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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
, Vir haben nunmehr die Gefahren, welche die allgemeine Nar- kose und insbesondere die Chloroformnarkose fur Leben und Ge- sundheit des zu Betaubenden mit sich bringen kann, vor unsere Kritik gefordert und sind zu der unumstoesslichen Gewissheit gelangt, dass wir so ohne weiteres nicht berechtigt sind, aus Grunden der per- soenlichen Bequemlichkeit und der persoenlichen Annehmlichkeit fur den Operateur die Narkose in Anwendung zu ziehen. Wir haben fur den Nachweis und den realen Bestand dieser Gefahren die tag- liche Erfahrung, das Bewusstsein der AErzte, die Statistik und die wissenschaftliche Deutung der Phanomene der Narkose herangezogen, und wir stehen nun vor der Frage, was soll denn an Stelle der Narkose, wo sie unanwendbar erscheint, in Anwendung kommen? Gibt es denn irgend eine Methode, welche diese ideale Forderung, schmerzlose Eingriffe der schwersten Art zu gestatten, in einer Weise erfullt, dass uberhaupt gewagt werden koennte, dieselbe der Narkose gegenuberzustellen? Nun, in der Tat, unser heftiger Angriff auf die Narkose hatte wenig Sinn, wenn wir nicht in der Lage waren, auf Grund vieljahriger Erprobung an mehreren Tausenden von Operationen eine Methode zu empfehlen, welche auf einem prinzipiell entgegengesetzten Wege dem unumganglichen humanen Postulat der Analgesie gerecht zu werden vermag. Meine Methode zur lokalen Anasthesie, die Anasthesie durch Infiltration, durch kunst- liche OEdemisierung des Operationsgebietes mit indifferenten Loesungen, vermag, einmal im Besitze aller AErzte, zum mindesten 90 Proz. aller arkosen uberflussig zu machen. ]\fan rechne dabei nicht nach dem: \Iaterial eines grossen Krankenhauses, welches naturgemass eine 168 Die oertliche Narkose und die Anasthesie durch Infiltration.
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, Vir haben nunmehr die Gefahren, welche die allgemeine Nar- kose und insbesondere die Chloroformnarkose fur Leben und Ge- sundheit des zu Betaubenden mit sich bringen kann, vor unsere Kritik gefordert und sind zu der unumstoesslichen Gewissheit gelangt, dass wir so ohne weiteres nicht berechtigt sind, aus Grunden der per- soenlichen Bequemlichkeit und der persoenlichen Annehmlichkeit fur den Operateur die Narkose in Anwendung zu ziehen. Wir haben fur den Nachweis und den realen Bestand dieser Gefahren die tag- liche Erfahrung, das Bewusstsein der AErzte, die Statistik und die wissenschaftliche Deutung der Phanomene der Narkose herangezogen, und wir stehen nun vor der Frage, was soll denn an Stelle der Narkose, wo sie unanwendbar erscheint, in Anwendung kommen? Gibt es denn irgend eine Methode, welche diese ideale Forderung, schmerzlose Eingriffe der schwersten Art zu gestatten, in einer Weise erfullt, dass uberhaupt gewagt werden koennte, dieselbe der Narkose gegenuberzustellen? Nun, in der Tat, unser heftiger Angriff auf die Narkose hatte wenig Sinn, wenn wir nicht in der Lage waren, auf Grund vieljahriger Erprobung an mehreren Tausenden von Operationen eine Methode zu empfehlen, welche auf einem prinzipiell entgegengesetzten Wege dem unumganglichen humanen Postulat der Analgesie gerecht zu werden vermag. Meine Methode zur lokalen Anasthesie, die Anasthesie durch Infiltration, durch kunst- liche OEdemisierung des Operationsgebietes mit indifferenten Loesungen, vermag, einmal im Besitze aller AErzte, zum mindesten 90 Proz. aller arkosen uberflussig zu machen. ]\fan rechne dabei nicht nach dem: \Iaterial eines grossen Krankenhauses, welches naturgemass eine 168 Die oertliche Narkose und die Anasthesie durch Infiltration.