeben und deuten auf eine Feierlichkeit hin.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, Note: 1,3, Universitat Augsburg (Katholisch-Theologische Fakultat), Veranstaltung: Dogmatik-Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Perikope vom Abendmahl ist in die UEberlieferung der drei Synoptiker eingegangen. Allen drei Versionen ist der Kontext von Vorbereitung auf das Passamahl und die darauffolgende Verhaftung gemeinsam. Nach Mk 14,17 ist das Abendmahl auch ein Passamahl, da es in der Nacht des vierzehnten auf den funfzehnten Nissan stattfindet. Bei Johannes - der als einziger der Evangelisten das Abendmahl nicht naher beschreibt - findet Jesu Kreuzigung am Rusttag statt, das ist der 14. Nissan; sein Abendmahl findet einen Tag vorher statt, ist also kein Passamahl. Die Synoptiker betten das Abendmahl in den Feiertag ein, Johannes hingegen tut das nicht. Dass es sich um ein Paschamahl gehandelt hat, wie es die Synoptiker benennen, machen mehrere Aspekte deutlich. UEbereinstimmend wird berichtet, dass Jesus in Jerusalem geblieben ist; das ist nicht selbstverstandlich, weil die Stadt von Pilgern voellig uberfullt war, ergibt aber Sinn, wenn man die rituellen Vorschriften beachtet: Das Passalamm darf nur innerhalb der Mauern geopfert und gegessen werden. Des Weiteren findet die Mahlzeit des Nachts statt, obwohl zur damaligen Zeit die Arbeiter Israels nur zweimal am Tag Nahrung zu sich nahmen, namlich vormittags und nachmittags. Das Passamahl wird immer als Nachtmahl gefeiert; so wird es auch vom letzten Abendmahl berichtet. Rituelle Gebote fur ein Paschamahl sind ausserdem, dass der Kreis der Gemeinde auf durchschnittlich zehn Personen beschrankt sein soll, Anwesenden zu Tisch liegen durfen und Wein getrunken wird, der zur damaligen Zeit ein Luxusgut ist - all diese Rahmenbedingungen sind bei der Zusammenkunft der Junger und Jesus gegeben und deuten auf eine Feierlichkeit hin.