Become a Readings Member to make your shopping experience even easier. Sign in or sign up for free!

Become a Readings Member. Sign in or sign up for free!

Hello Readings Member! Go to the member centre to view your orders, change your details, or view your lists, or sign out.

Hello Readings Member! Go to the member centre or sign out.

Verg. Georg. 4, 315-558: Aristaeus vs. Orpheus
Paperback

Verg. Georg. 4, 315-558: Aristaeus vs. Orpheus

$116.99
Sign in or become a Readings Member to add this title to your wishlist.

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Klassische Philologie - Latinistik - Literatur, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster (Institut fur Klassische Philologie), Veranstaltung: Lateinische Philologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Vergilkommentar des Servius zu ecl. 10, 1 und georg. 4, 1 findet sich die Nachricht, da an der Stelle des Epyllions von Aristaeus bzw. Orpheus im vierten Buch der Georgica ursprunglich die laudes Galli gestanden hatten, Lobreden an seinen Freund Gallus. Nachdem Augustus diesen ermorden lie, habe Vergil diese laudes Galli auf Befehl des Augustus entfernt und durch das Aristaeus- bzw. Orpheus-Epyllion ersetzt. Anhand dieser Angaben des spatantiken Kommentators hat man vielfach angebliche Kompositionsmangel darin zu erklaren versucht. Die Verbindung von Aristeus, Orpheus und Eurydike, Proteus, der Bienen und der Bugonie scheint zudem eine originare Leistung Vergil’s zu sein. Er formte auch die mythische Tradition um und lie den Kulturbringer und Wohltater der Menschen Aristaeus schuldig werden am Tod der Eurydike und verknupfte ihn somit mit dem Mythos von Orpheus und seiner Katabasis, den er ebenfalls dahingehend variierte, da Orpheus mit seinem Versuch seine Eurydike aus der Unterwelt zuruckzuholen, scheitert. In der folgenden Arbeit soll nicht etwa ein weiterer Versuch gemacht werden, die These von der Umarbeitung der Georgica zu widerlegen, sondern ausgehend von der Frage, welche kompositorische Intention Vergil mit der kunstvollen Verschachtelung und Umgestaltung der verschiedenen Mythen im Epyllion des vierten Buches verfolgte, soll untersucht werden, wie die beiden Figuren Aristaeus und Orpheus dargestellt und zueinander in Beziehung gesetzt werden, und welche Funktion sie jeweils erfullen. Dabei wird sich zeigen, da die Erzahlungen keineswegs, im Sinne der Angaben des Servius, Ergebnis einer eilfertigen, willkurlichen Uberarbeitung sein konnen, sondern ganz im Gegenteil mit dem gesamten Werk tiefgreifend vernetzt si

Read More
In Shop
Out of stock
Shipping & Delivery

$9.00 standard shipping within Australia
FREE standard shipping within Australia for orders over $100.00
Express & International shipping calculated at checkout

MORE INFO
Format
Paperback
Publisher
Grin Publishing
Date
10 February 2014
Pages
28
ISBN
9783656586449

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Klassische Philologie - Latinistik - Literatur, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster (Institut fur Klassische Philologie), Veranstaltung: Lateinische Philologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Vergilkommentar des Servius zu ecl. 10, 1 und georg. 4, 1 findet sich die Nachricht, da an der Stelle des Epyllions von Aristaeus bzw. Orpheus im vierten Buch der Georgica ursprunglich die laudes Galli gestanden hatten, Lobreden an seinen Freund Gallus. Nachdem Augustus diesen ermorden lie, habe Vergil diese laudes Galli auf Befehl des Augustus entfernt und durch das Aristaeus- bzw. Orpheus-Epyllion ersetzt. Anhand dieser Angaben des spatantiken Kommentators hat man vielfach angebliche Kompositionsmangel darin zu erklaren versucht. Die Verbindung von Aristeus, Orpheus und Eurydike, Proteus, der Bienen und der Bugonie scheint zudem eine originare Leistung Vergil’s zu sein. Er formte auch die mythische Tradition um und lie den Kulturbringer und Wohltater der Menschen Aristaeus schuldig werden am Tod der Eurydike und verknupfte ihn somit mit dem Mythos von Orpheus und seiner Katabasis, den er ebenfalls dahingehend variierte, da Orpheus mit seinem Versuch seine Eurydike aus der Unterwelt zuruckzuholen, scheitert. In der folgenden Arbeit soll nicht etwa ein weiterer Versuch gemacht werden, die These von der Umarbeitung der Georgica zu widerlegen, sondern ausgehend von der Frage, welche kompositorische Intention Vergil mit der kunstvollen Verschachtelung und Umgestaltung der verschiedenen Mythen im Epyllion des vierten Buches verfolgte, soll untersucht werden, wie die beiden Figuren Aristaeus und Orpheus dargestellt und zueinander in Beziehung gesetzt werden, und welche Funktion sie jeweils erfullen. Dabei wird sich zeigen, da die Erzahlungen keineswegs, im Sinne der Angaben des Servius, Ergebnis einer eilfertigen, willkurlichen Uberarbeitung sein konnen, sondern ganz im Gegenteil mit dem gesamten Werk tiefgreifend vernetzt si

Read More
Format
Paperback
Publisher
Grin Publishing
Date
10 February 2014
Pages
28
ISBN
9783656586449