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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Hochschule Koblenz, Sprache: Deutsch, Abstract: Johann Heinrich Pestalozzi hat mit seinem Lebenswerk unser heutiges Menschenbild, die Elementarbildung des 19.Jh. und die Sozialpadagogik des 20.Jh. stark beeinflusst. Sein Leben ist von der Suche nach Moeglichkeiten zur Verbesserung der Lebensumstande der Unterprivilegierten bestimmt. Es ging ihm hierbei nicht um das Verteilen von Almosen, sondern darum die Menschen in die Lage zu versetzen, ihr Leben selbst zu bewaltigen. Pestalozzi lebte in einer Zeit des Umbruchs. Die feudale Ordnung bricht zusammen, das Burgertum emanzipiert sich. Das Handwerksrecht wird abgeschafft und Gewerbefreiheit eingefuhrt. Technischer Fortschritt und arbeitsteilige Produktion lauten das Industriezeitalter ein. Viele Guter konnten von schlecht qualifizierten Arbeitern in grosser Menge hergestellt wer-den. Durch das UEberangebot an Arbeitskraft konnten niedrigste Loehne diktiert werden. Dadurch rutschten viele Menschen ins Proletariat ab. Seit Mitte des 17 Jh. wurden durch Neuerungen in der Landwirtschaft immer groessere Ertrage hervorgebracht. Der Merkantilismus hatte bisher die Landwirtschaft ausser Acht gelassen. Durch Bevoelkerungswachstum und Industrialisierung wird vor allem England zum Abnehmer der gesteigerten Ertrage. Es kommt zu einer wahren Agrareuphorie, viele Menschen sehen in der Landwirtschaft eine gesicherte oekonomische Zukunft und widmen sich dem Landbau. In den Jahren 1771 und 1772 treten in Europa Missernten auf. Gleichzeitig werden Getreideimporte aus Nordamerika wirtschaftlich. Dies und die steigende Bevoelkerungszahl sind unter Anderem dafur verantwortlich, dass es in den 70er Jahren des 18. Jh. zur Massenarmut kommt. Von Seiten der Obrigkeit versucht man der Armenschwemme mit Vertreibung und der Einrichtung von Zucht- und Arbeitshausern beizukommen.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Hochschule Koblenz, Sprache: Deutsch, Abstract: Johann Heinrich Pestalozzi hat mit seinem Lebenswerk unser heutiges Menschenbild, die Elementarbildung des 19.Jh. und die Sozialpadagogik des 20.Jh. stark beeinflusst. Sein Leben ist von der Suche nach Moeglichkeiten zur Verbesserung der Lebensumstande der Unterprivilegierten bestimmt. Es ging ihm hierbei nicht um das Verteilen von Almosen, sondern darum die Menschen in die Lage zu versetzen, ihr Leben selbst zu bewaltigen. Pestalozzi lebte in einer Zeit des Umbruchs. Die feudale Ordnung bricht zusammen, das Burgertum emanzipiert sich. Das Handwerksrecht wird abgeschafft und Gewerbefreiheit eingefuhrt. Technischer Fortschritt und arbeitsteilige Produktion lauten das Industriezeitalter ein. Viele Guter konnten von schlecht qualifizierten Arbeitern in grosser Menge hergestellt wer-den. Durch das UEberangebot an Arbeitskraft konnten niedrigste Loehne diktiert werden. Dadurch rutschten viele Menschen ins Proletariat ab. Seit Mitte des 17 Jh. wurden durch Neuerungen in der Landwirtschaft immer groessere Ertrage hervorgebracht. Der Merkantilismus hatte bisher die Landwirtschaft ausser Acht gelassen. Durch Bevoelkerungswachstum und Industrialisierung wird vor allem England zum Abnehmer der gesteigerten Ertrage. Es kommt zu einer wahren Agrareuphorie, viele Menschen sehen in der Landwirtschaft eine gesicherte oekonomische Zukunft und widmen sich dem Landbau. In den Jahren 1771 und 1772 treten in Europa Missernten auf. Gleichzeitig werden Getreideimporte aus Nordamerika wirtschaftlich. Dies und die steigende Bevoelkerungszahl sind unter Anderem dafur verantwortlich, dass es in den 70er Jahren des 18. Jh. zur Massenarmut kommt. Von Seiten der Obrigkeit versucht man der Armenschwemme mit Vertreibung und der Einrichtung von Zucht- und Arbeitshausern beizukommen.