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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 2,0, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz (Romanisches Seminar), Veranstaltung: Die Lyrik des Modernismo, Sprache: Deutsch, Abstract: Gott ist tot - eigentlich schon seit der franzosischen Revolution, spatestens jedoch seit Nietzsche. Auch Schopenhauers philosophische Abhandlungen uber den Wegfall der Transzendenz und die Erkenntnis, dass jeder sein inhaltloses Leben ertragen musse, beeinflussen den damaligen Zeitgeist, auch in Lateinamerika. Gleichzeitig entsteht die Domaine des Journalismus- viele lateinamerikanische Poeten waren zugleich auch Journalisten, haben also die fruhere Idealsuche in der Poesie auf die wahre Welt verlegt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts ging die feste Struktur des Kolonialreiches verloren, ein kollektives Gefuhl der Entwurzelung und der Uberforderung erfasste die Menschen. Weiterhin veranderte die aufkommende Industrialisierung die Lebensstrukturen tief greifend. Die im Folgenden untersuchten Texte sind Ende des 19. Jahrhunderts entstanden, daher kann man davon ausgehen, dass der Zeitgeist der Entwurzelung das Lebensgefuhl, den Kontext pragte, in dem die Gedichte verfasst wurden. Die Auswirkungen der soziokulturellen Veranderungen mogen demnach wohl auch in der zeitgenossischen Literatur und in intimsten Beziehungen ihre Spuren hinterlassen haben. Um in deduktiver Vorgehensweise die Belegung diese These herauszuarbeiten, konzentriere ich mich im Folgenden auf das Frauenbild eines speziellen Autors: jenes des Mexikaners Manuel Gutierrez Najera. Es kam zu einem Bruch in Najeras Schaffen; seine sich teils widerspruchlich gegenuber stehenden Erwartungen bezuglich seiner intimen Beziehungen sollen vorgestellt und auf ihren Ursprung hin untersucht werden. Die These, dass die mannlich- dichterische Sichtweise uber Frauen die Essenz der Epoche wiederzugeben scheint, soll anhand der hauptsachlichen Betrachtung Najeras belegt werden. Anhand
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 2,0, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz (Romanisches Seminar), Veranstaltung: Die Lyrik des Modernismo, Sprache: Deutsch, Abstract: Gott ist tot - eigentlich schon seit der franzosischen Revolution, spatestens jedoch seit Nietzsche. Auch Schopenhauers philosophische Abhandlungen uber den Wegfall der Transzendenz und die Erkenntnis, dass jeder sein inhaltloses Leben ertragen musse, beeinflussen den damaligen Zeitgeist, auch in Lateinamerika. Gleichzeitig entsteht die Domaine des Journalismus- viele lateinamerikanische Poeten waren zugleich auch Journalisten, haben also die fruhere Idealsuche in der Poesie auf die wahre Welt verlegt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts ging die feste Struktur des Kolonialreiches verloren, ein kollektives Gefuhl der Entwurzelung und der Uberforderung erfasste die Menschen. Weiterhin veranderte die aufkommende Industrialisierung die Lebensstrukturen tief greifend. Die im Folgenden untersuchten Texte sind Ende des 19. Jahrhunderts entstanden, daher kann man davon ausgehen, dass der Zeitgeist der Entwurzelung das Lebensgefuhl, den Kontext pragte, in dem die Gedichte verfasst wurden. Die Auswirkungen der soziokulturellen Veranderungen mogen demnach wohl auch in der zeitgenossischen Literatur und in intimsten Beziehungen ihre Spuren hinterlassen haben. Um in deduktiver Vorgehensweise die Belegung diese These herauszuarbeiten, konzentriere ich mich im Folgenden auf das Frauenbild eines speziellen Autors: jenes des Mexikaners Manuel Gutierrez Najera. Es kam zu einem Bruch in Najeras Schaffen; seine sich teils widerspruchlich gegenuber stehenden Erwartungen bezuglich seiner intimen Beziehungen sollen vorgestellt und auf ihren Ursprung hin untersucht werden. Die These, dass die mannlich- dichterische Sichtweise uber Frauen die Essenz der Epoche wiederzugeben scheint, soll anhand der hauptsachlichen Betrachtung Najeras belegt werden. Anhand