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Heinrich Heines Bild der Revolution in seiner Schrift  Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland
Paperback

Heinrich Heines Bild der Revolution in seiner Schrift Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,3, Humboldt-Universitat zu Berlin (Philosophische Fakultat II, Germanistische Institute), 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Heinrich Heine, deutscher Dichter und Kritiker, hat ein ambivalentes Verhaltnis zur Revolution. Er versteht sich selbst als Freidenker und steht zeitweise dem franzoesischen Fruhsozialismus sehr nahe. Heine reklamiert die Rechte des Volkes - materielle als auch immaterielle, wie z. B. Bildung. Er bezeichnet sich als Teil des Volkes, verkehrt im Alltag allerdings meist in gehobenen Kreisen und hat einen entsprechend anspruchsvollen Lebensstil in Paris. Sein Schreibstil schafft zugleich Nahe und Distanz zu den verschiedenen Gesellschaftsschichten, denen er sich verschieden stark verbunden fuhlt: Er erfasst sensibel Zwischentoene und Graustufen, die er polemisierend hervorhebt und verzerrt. Heine ist Zeitschriftsteller, was bedeutet, dass er eine Einheit schaffen moechte zwischen Poesie und Wirklichkeit. Er versteht sich als Dichter, der Bezug auf die Realitat nimmt, der vermittelt, der politisch interessiert bzw. engagiert ist. Obwohl er manchmal als begeisterter Revolutionar erscheint, ist er stets auf der Suche nach einer Loesung, die Harmonie zwischen verschiedenen freiheitlichen, patriotischen, nationalen, politischen und religioesen Auffassungen schafft. Sein Wunsch nach burgerlichen Freiheiten und seine aus der Revolution von 1789 bzw. 1830 ererbten Ideale stehen im Widerspruch zu den restaurativen und reaktionaren Tendenzen in der damals aktuellen Politik. Er favoritisiert eine europaische Einheit. Heines Zugehoerigkeit zu den Schriftstellern des Jungen Deutschland bedingt sein Interesse am Befreiungskampf der Julirevolution. Sie ist ein wichtiges Ereignis in seinem Leben; ihn beeindruckt die revolutionare Dynamik - spater allerdings blickt er aus der zeitlichen Distanz enttauscht auf diese Ereignisse zuruck. In der Vor

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Format
Paperback
Publisher
Grin Verlag
Country
Germany
Date
10 January 2008
Pages
20
ISBN
9783638887342

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,3, Humboldt-Universitat zu Berlin (Philosophische Fakultat II, Germanistische Institute), 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Heinrich Heine, deutscher Dichter und Kritiker, hat ein ambivalentes Verhaltnis zur Revolution. Er versteht sich selbst als Freidenker und steht zeitweise dem franzoesischen Fruhsozialismus sehr nahe. Heine reklamiert die Rechte des Volkes - materielle als auch immaterielle, wie z. B. Bildung. Er bezeichnet sich als Teil des Volkes, verkehrt im Alltag allerdings meist in gehobenen Kreisen und hat einen entsprechend anspruchsvollen Lebensstil in Paris. Sein Schreibstil schafft zugleich Nahe und Distanz zu den verschiedenen Gesellschaftsschichten, denen er sich verschieden stark verbunden fuhlt: Er erfasst sensibel Zwischentoene und Graustufen, die er polemisierend hervorhebt und verzerrt. Heine ist Zeitschriftsteller, was bedeutet, dass er eine Einheit schaffen moechte zwischen Poesie und Wirklichkeit. Er versteht sich als Dichter, der Bezug auf die Realitat nimmt, der vermittelt, der politisch interessiert bzw. engagiert ist. Obwohl er manchmal als begeisterter Revolutionar erscheint, ist er stets auf der Suche nach einer Loesung, die Harmonie zwischen verschiedenen freiheitlichen, patriotischen, nationalen, politischen und religioesen Auffassungen schafft. Sein Wunsch nach burgerlichen Freiheiten und seine aus der Revolution von 1789 bzw. 1830 ererbten Ideale stehen im Widerspruch zu den restaurativen und reaktionaren Tendenzen in der damals aktuellen Politik. Er favoritisiert eine europaische Einheit. Heines Zugehoerigkeit zu den Schriftstellern des Jungen Deutschland bedingt sein Interesse am Befreiungskampf der Julirevolution. Sie ist ein wichtiges Ereignis in seinem Leben; ihn beeindruckt die revolutionare Dynamik - spater allerdings blickt er aus der zeitlichen Distanz enttauscht auf diese Ereignisse zuruck. In der Vor

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Format
Paperback
Publisher
Grin Verlag
Country
Germany
Date
10 January 2008
Pages
20
ISBN
9783638887342