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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Arabistik, Note: 2, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen, Veranstaltung: Proseminar, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Abdalmalik Ibn Marwan gilt als einer der bedeutendsten Kalifen der Umayyaden, deutlich ubertroffen nur vom Grunder der Dynastie selbst, Mu'awiya. Er lebte von 646 bis 705 und trat die Nachfolge seines Vaters Marwan im Jahr 685 an. Von den zwanzig Jahren seiner Herrschaft erlebte er nur seine beiden letzten in Frieden. Seine Regentschaft war zwar hauptsachlich vom zweiten islamischen Burgerkrieg gepragt, aber eben auch von zahlreichen Stammesfehden und Revolten, einer groen byzantinischen Gegenoffensive und einer verheerenden Seuche samt einer Hungersnot. Es sagt viel aus uber Abdalmaliks politisches, militarisches und administratives Konnen, alle diese Hindernisse uberwunden, und am Ende das Reich sogar ausgeweitet und gefestigt zu haben. Die Umayyaden mit ihrem Stammvater Abd Shams waren zur Zeit des Propheten der machtigste Clan innerhalb des Stammes der Qurais und fuhrten unter Abu Sufyan das heidnische Mekka gegen den Propheten an. Nach ihrer Niederlage verloren sie offensichtlich nur wenig an Einflu, denn schon der dritte Kalif, der dem ermordeten Umar nachfolgende Uthman, gehorte wieder ihren Reihen an. Uthman setzte den spateren Kalifen Mu'awiya als Gouverneur von Syrien ein, was zu einigem Streit mit dem spateren vierten Kalifen Ali fuhrte. Nach Alis Tod 661 machte sich Mu'awiya selbst zum Kalifen. Dieser verschaffte Marwan und dessen Sohn Abdalmalik hohe Posten unter anderem in Medina, genauso wie dem Rest seines Clans. Der 646 in Medina geborene Abdalmalik, nur Abd al-Dixon nennt hier 643 als ein weiteres mogliches Geburtsdatum, wurde in die chaotischen Thronfolgestreitigkeiten praktisch hineingeboren, denn schon im Alter von zehn war er nach der Uberlieferung Augenzeuge des gewaltsamen Todes des Kalifen Uthman. Fruh ubern
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Arabistik, Note: 2, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen, Veranstaltung: Proseminar, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Abdalmalik Ibn Marwan gilt als einer der bedeutendsten Kalifen der Umayyaden, deutlich ubertroffen nur vom Grunder der Dynastie selbst, Mu'awiya. Er lebte von 646 bis 705 und trat die Nachfolge seines Vaters Marwan im Jahr 685 an. Von den zwanzig Jahren seiner Herrschaft erlebte er nur seine beiden letzten in Frieden. Seine Regentschaft war zwar hauptsachlich vom zweiten islamischen Burgerkrieg gepragt, aber eben auch von zahlreichen Stammesfehden und Revolten, einer groen byzantinischen Gegenoffensive und einer verheerenden Seuche samt einer Hungersnot. Es sagt viel aus uber Abdalmaliks politisches, militarisches und administratives Konnen, alle diese Hindernisse uberwunden, und am Ende das Reich sogar ausgeweitet und gefestigt zu haben. Die Umayyaden mit ihrem Stammvater Abd Shams waren zur Zeit des Propheten der machtigste Clan innerhalb des Stammes der Qurais und fuhrten unter Abu Sufyan das heidnische Mekka gegen den Propheten an. Nach ihrer Niederlage verloren sie offensichtlich nur wenig an Einflu, denn schon der dritte Kalif, der dem ermordeten Umar nachfolgende Uthman, gehorte wieder ihren Reihen an. Uthman setzte den spateren Kalifen Mu'awiya als Gouverneur von Syrien ein, was zu einigem Streit mit dem spateren vierten Kalifen Ali fuhrte. Nach Alis Tod 661 machte sich Mu'awiya selbst zum Kalifen. Dieser verschaffte Marwan und dessen Sohn Abdalmalik hohe Posten unter anderem in Medina, genauso wie dem Rest seines Clans. Der 646 in Medina geborene Abdalmalik, nur Abd al-Dixon nennt hier 643 als ein weiteres mogliches Geburtsdatum, wurde in die chaotischen Thronfolgestreitigkeiten praktisch hineingeboren, denn schon im Alter von zehn war er nach der Uberlieferung Augenzeuge des gewaltsamen Todes des Kalifen Uthman. Fruh ubern