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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - AEltere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: 2, Universitat Wien (Germanistik), Veranstaltung: Inzest in mittelalterlichen Erzahlungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zuge des Seminars Inzest in mittelalterlichen Erzahlungen befasste ich mich mit dem der Mehrheit unbekannten Roman Heinrichs von Neustadt Apollonius von Tyrland, der im 14. Jahrhundert entstanden ist. Trotz seiner raffinierten Konzeption und abenteuerlichen Geschehnisse, schaffte es dieses Werk dennoch nicht in den gangigen Kanon alterer Literatur der Germanistik. Womoeglich liegt dies auch an der abschreckenden Versanzahl der Dichtung, denn mit 20644 Versen kann man Apollonius zu den umfangreichsten Werken seiner Zeit zahlen. Nachdem der Autor vorgestellt wird, soll ein moeglichst kurzer Inhaltsuberblick gegeben werden, wobei das Woertchen kurz hier die groesste Herausforderung darstellen wird, da in dieser Erzahlung unglaublich viel passiert, unendlich viele Abenteuer zu bestehen sind. Auch das Stichwort Aufbau ist ein wichtiges, da sich hier herausstellen wird, warum es in dieser Arbeit um Apollonius Frauen geht; denn es sind ebendiese, die das Leben bzw. das Schicksal des tapferen Ritters bestimmen und strukturieren. In diesem Zusammenhang ist auch das Thema Quellen von Bedeutung, denn Heinrich von Neustadt ist nicht Apollonius Erfinder, auch wenn er seine lateinische Quelle um das Vierfache erweitert hat. Wenn man Apollonius von Tyrland im Kontext des Inzest liest, koennte man, vor allem nachdem man Sophokles Koenig OEdipus oder Hartmanns von Aue Gregorius rezipiert hat, nach der Lekture beinahe etwas enttauscht sein, denn das Inzestmotiv kommt nur zu Beginn der Erzahlung wirklich zum Vorschein, wahrend es spater nur zu Situationen kommt, in denen dieser theoretisch moeglich werden koennte, die Rede ist von Inzestgefahr. Und dies fuhrt uns nun zum Hauptthema der Arbeit: den Frauen. Wie bereits erwahnt, ist Apollonius Schicksal von viele
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - AEltere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: 2, Universitat Wien (Germanistik), Veranstaltung: Inzest in mittelalterlichen Erzahlungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zuge des Seminars Inzest in mittelalterlichen Erzahlungen befasste ich mich mit dem der Mehrheit unbekannten Roman Heinrichs von Neustadt Apollonius von Tyrland, der im 14. Jahrhundert entstanden ist. Trotz seiner raffinierten Konzeption und abenteuerlichen Geschehnisse, schaffte es dieses Werk dennoch nicht in den gangigen Kanon alterer Literatur der Germanistik. Womoeglich liegt dies auch an der abschreckenden Versanzahl der Dichtung, denn mit 20644 Versen kann man Apollonius zu den umfangreichsten Werken seiner Zeit zahlen. Nachdem der Autor vorgestellt wird, soll ein moeglichst kurzer Inhaltsuberblick gegeben werden, wobei das Woertchen kurz hier die groesste Herausforderung darstellen wird, da in dieser Erzahlung unglaublich viel passiert, unendlich viele Abenteuer zu bestehen sind. Auch das Stichwort Aufbau ist ein wichtiges, da sich hier herausstellen wird, warum es in dieser Arbeit um Apollonius Frauen geht; denn es sind ebendiese, die das Leben bzw. das Schicksal des tapferen Ritters bestimmen und strukturieren. In diesem Zusammenhang ist auch das Thema Quellen von Bedeutung, denn Heinrich von Neustadt ist nicht Apollonius Erfinder, auch wenn er seine lateinische Quelle um das Vierfache erweitert hat. Wenn man Apollonius von Tyrland im Kontext des Inzest liest, koennte man, vor allem nachdem man Sophokles Koenig OEdipus oder Hartmanns von Aue Gregorius rezipiert hat, nach der Lekture beinahe etwas enttauscht sein, denn das Inzestmotiv kommt nur zu Beginn der Erzahlung wirklich zum Vorschein, wahrend es spater nur zu Situationen kommt, in denen dieser theoretisch moeglich werden koennte, die Rede ist von Inzestgefahr. Und dies fuhrt uns nun zum Hauptthema der Arbeit: den Frauen. Wie bereits erwahnt, ist Apollonius Schicksal von viele