Readings Newsletter
Become a Readings Member to make your shopping experience even easier.
Sign in or sign up for free!
You’re not far away from qualifying for FREE standard shipping within Australia
You’ve qualified for FREE standard shipping within Australia
The cart is loading…
This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Als Volkskrankheit ersten Ranges nimmt der Krebs immer bedeutendere Mittel fur Aufklarung, Forschung und Behandlung in Anspruch. Je weiter wir jedoch in dieses Gebiet eindringen, um so mehr festigt sich die Dberzeugung, daB die fundamentalen Fragen der Atiologie, der Genese, der Diagnostik, der Therapie und der Rehabilitation noch der Beantwortung harren. Eine solche Einsicht zwingt dazu, bestimmten Komponenten des vielschichtigen Problems besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Wenn unter der Vielzahl der Geschwulsttrager auch solche in der Minderzahl sind, deren Leiden in irgendeiner Weise mit einem Unfall in Zusammenhang gebracht werden konnen, sind sie doch nicht weniger wichtig. Gerade an ihnen erweist sich immer wieder, wie schwierig es ist, eine Entscheidung zu treffen, die sowohl den An spruchen wissenschaftlicher und klinischer Stichhaltigkeit genugt als auch die For derungen der Verletzten zu ihrem Recht kommen laBt. Die Bearbeitung solcher Fragen ist um so dringlicher, als sie sich aus der Beruhrung zweier fur die Volksgesundheit gleichermaBen schwerwiegenden Gebiete ergeben. DaB der Unfall und vor allen Dingen ein durch mechanische Wirkung hervor gerufenes Trauma nicht ursachlich in die Cancerogenese eingreifen, bedarf keiner Erorterung. Gelegentlich entwickeln sich aber auf dem Boden von Unfallfolgen ohne das erkennbare Mitwirken cancerogener Noxen maligne Tumoren, die ohne die Ver letzung aller Wahrscheinlichkeit nach dort nicht entstanden waren. Ahnliche Be dingungen treffen aber auch fUr die meisten Spontantumoren des Menschen zu, deren uberwaltigende Zahl die wenigen, durch spezifische Cancerogene erzeugten Ge schwiilste weit hinter sich laBt. Soweit wir das zu uberblicken vermogen, gehen sie aus einer vollig unspezifischen Praecancerose hervor.
$9.00 standard shipping within Australia
FREE standard shipping within Australia for orders over $100.00
Express & International shipping calculated at checkout
This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Als Volkskrankheit ersten Ranges nimmt der Krebs immer bedeutendere Mittel fur Aufklarung, Forschung und Behandlung in Anspruch. Je weiter wir jedoch in dieses Gebiet eindringen, um so mehr festigt sich die Dberzeugung, daB die fundamentalen Fragen der Atiologie, der Genese, der Diagnostik, der Therapie und der Rehabilitation noch der Beantwortung harren. Eine solche Einsicht zwingt dazu, bestimmten Komponenten des vielschichtigen Problems besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Wenn unter der Vielzahl der Geschwulsttrager auch solche in der Minderzahl sind, deren Leiden in irgendeiner Weise mit einem Unfall in Zusammenhang gebracht werden konnen, sind sie doch nicht weniger wichtig. Gerade an ihnen erweist sich immer wieder, wie schwierig es ist, eine Entscheidung zu treffen, die sowohl den An spruchen wissenschaftlicher und klinischer Stichhaltigkeit genugt als auch die For derungen der Verletzten zu ihrem Recht kommen laBt. Die Bearbeitung solcher Fragen ist um so dringlicher, als sie sich aus der Beruhrung zweier fur die Volksgesundheit gleichermaBen schwerwiegenden Gebiete ergeben. DaB der Unfall und vor allen Dingen ein durch mechanische Wirkung hervor gerufenes Trauma nicht ursachlich in die Cancerogenese eingreifen, bedarf keiner Erorterung. Gelegentlich entwickeln sich aber auf dem Boden von Unfallfolgen ohne das erkennbare Mitwirken cancerogener Noxen maligne Tumoren, die ohne die Ver letzung aller Wahrscheinlichkeit nach dort nicht entstanden waren. Ahnliche Be dingungen treffen aber auch fUr die meisten Spontantumoren des Menschen zu, deren uberwaltigende Zahl die wenigen, durch spezifische Cancerogene erzeugten Ge schwiilste weit hinter sich laBt. Soweit wir das zu uberblicken vermogen, gehen sie aus einer vollig unspezifischen Praecancerose hervor.