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Responsibility to Protect - Recht oder gar Pflicht zur Intervention?
Paperback

Responsibility to Protect - Recht oder gar Pflicht zur Intervention?

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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,7, Universitat Bremen, Veranstaltung: Internationale Beziehungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Idee, dass jeder Staat fur das Wohlergehen - im Sinne des Ausbleibens schwerer Menschenrechtsverletzungen - seines Volkes verantwortlich ist, ist mitnichten eine Erfindung des 21. Jahrhunderts und im Voelkervertrags- und -gewohnheitsrecht fest verankert. Neu ist ebensowenig der Gedanke, dass daruber hinaus die Internationale Gemeinschaft fur die Wahrung der Menschenrechte bzw. deren Wiederherstellung verantwortlich sein koennte, wenn der entsprechende Staat dazu nicht in der Lage oder nicht Willens ist. Allerdings stellte dies bisher eher eine empfundene moralische Verantwortung ohne voelkerrechtliche Verankerung dar und hat folglich aufgrund der fehlenden Legitimierung Humanitarer Interventionen und dem damit einhergehenden Bruch des Schutzes der staatlichen Souveranitat erhebliche Probleme aufgeworfen. Deutlich wurde dies an der nicht durch den UN-Sicherheitsrat mandatierten NATO-Operation in Kosovo im Marz 1999. Dieses Dilemma sollte durch voelkerrechtliche Verankerung geloest werden. Gleichzeitig belegt das traurige Beispiel der Ohnmacht der Vereinten Nationen, die Voelkermorde in Ruanda zu unterbinden, die Notwendigkeit, aus einem Recht eine Pflicht zu machen. Entsprechender Gegenwind entstand auf Seiten von Staaten, die willkurliche Einschrankungen staatlicher Souveranitat unter dem Deckmantel Humanitarer Interventionen befurchteten. Auch Artikel I der Charta der Vereinten Nationen zeigt, dass der Friedens- und Sicherheitsgedanke lange Zeit von inter-nationaler Sichtweise - fur ein friedliches Zusammenleben der Voelker - gepragt war, intra-nationale Greueltaten standen nicht gerade im Mittelpunkt. Die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte, dass Kriege zwischen Nationen zugunsten innerstaatlicher Konflikte immer weniger als Bedrohung der Siche

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Format
Paperback
Publisher
Grin Publishing
Country
Germany
Date
4 February 2012
Pages
28
ISBN
9783656119203

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,7, Universitat Bremen, Veranstaltung: Internationale Beziehungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Idee, dass jeder Staat fur das Wohlergehen - im Sinne des Ausbleibens schwerer Menschenrechtsverletzungen - seines Volkes verantwortlich ist, ist mitnichten eine Erfindung des 21. Jahrhunderts und im Voelkervertrags- und -gewohnheitsrecht fest verankert. Neu ist ebensowenig der Gedanke, dass daruber hinaus die Internationale Gemeinschaft fur die Wahrung der Menschenrechte bzw. deren Wiederherstellung verantwortlich sein koennte, wenn der entsprechende Staat dazu nicht in der Lage oder nicht Willens ist. Allerdings stellte dies bisher eher eine empfundene moralische Verantwortung ohne voelkerrechtliche Verankerung dar und hat folglich aufgrund der fehlenden Legitimierung Humanitarer Interventionen und dem damit einhergehenden Bruch des Schutzes der staatlichen Souveranitat erhebliche Probleme aufgeworfen. Deutlich wurde dies an der nicht durch den UN-Sicherheitsrat mandatierten NATO-Operation in Kosovo im Marz 1999. Dieses Dilemma sollte durch voelkerrechtliche Verankerung geloest werden. Gleichzeitig belegt das traurige Beispiel der Ohnmacht der Vereinten Nationen, die Voelkermorde in Ruanda zu unterbinden, die Notwendigkeit, aus einem Recht eine Pflicht zu machen. Entsprechender Gegenwind entstand auf Seiten von Staaten, die willkurliche Einschrankungen staatlicher Souveranitat unter dem Deckmantel Humanitarer Interventionen befurchteten. Auch Artikel I der Charta der Vereinten Nationen zeigt, dass der Friedens- und Sicherheitsgedanke lange Zeit von inter-nationaler Sichtweise - fur ein friedliches Zusammenleben der Voelker - gepragt war, intra-nationale Greueltaten standen nicht gerade im Mittelpunkt. Die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte, dass Kriege zwischen Nationen zugunsten innerstaatlicher Konflikte immer weniger als Bedrohung der Siche

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Paperback
Publisher
Grin Publishing
Country
Germany
Date
4 February 2012
Pages
28
ISBN
9783656119203