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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 3,0, Universitat Paderborn, Sprache: Deutsch, Abstract: Im 11. und 12. Jahrhundert erreichte der Streit zwischen Kirche und Staat einen neuen Hoehepunkt. Mittelpunkt des Konfliktes war die Rolle der weltlichen Herrscher bei der Amteinsetzung von Bischoefen und AEbten, im Genauen bei der UEberreichung von Ring und Stab an den geistlichen Wurdentrager durch den weltlichen Herrscher. Diese so genannte Laieninvestitur stiess jedoch bei der Kirche innerhalb des 11. Jahrhunderts immer starker auf Ablehnung. Die Geistlichkeit wollte das Investiturrecht fur sich beanspruchen und somit den Einfluss des weltlichen Herrschers bei der Amtseinsetzung zurucktreiben. Eine entsprechende kirchliche Reformbewegung ging schliesslich vom Kloster Cluny aus, die auf ein komplettes Laieninvestiturverbot drangte. Das Wormser Konkordat, welches von Kaiser Heinrich IV. und Papst Gregor VII. unterzeichnet wurde, schuf nach jahrzehntelangen Auseinandersetzungen zwischen Kirche und Staat letztendlich einen Kompromiss. Das Konkordat sah vor, dass der Bischof im Deutschen Reich in der Gegenwart des Koenigs gewahlt werden sollte. Daruber hinaus erhielt der Gewahlte vom Koenig durch das Zepter die Regalien, wahrend der Papst ihm die geistliche Gewalt und als deren Zeichen Ring und Stab verlieh. Im Deutschen Reich fand die Investitur unmittelbar vor der Weihe statt, in Italien und Burgund innerhalb von sechs Monaten nach Auferlegung der Regalien. Kernpunkt der vorliegenden Hausarbeit wird es sein, die Veranderungen fur das Koenig- bzw. Kaisertum sowie das Papsttum herauszuarbeiten, die das Wormser Konkordat nach sich zog. Dazu finden die Papst- und Kaiserurkunde besondere Beachtung, die zum Einen analysiert und zum Anderen einem Vergleich unterzogen werden sollen. Am Inhalt der beiden Urkunden lassen sich bereits viele Folgen fur den Staat und die Kirche ableiten, die der Investiturstreit und
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 3,0, Universitat Paderborn, Sprache: Deutsch, Abstract: Im 11. und 12. Jahrhundert erreichte der Streit zwischen Kirche und Staat einen neuen Hoehepunkt. Mittelpunkt des Konfliktes war die Rolle der weltlichen Herrscher bei der Amteinsetzung von Bischoefen und AEbten, im Genauen bei der UEberreichung von Ring und Stab an den geistlichen Wurdentrager durch den weltlichen Herrscher. Diese so genannte Laieninvestitur stiess jedoch bei der Kirche innerhalb des 11. Jahrhunderts immer starker auf Ablehnung. Die Geistlichkeit wollte das Investiturrecht fur sich beanspruchen und somit den Einfluss des weltlichen Herrschers bei der Amtseinsetzung zurucktreiben. Eine entsprechende kirchliche Reformbewegung ging schliesslich vom Kloster Cluny aus, die auf ein komplettes Laieninvestiturverbot drangte. Das Wormser Konkordat, welches von Kaiser Heinrich IV. und Papst Gregor VII. unterzeichnet wurde, schuf nach jahrzehntelangen Auseinandersetzungen zwischen Kirche und Staat letztendlich einen Kompromiss. Das Konkordat sah vor, dass der Bischof im Deutschen Reich in der Gegenwart des Koenigs gewahlt werden sollte. Daruber hinaus erhielt der Gewahlte vom Koenig durch das Zepter die Regalien, wahrend der Papst ihm die geistliche Gewalt und als deren Zeichen Ring und Stab verlieh. Im Deutschen Reich fand die Investitur unmittelbar vor der Weihe statt, in Italien und Burgund innerhalb von sechs Monaten nach Auferlegung der Regalien. Kernpunkt der vorliegenden Hausarbeit wird es sein, die Veranderungen fur das Koenig- bzw. Kaisertum sowie das Papsttum herauszuarbeiten, die das Wormser Konkordat nach sich zog. Dazu finden die Papst- und Kaiserurkunde besondere Beachtung, die zum Einen analysiert und zum Anderen einem Vergleich unterzogen werden sollen. Am Inhalt der beiden Urkunden lassen sich bereits viele Folgen fur den Staat und die Kirche ableiten, die der Investiturstreit und