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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Moderne Geschichte, Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg, Sprache: Deutsch, Abstract: [Ein] Aufstand [ist eine] unter Anwendung von Gewalt erfolgende Erhebung nennenswerter Teile der Bevolkerung gegen eine weithin als illegitim geltende Regierung, die Staatsgewalt, deren Reprasentanten und Bundnispartner oder gegen ein politisches Regime. Versucht man diese (moderne) Definition auf die Erhebungen unter Ivan Mazepa (1707/1708) und Emel'jan PugacAev (1773/1774) anzuwenden, so scheint es ohne Einschrankung nicht moglich, beide Ereignisse als Aufstand zu bezeichnen. Zwar lassen sich einige Elemente der PugacAevsAcAina in dieser Definition entdecken, allerdings zweifelte die Erhebung unter Mazepa niemals die Legitimitat des regierenden Herrschers an. Eine andere gangige Definition stammt von Eugene Kamenka: A revolution [is] any sharp, sudden change or attempted change in the location of political power which involved either the use or the threat of violence and, if successful, expressed itself in the manifest and perhaps radical transformation of the process of government, the accepted foundations of souvereignity or legitimacy, and the conception of the political and/or social order. Auch diese weiter gegriffene Definition einer Revolution bzw. einer Aufstandsbewegung lasst sich nicht ohne weiteres auf Mazepa und PugacAev ubertragen. Lasst sich bei PugacAev unter Vorbehalt ein ‘revolutionarer’ Charakter erkennen, so scheint er bei Mazepa - zumindest in unserem heutigen Verstandnis - kaum gegeben. Die Erhebung Mazepas findet daher kaum Eingang in die einschlagige Forschungsliteratur zu Vergleichen von Aufstanden in (Ost-)Europa. Ein Vergleich der beiden Aufstandsbewegungen bietet trotz oder gerade wegen der groen Unterschiede ein reichhaltiges Spektrum an Ansatzen. Im Folgenden sollen die beiden Aufstande mit dem Schwerpunkt auf der Niederschlagung durch die Obrigkeit, der Bestrafung der Ra
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Moderne Geschichte, Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg, Sprache: Deutsch, Abstract: [Ein] Aufstand [ist eine] unter Anwendung von Gewalt erfolgende Erhebung nennenswerter Teile der Bevolkerung gegen eine weithin als illegitim geltende Regierung, die Staatsgewalt, deren Reprasentanten und Bundnispartner oder gegen ein politisches Regime. Versucht man diese (moderne) Definition auf die Erhebungen unter Ivan Mazepa (1707/1708) und Emel'jan PugacAev (1773/1774) anzuwenden, so scheint es ohne Einschrankung nicht moglich, beide Ereignisse als Aufstand zu bezeichnen. Zwar lassen sich einige Elemente der PugacAevsAcAina in dieser Definition entdecken, allerdings zweifelte die Erhebung unter Mazepa niemals die Legitimitat des regierenden Herrschers an. Eine andere gangige Definition stammt von Eugene Kamenka: A revolution [is] any sharp, sudden change or attempted change in the location of political power which involved either the use or the threat of violence and, if successful, expressed itself in the manifest and perhaps radical transformation of the process of government, the accepted foundations of souvereignity or legitimacy, and the conception of the political and/or social order. Auch diese weiter gegriffene Definition einer Revolution bzw. einer Aufstandsbewegung lasst sich nicht ohne weiteres auf Mazepa und PugacAev ubertragen. Lasst sich bei PugacAev unter Vorbehalt ein ‘revolutionarer’ Charakter erkennen, so scheint er bei Mazepa - zumindest in unserem heutigen Verstandnis - kaum gegeben. Die Erhebung Mazepas findet daher kaum Eingang in die einschlagige Forschungsliteratur zu Vergleichen von Aufstanden in (Ost-)Europa. Ein Vergleich der beiden Aufstandsbewegungen bietet trotz oder gerade wegen der groen Unterschiede ein reichhaltiges Spektrum an Ansatzen. Im Folgenden sollen die beiden Aufstande mit dem Schwerpunkt auf der Niederschlagung durch die Obrigkeit, der Bestrafung der Ra