Readings Newsletter
Become a Readings Member to make your shopping experience even easier.
Sign in or sign up for free!
You’re not far away from qualifying for FREE standard shipping within Australia
You’ve qualified for FREE standard shipping within Australia
The cart is loading…
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,7, Eberhard-Karls-Universitat Tubingen, Veranstaltung: Literatur und Recht, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Lange wurde die Todesstrafe fur Kindsmorderinnen nicht hinterfragt. Erst in der zweiten Halfte des 18. Jahrhunderts fing man an daruber nachzudenken, ob neben der eigentlichen Tat, auch die Umstande eines Kindmords bei der Bestrafung berucksichtigt werden sollten. Vor allem Rechtsdenker und Philosophen der Aufklarung stellten sich Fragen wie: Gibt es auere Faktoren, die eine Frau zu einem Mord am eigenen Kind treiben konnen? Inwieweit konnte man Kindsmorde verhindern? Konnte man durch eine mildere Strafe mehr erreichen, als durch reine Abschreckung? Sichert die Gesetzeslage Frauen in ehelosen Verhaltnissen in irgendeiner Form ab? Es wurde ebenso diskutiert, ob Kindsmord mit Verwandtenmord uberhaupt gleichzusetzen sei oder, ob nicht das Ehrenrettungsmotiv beim Kindsmord eine viel groere Rolle spiele? Nicht nur Rechtsdenker und Philosophen nahmen sich diesen Uberlegungen an. Auch Dichter und Schriftsteller des spaten 18. Jahrhunderts setzten sich mit der Kindsmordproblematik auseinander. Es wurden sogar Preisfragen zur Vorbeugung von Kindsmorddelikten gestellt.
$9.00 standard shipping within Australia
FREE standard shipping within Australia for orders over $100.00
Express & International shipping calculated at checkout
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,7, Eberhard-Karls-Universitat Tubingen, Veranstaltung: Literatur und Recht, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Lange wurde die Todesstrafe fur Kindsmorderinnen nicht hinterfragt. Erst in der zweiten Halfte des 18. Jahrhunderts fing man an daruber nachzudenken, ob neben der eigentlichen Tat, auch die Umstande eines Kindmords bei der Bestrafung berucksichtigt werden sollten. Vor allem Rechtsdenker und Philosophen der Aufklarung stellten sich Fragen wie: Gibt es auere Faktoren, die eine Frau zu einem Mord am eigenen Kind treiben konnen? Inwieweit konnte man Kindsmorde verhindern? Konnte man durch eine mildere Strafe mehr erreichen, als durch reine Abschreckung? Sichert die Gesetzeslage Frauen in ehelosen Verhaltnissen in irgendeiner Form ab? Es wurde ebenso diskutiert, ob Kindsmord mit Verwandtenmord uberhaupt gleichzusetzen sei oder, ob nicht das Ehrenrettungsmotiv beim Kindsmord eine viel groere Rolle spiele? Nicht nur Rechtsdenker und Philosophen nahmen sich diesen Uberlegungen an. Auch Dichter und Schriftsteller des spaten 18. Jahrhunderts setzten sich mit der Kindsmordproblematik auseinander. Es wurden sogar Preisfragen zur Vorbeugung von Kindsmorddelikten gestellt.