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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Amerika, Note: 1, Leopold-Franzens-Universitat Innsbruck (Institut fur Zeitgeschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Welche primaren Erinnerungen werden im heutigen kollektiven Gedachtnis bezuglich sozialer Bewegungen hervorgerufen? In Anbetracht von Initiativen wie beispielsweise der amerikanischen Burgerrechtsbewegung, der Antivietnam-Proteste oder der Studentenbewegungen sind es wahrscheinlich in erster Linie weder deren Deklarationen und Prinzipien, noch der grosse, von der UEberzeugung zur gesellschaftlichen Veranderung getragene, Idealismus, an welchen in Reminiszenz vornehmlich gedacht wird. Nein, in der primaren gesellschaftlichen Erinnerung manifestieren sich vor allem einzelne Fuhrungspersoenlichkeiten, welche sich aus der jeweiligen Bewegung herauskristallisieren, ihre jeweiligen Werte, auf welche man sich berufen kann, und ihre Bedeutung und Rolle als Bezugspunkt; sei es fur die breite Masse oder fur eine viel geringere Anzahl von Gleichgesinnten. Speziell in unserer heutigen Erinnerungskultur an die sozialen Bewegungen der 1960er Jahre trifft das Genannte zu. Seien es Namen wie Che Guevara, Rudi Dutschke oder Martin Luther King Jr., sie alle sind in unserer gegenwartigen allgemeinen Erinnerungskultur vorhanden, doch oft unabhangig in ihrer Bedeutung und nicht immer als einzelnes Zahnrad ihrer jeweiligen Bewegung. UEberhaupt ist die Erinnerung an die Initiativen jener Tage, zusammengefasst hauptsachlich unter dem Namen “68-Bewegung bekannt, sehr diskrepant, da sie in Forscherkreisen bis heute Debatten uber ihre historische Rolle und ihre Wirkung provoziert.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Amerika, Note: 1, Leopold-Franzens-Universitat Innsbruck (Institut fur Zeitgeschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Welche primaren Erinnerungen werden im heutigen kollektiven Gedachtnis bezuglich sozialer Bewegungen hervorgerufen? In Anbetracht von Initiativen wie beispielsweise der amerikanischen Burgerrechtsbewegung, der Antivietnam-Proteste oder der Studentenbewegungen sind es wahrscheinlich in erster Linie weder deren Deklarationen und Prinzipien, noch der grosse, von der UEberzeugung zur gesellschaftlichen Veranderung getragene, Idealismus, an welchen in Reminiszenz vornehmlich gedacht wird. Nein, in der primaren gesellschaftlichen Erinnerung manifestieren sich vor allem einzelne Fuhrungspersoenlichkeiten, welche sich aus der jeweiligen Bewegung herauskristallisieren, ihre jeweiligen Werte, auf welche man sich berufen kann, und ihre Bedeutung und Rolle als Bezugspunkt; sei es fur die breite Masse oder fur eine viel geringere Anzahl von Gleichgesinnten. Speziell in unserer heutigen Erinnerungskultur an die sozialen Bewegungen der 1960er Jahre trifft das Genannte zu. Seien es Namen wie Che Guevara, Rudi Dutschke oder Martin Luther King Jr., sie alle sind in unserer gegenwartigen allgemeinen Erinnerungskultur vorhanden, doch oft unabhangig in ihrer Bedeutung und nicht immer als einzelnes Zahnrad ihrer jeweiligen Bewegung. UEberhaupt ist die Erinnerung an die Initiativen jener Tage, zusammengefasst hauptsachlich unter dem Namen “68-Bewegung bekannt, sehr diskrepant, da sie in Forscherkreisen bis heute Debatten uber ihre historische Rolle und ihre Wirkung provoziert.