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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,5, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen, 22 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die von unterschiedlichen Ansatzen ausgehende Forschung kommt zu bemerkenswert uneinheitlichen Deutungen des Textes. 1 Diese Feststellung Kaisers gilt vor allem hinsichtlich des Freitodes des Hauptprotagonisten, des Leutnants Wilhelm Kasda. Die Motivation fur den Selbstmord sehen die einen in Kasdas Ehrverlust durch die Nichtbegleichung der Spielschulden2. Fur andere ist die schockhafte Selbsterkenntnis3 ausschlaggebend fur Kasdas Freitod. Auch eine Doppelmotivation4 sehen einige vorliegen, die den Freitod sowohl als Sieg als auch als Niederlage 5 Kasdas erscheinen lasse. Auch was die Bewertung der Tat anlangt, divergieren die Meinungen: einem wurdevollen Tod6, den die einen erkennen, stellen die anderen ein ins grotesk- Komische7 entrucktes Ableben gegenuber, das lediglich eine ironisierte Moralitat8 des Helden zulasse. Die vorliegende Arbeit soll sich damit beschaftigen, welche Ursachen dem Selbstmord von Wilhelm Kasda zugrunde liegen, woher sie ruhren und wie sie zu bewerten sind. Dazu muss zunachst der Frage nachgegangen werden, ob an der Figur des Leutnants im Laufe der Erzahlung eine charakterliche Entwicklung festzustellen ist, und wenn ja, ob diese zu nennenswerten Erkenntnissen bei Wilhelm Kasda fuhrt, welche geeignet sein koennten, seinen Freitod in einem besonderen Licht erscheinen zu lassen. Es soll also zuerst die Figur des Leutnants Kasda auf ihre individuelle oder moeglicherweise prototypische Beschaffenheit hin untersucht werden, so wie sie sich dem Leser am Anfang der Erzahlung prasentiert. Von diesem Grundbefund ausgehend wird in einem zweiten Schritt der Leutnant Kasda hinsichtlich seines Verhaltens innerhalb des Spannungsfeldes zwischen dem Konsul Schnabel und der Leopoldine Lebus uberpruft, d. h. seine Persoenlichkeitsentwicklung oder
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,5, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen, 22 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die von unterschiedlichen Ansatzen ausgehende Forschung kommt zu bemerkenswert uneinheitlichen Deutungen des Textes. 1 Diese Feststellung Kaisers gilt vor allem hinsichtlich des Freitodes des Hauptprotagonisten, des Leutnants Wilhelm Kasda. Die Motivation fur den Selbstmord sehen die einen in Kasdas Ehrverlust durch die Nichtbegleichung der Spielschulden2. Fur andere ist die schockhafte Selbsterkenntnis3 ausschlaggebend fur Kasdas Freitod. Auch eine Doppelmotivation4 sehen einige vorliegen, die den Freitod sowohl als Sieg als auch als Niederlage 5 Kasdas erscheinen lasse. Auch was die Bewertung der Tat anlangt, divergieren die Meinungen: einem wurdevollen Tod6, den die einen erkennen, stellen die anderen ein ins grotesk- Komische7 entrucktes Ableben gegenuber, das lediglich eine ironisierte Moralitat8 des Helden zulasse. Die vorliegende Arbeit soll sich damit beschaftigen, welche Ursachen dem Selbstmord von Wilhelm Kasda zugrunde liegen, woher sie ruhren und wie sie zu bewerten sind. Dazu muss zunachst der Frage nachgegangen werden, ob an der Figur des Leutnants im Laufe der Erzahlung eine charakterliche Entwicklung festzustellen ist, und wenn ja, ob diese zu nennenswerten Erkenntnissen bei Wilhelm Kasda fuhrt, welche geeignet sein koennten, seinen Freitod in einem besonderen Licht erscheinen zu lassen. Es soll also zuerst die Figur des Leutnants Kasda auf ihre individuelle oder moeglicherweise prototypische Beschaffenheit hin untersucht werden, so wie sie sich dem Leser am Anfang der Erzahlung prasentiert. Von diesem Grundbefund ausgehend wird in einem zweiten Schritt der Leutnant Kasda hinsichtlich seines Verhaltens innerhalb des Spannungsfeldes zwischen dem Konsul Schnabel und der Leopoldine Lebus uberpruft, d. h. seine Persoenlichkeitsentwicklung oder