Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft, Note: sehr gut, Hochschule Zittau/Goerlitz; Standort Goerlitz, Veranstaltung: Kommunikationspsychologie, Sprache: Deutsch, Abstract: In der folgenden Hausarbeit soll es darum gehen, zu erkunden, in wie weit sich die Lebensgestaltung der Menschen in der Arbeitsgesellschaft, im Zuge der Flexibilisierung der Gesellschaft, wie sie Richard Sennett in seinem Buch Der flexible Mensch beschreibt, verandert. Seine Sicht wird an verschiedenen Stellen durch die weiterer Autoren erganzt oder bereichert, um bestimmte Aspekte zu verdeutlichen, die mir zur thematischen Hinleitung zum Lebensgestaltungsbegriff als hilfreich erscheinen. Zuerst werde ich den Begriff der Arbeitsgesellschaft einfuhren, um einen allgemeinen Rahmen, zur Verortung der Lebensgestaltung zu zeichnen. Im Anschluss daran wird die Erwerbsarbeit als Institution der Arbeitsgesellschaft eingefuhrt. Dies soll die Ausgangsbasis sein, von der aus wir den anschliessend skizzierten Wandel der Arbeitsgesellschaftsorganisation zum flexiblen Kapitalismus, in seiner tiefgreifenden Nachhaltigkeit, als kulturellen Wandel besser nachvollziehen koennen. Der Wandel wird in Anlehnung an Sennett in einem Vorher - Nachher - Kontrastschema dargestellt. Die dabei anfangliche Perspektive, ausgehend von den makrogesellschaftlichen Veranderungen, nahert sich allmahlich, mit dem Fortschreiten der Arbeit, den Individuen an und nimmt letztendlich im letzten Teil die individuelle und gemeinschaftliche Lebensgestaltung der Gesellschaftsmitglieder in den Blick.