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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Note: 2,3, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universitat Bonn (Evangelisch-Theologische Fakultat), Veranstaltung: PD Dr. M. B.: J. Calvin, Institutio religionis christianae, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Generelle Informationen 1.1 Die Tauferbewegung Unter den Taufern, auch Anabaptisten oder Wiedertaufer genannt, werden verschiedene religioese Gruppierungen zusammengefasst, deren Anhanger die Erwachsenentaufe vollzogen. Ihre Bewegung entstand wahrend der Reformation in Europa, insbesondere in Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz. Mit ihren teilweise radikalen Ansichten hinsichtlich wesentlicher Aspekte des christlichen Glaubens grenzten sie sich deutlich von Lutheranern und Calvinisten ab.1 Im April 1534 gelang einem extremen Flugel der Tauferbewegung die Einnahme der Stadt Munster und die Errichtung einer Theokratie. Wahrend dieser Zeit wurden Nicht-Anhanger und Kritiker der Wiedertaufer radikal verfolgt. Erst im Juni 1535 konnte die Schreckensherrschaft beendet werden, ihre drei Anfuhrer wurden gefangen genommen und im Januar 1536 zum Tode verurteilt. Eine derart extreme Form des Taufertums blieb zwar eine Seltenheit, generell aber erregten ihre Anhanger immer wieder Aufsehen, weil sie die Rechtmassigkeit kirchlicher und weltlicher Obrigkeit leugneten. Oftmals der Ketzerei bezichtigt, wurden sie verfolgt und im Extremfall auch zum Tode verurteilt.2 1.2 Calvins Kontakt zu den Taufern Wahrend seiner Studienjahre hat Calvin vermutlich noch keinen direkten Kontakt zu Taufern, da sie sich in Frankreich zu dieser Zeit nicht so stark verbreitet sind, wie in anderen europaischen Landern. Er muss aber bereits uber die neue Bewegung radikaler Reformatoren, zu denen auch die Taufer zahlen, informiert gewesen sein, denn in seiner ersten theologischen Abhandlung Psychopannychia, die er 1534 in Orleans schreibt, wehrt er sich gegen di
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Note: 2,3, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universitat Bonn (Evangelisch-Theologische Fakultat), Veranstaltung: PD Dr. M. B.: J. Calvin, Institutio religionis christianae, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Generelle Informationen 1.1 Die Tauferbewegung Unter den Taufern, auch Anabaptisten oder Wiedertaufer genannt, werden verschiedene religioese Gruppierungen zusammengefasst, deren Anhanger die Erwachsenentaufe vollzogen. Ihre Bewegung entstand wahrend der Reformation in Europa, insbesondere in Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz. Mit ihren teilweise radikalen Ansichten hinsichtlich wesentlicher Aspekte des christlichen Glaubens grenzten sie sich deutlich von Lutheranern und Calvinisten ab.1 Im April 1534 gelang einem extremen Flugel der Tauferbewegung die Einnahme der Stadt Munster und die Errichtung einer Theokratie. Wahrend dieser Zeit wurden Nicht-Anhanger und Kritiker der Wiedertaufer radikal verfolgt. Erst im Juni 1535 konnte die Schreckensherrschaft beendet werden, ihre drei Anfuhrer wurden gefangen genommen und im Januar 1536 zum Tode verurteilt. Eine derart extreme Form des Taufertums blieb zwar eine Seltenheit, generell aber erregten ihre Anhanger immer wieder Aufsehen, weil sie die Rechtmassigkeit kirchlicher und weltlicher Obrigkeit leugneten. Oftmals der Ketzerei bezichtigt, wurden sie verfolgt und im Extremfall auch zum Tode verurteilt.2 1.2 Calvins Kontakt zu den Taufern Wahrend seiner Studienjahre hat Calvin vermutlich noch keinen direkten Kontakt zu Taufern, da sie sich in Frankreich zu dieser Zeit nicht so stark verbreitet sind, wie in anderen europaischen Landern. Er muss aber bereits uber die neue Bewegung radikaler Reformatoren, zu denen auch die Taufer zahlen, informiert gewesen sein, denn in seiner ersten theologischen Abhandlung Psychopannychia, die er 1534 in Orleans schreibt, wehrt er sich gegen di