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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz (Institut fur Ethnologie und Afrikastudien), Veranstaltung: Ethnologie und Nationalsozialismus, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Rassenhygiene, auch Eugenik genannt, stellt das Bestreben, eine bestimmte Rasse rein und somit frei von Einflussen und Merkmalen anderer Rassen im Erbgut zu erhalten, beziehungsweise diese Reinheit wiederherzustellen, dar, und resultiert aus Erkenntnissen der Humangenetik. Ihre Anwendung auf Bevoelkerungen ist unter anderem motiviert durch den Glauben an die genetische und kulturelle Degeneration der Menschheit, wie auch durch den Versuch der Lenkung und Neuordnung der sexuellen Beziehungen unter rationalistischen Gesichtspunkten. Weiterhin beruht die Rassenhygiene auf sozialdarwinistischen UEberlegungen, wohingegen soziale Faktoren und kulturell Tradiertes oft als sekundar behandelt werden. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde eine Radikalvariante der Eugenik praktiziert, in der man durch Eheverbote, Zwangssterilisation und Euthanasie den von der Reichsregierung un-erwunschten Zuchtvarianten entgegenwirken und die sich aus dieser Anschauung ergebenden Verbrechen rechtfertigen wollte. Am 1. 1. 1934 wurde das erste rassenhygienische Gesetzeswerk unter der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland wirksam, das unter anderem Menschen zur Sterilisation zwang, die als Alkoholiker, schizophren oder manisch- depressiv eingestuft wurden, an Epilepsie litten oder koerperlich behindert waren. Am 18. 10. 1935 trat weiterhin das Ehegesund-heitsgesetz in Kraft, welches Deutschen die Heirat und Zeugung von Nachkommen mit Juden verbot. Wie liess sich nun aber feststellen, wer die Deutschen waren beziehungsweise wer aufgrund von Mischungen in seinem Genmaterial noch in diese Kategorie fiel und wer nicht? Im Folgenden soll auf Grundlagen der rassenhygienischen Bewegung und Ansatze und Ziele bei Richard Thurnwald und Pat
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz (Institut fur Ethnologie und Afrikastudien), Veranstaltung: Ethnologie und Nationalsozialismus, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Rassenhygiene, auch Eugenik genannt, stellt das Bestreben, eine bestimmte Rasse rein und somit frei von Einflussen und Merkmalen anderer Rassen im Erbgut zu erhalten, beziehungsweise diese Reinheit wiederherzustellen, dar, und resultiert aus Erkenntnissen der Humangenetik. Ihre Anwendung auf Bevoelkerungen ist unter anderem motiviert durch den Glauben an die genetische und kulturelle Degeneration der Menschheit, wie auch durch den Versuch der Lenkung und Neuordnung der sexuellen Beziehungen unter rationalistischen Gesichtspunkten. Weiterhin beruht die Rassenhygiene auf sozialdarwinistischen UEberlegungen, wohingegen soziale Faktoren und kulturell Tradiertes oft als sekundar behandelt werden. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde eine Radikalvariante der Eugenik praktiziert, in der man durch Eheverbote, Zwangssterilisation und Euthanasie den von der Reichsregierung un-erwunschten Zuchtvarianten entgegenwirken und die sich aus dieser Anschauung ergebenden Verbrechen rechtfertigen wollte. Am 1. 1. 1934 wurde das erste rassenhygienische Gesetzeswerk unter der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland wirksam, das unter anderem Menschen zur Sterilisation zwang, die als Alkoholiker, schizophren oder manisch- depressiv eingestuft wurden, an Epilepsie litten oder koerperlich behindert waren. Am 18. 10. 1935 trat weiterhin das Ehegesund-heitsgesetz in Kraft, welches Deutschen die Heirat und Zeugung von Nachkommen mit Juden verbot. Wie liess sich nun aber feststellen, wer die Deutschen waren beziehungsweise wer aufgrund von Mischungen in seinem Genmaterial noch in diese Kategorie fiel und wer nicht? Im Folgenden soll auf Grundlagen der rassenhygienischen Bewegung und Ansatze und Ziele bei Richard Thurnwald und Pat