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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: 2,0, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz (Institut fur Politikwissenschaften), Veranstaltung: Die Verteilung von Gesundheitsgutern als Gerechtigkeits- und Steuerproblem, Sprache: Deutsch, Abstract: Nicht zuletzt durch die Diskussion um Zusatzbeitrage der Versicherten in den Gesetzlichen Krankenversicherungen wird deutlich, dass das Gesundheitssystem der Bundesrepublik vor groesseren finanziellen Problemen steht. Durch den medizinischen Fortschritt, verbunden mit einer immer groesseren Nachfrage nach Behandlungen, einer negativen demographischen Entwicklung, die immer altere und damit auch behandlungsbedurftige Menschen mit sich bringt, wird sich die Situation im Gesundheitssystem in den nachsten Jahren noch verscharfen (vgl. Hoppe 2008: 304). Es stellt sich also gerade fur die Politik die Frage, wie ein Ausweg aus der Misere zu finden ist. Hauptloesungsvorschlage, die sich in politischen und wissenschaftlichen Diskussion finden, sind (neben der Steigerung von Einnahmen im Gesundheitssystem) die Rationierung, die Rationalisierung und die Priorisierung von Gutern und Leistungen um eine angemessene Reaktion auf die kommende Entwicklung zu finden. Die Frage, mit der sich diese Arbeit beschaftigt ist daher, ob das Konzept der Leistungsbegrenzung notwendig oder sogar unvermeidlich ist, um die Probleme im Gesundheitssystem zu loesen. Um die Kontroversitat klar zu machen, sollen zwei Gegenargumente betrachtet werden. Zum einen handelt es sich um die Aussage, dass Rationierung nicht notwendig ist, da auch Rationalisierung die Probleme loesen kann. Die andere Position geht davon aus, dass Rationierung im Gesundheitssystem nicht vorgenommen werden darf, da Gesundheit als hoechstes Gut so elementar ist, dass jede erdenklich Form der Leistung erbracht werden muss und eher eine Einsparung in anderen Bereichen in Kauf genommen werden soll. Zunachst wir die Ausgangssituation im Gesundheitssystem dargestellt
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: 2,0, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz (Institut fur Politikwissenschaften), Veranstaltung: Die Verteilung von Gesundheitsgutern als Gerechtigkeits- und Steuerproblem, Sprache: Deutsch, Abstract: Nicht zuletzt durch die Diskussion um Zusatzbeitrage der Versicherten in den Gesetzlichen Krankenversicherungen wird deutlich, dass das Gesundheitssystem der Bundesrepublik vor groesseren finanziellen Problemen steht. Durch den medizinischen Fortschritt, verbunden mit einer immer groesseren Nachfrage nach Behandlungen, einer negativen demographischen Entwicklung, die immer altere und damit auch behandlungsbedurftige Menschen mit sich bringt, wird sich die Situation im Gesundheitssystem in den nachsten Jahren noch verscharfen (vgl. Hoppe 2008: 304). Es stellt sich also gerade fur die Politik die Frage, wie ein Ausweg aus der Misere zu finden ist. Hauptloesungsvorschlage, die sich in politischen und wissenschaftlichen Diskussion finden, sind (neben der Steigerung von Einnahmen im Gesundheitssystem) die Rationierung, die Rationalisierung und die Priorisierung von Gutern und Leistungen um eine angemessene Reaktion auf die kommende Entwicklung zu finden. Die Frage, mit der sich diese Arbeit beschaftigt ist daher, ob das Konzept der Leistungsbegrenzung notwendig oder sogar unvermeidlich ist, um die Probleme im Gesundheitssystem zu loesen. Um die Kontroversitat klar zu machen, sollen zwei Gegenargumente betrachtet werden. Zum einen handelt es sich um die Aussage, dass Rationierung nicht notwendig ist, da auch Rationalisierung die Probleme loesen kann. Die andere Position geht davon aus, dass Rationierung im Gesundheitssystem nicht vorgenommen werden darf, da Gesundheit als hoechstes Gut so elementar ist, dass jede erdenklich Form der Leistung erbracht werden muss und eher eine Einsparung in anderen Bereichen in Kauf genommen werden soll. Zunachst wir die Ausgangssituation im Gesundheitssystem dargestellt