Become a Readings Member to make your shopping experience even easier. Sign in or sign up for free!

Become a Readings Member. Sign in or sign up for free!

Hello Readings Member! Go to the member centre to view your orders, change your details, or view your lists, or sign out.

Hello Readings Member! Go to the member centre or sign out.

Der franzoesische Revolutionskalender - Scheitern einer neuen Zeitrechnung
Paperback

Der franzoesische Revolutionskalender - Scheitern einer neuen Zeitrechnung

$110.99
Sign in or become a Readings Member to add this title to your wishlist.

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Humboldt-Universitat zu Berlin, Veranstaltung: Wochen und Tage - eine Kulturgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Zeit als solche ist weder fassbar noch begreifbar, sie ist einfach da und wird als selbstverstandlich wahrgenommen. Und wenn man heute an Zeit denkt, dann steht sinnbildlich dafur die Uhr, die unser tagliches Leben einteilt und strukturiert in Stunden, Minuten und Sekunden. Sie ist ein unentbehrliches Hilfsmittel und unverzichtbar fur eine hochgradig arbeitsteilig und ausdifferenzierte Gesellschaft. Zeitmessung-und einteilung ist unverzichtbar fur Gesellschaften, um das Zusammenwirken und Zusammenspiel komplexer und groesser werdender Gesellschaften zu synchronisieren. Doch wie steht es da eigentlich um den Kalender, der das alteste und zugleich traditionellste Mittel der Zeiteinteilung darstellt? Der Kalender als solches ist im Gegensatz zur Uhr eine sehr viel groebere Einteilung der Zeit, die weniger unmittelbar und weit weniger unbedingter unser Leben strukturiert. Doch was noch viel entscheidender ist: Der Kalender ist im Gegensatz zur Uhr keine reine technische Erfindung, sondern ein reines menschengeschaffenes Zeichensystem, das nur dann funktionieren kann, wenn wir seine Zeichen mit Bedeutung fullen. Der Kalender entstand aus dem Ritual und an seinem Anfang standen landwirtschaftliche Aktivitaten, die in einem naturlichen Rhythmus ausgerichtet wurden. Im Zuge sich ausdifferenzierender sozialer Ordnungen und der Erfinden literaler Merksystem entstand dann nach und nach der Kalender mit dem Zweck der Synchronisation menschlicher Tatigkeiten.(1) Solange es Kalender gibt ist es eine Grundfrage, woran sie bemessen werden sollen. Vor allem die Revolutionen in Frankreich und Russland zeigten, dass es Versuche gab, den Kalender neu zu berechnen. Wird die Zeit im christlichen Abendland zwar in Anlehnung an Christi Geburt bemessen, so

Read More
In Shop
Out of stock
Shipping & Delivery

$9.00 standard shipping within Australia
FREE standard shipping within Australia for orders over $100.00
Express & International shipping calculated at checkout

MORE INFO
Format
Paperback
Publisher
Grin Verlag
Country
Germany
Date
10 February 2011
Pages
20
ISBN
9783640812288

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Humboldt-Universitat zu Berlin, Veranstaltung: Wochen und Tage - eine Kulturgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Zeit als solche ist weder fassbar noch begreifbar, sie ist einfach da und wird als selbstverstandlich wahrgenommen. Und wenn man heute an Zeit denkt, dann steht sinnbildlich dafur die Uhr, die unser tagliches Leben einteilt und strukturiert in Stunden, Minuten und Sekunden. Sie ist ein unentbehrliches Hilfsmittel und unverzichtbar fur eine hochgradig arbeitsteilig und ausdifferenzierte Gesellschaft. Zeitmessung-und einteilung ist unverzichtbar fur Gesellschaften, um das Zusammenwirken und Zusammenspiel komplexer und groesser werdender Gesellschaften zu synchronisieren. Doch wie steht es da eigentlich um den Kalender, der das alteste und zugleich traditionellste Mittel der Zeiteinteilung darstellt? Der Kalender als solches ist im Gegensatz zur Uhr eine sehr viel groebere Einteilung der Zeit, die weniger unmittelbar und weit weniger unbedingter unser Leben strukturiert. Doch was noch viel entscheidender ist: Der Kalender ist im Gegensatz zur Uhr keine reine technische Erfindung, sondern ein reines menschengeschaffenes Zeichensystem, das nur dann funktionieren kann, wenn wir seine Zeichen mit Bedeutung fullen. Der Kalender entstand aus dem Ritual und an seinem Anfang standen landwirtschaftliche Aktivitaten, die in einem naturlichen Rhythmus ausgerichtet wurden. Im Zuge sich ausdifferenzierender sozialer Ordnungen und der Erfinden literaler Merksystem entstand dann nach und nach der Kalender mit dem Zweck der Synchronisation menschlicher Tatigkeiten.(1) Solange es Kalender gibt ist es eine Grundfrage, woran sie bemessen werden sollen. Vor allem die Revolutionen in Frankreich und Russland zeigten, dass es Versuche gab, den Kalender neu zu berechnen. Wird die Zeit im christlichen Abendland zwar in Anlehnung an Christi Geburt bemessen, so

Read More
Format
Paperback
Publisher
Grin Verlag
Country
Germany
Date
10 February 2011
Pages
20
ISBN
9783640812288