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Diplomarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Betriebswirtschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einfuhrung Seit meiner Kindheit beschaftige ich mich mit Musik in unterschiedlichster Auspragung. Wahrend ich in der fruhen Kindheit keine Sendung der Top-10 auf Bayern-3 ausliess, interessierte mich diese Art von Musik in der Pubertat ungewoehnlicherweise nicht mehr. Ich hoerte ausschliesslich noch klassische Musik und dies in einem Umfang, dass mir nahestehende Personen begannen, sich ernstlich Gedanken um mich und meine Sozialisation, Gleichaltrige betreffend zu machen. Besonders beeindruckt war ich in dieser Zeit von den Bayreuther Richard-Wagner-Festspielen. Der Geist und die Intensitat, die von jener und anderer klassischer Musik ausging faszinierte mich in einer Form, wie dies spater auch Independent-Musik tun sollte. Vielleicht hat der Trendforscher Bolz recht, wenn er schreibt, jedes pragnante Ereignis funktioniere als eine Art Ganzheitsersatz. Das sei schon der Sinn von Richard Wagners Bayreuther Musikdramen gewesen - und das sei auch der Sinn von Woodstock oder der Berliner Love Parade. Wenn also Musik fur jemanden wie mich eine solche Rolle spielt, beschaftigt er sich eingehend mit ihr, ihren Hintergrunden und ihrem Umfeld. Nahezu jeder Musiker transportiert mit seinem Werk etwas von sich. Dies kann auch fur den Hoerer eine Bereicherung darstellen, wenn er sich darauf einlasst. Musik mit dem Zweck blosser Hintergrundsberieselung wird ihrem Charakter nicht gerecht. Bei jeglicher analytischer Betrachtung scheint es mir dennoch wichtig zu betonen, dass immer ein Funken mystischer Unergrundbarkeit bleibt und auch bleiben sollte, denn Musik ist nicht zuletzt auch Gefuhl. Dies betrifft sowohl die klassische als auch die moderne Musik. Kurz nach meiner Volljahrigkeit, nachdem ich mich auch wieder der aktuellen, sog. U-Musik zuwandte, begann ich a
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Diplomarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Betriebswirtschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einfuhrung Seit meiner Kindheit beschaftige ich mich mit Musik in unterschiedlichster Auspragung. Wahrend ich in der fruhen Kindheit keine Sendung der Top-10 auf Bayern-3 ausliess, interessierte mich diese Art von Musik in der Pubertat ungewoehnlicherweise nicht mehr. Ich hoerte ausschliesslich noch klassische Musik und dies in einem Umfang, dass mir nahestehende Personen begannen, sich ernstlich Gedanken um mich und meine Sozialisation, Gleichaltrige betreffend zu machen. Besonders beeindruckt war ich in dieser Zeit von den Bayreuther Richard-Wagner-Festspielen. Der Geist und die Intensitat, die von jener und anderer klassischer Musik ausging faszinierte mich in einer Form, wie dies spater auch Independent-Musik tun sollte. Vielleicht hat der Trendforscher Bolz recht, wenn er schreibt, jedes pragnante Ereignis funktioniere als eine Art Ganzheitsersatz. Das sei schon der Sinn von Richard Wagners Bayreuther Musikdramen gewesen - und das sei auch der Sinn von Woodstock oder der Berliner Love Parade. Wenn also Musik fur jemanden wie mich eine solche Rolle spielt, beschaftigt er sich eingehend mit ihr, ihren Hintergrunden und ihrem Umfeld. Nahezu jeder Musiker transportiert mit seinem Werk etwas von sich. Dies kann auch fur den Hoerer eine Bereicherung darstellen, wenn er sich darauf einlasst. Musik mit dem Zweck blosser Hintergrundsberieselung wird ihrem Charakter nicht gerecht. Bei jeglicher analytischer Betrachtung scheint es mir dennoch wichtig zu betonen, dass immer ein Funken mystischer Unergrundbarkeit bleibt und auch bleiben sollte, denn Musik ist nicht zuletzt auch Gefuhl. Dies betrifft sowohl die klassische als auch die moderne Musik. Kurz nach meiner Volljahrigkeit, nachdem ich mich auch wieder der aktuellen, sog. U-Musik zuwandte, begann ich a